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Murphy Taschenbuch – 1. September 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 23 (1. September 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499135256
  • ISBN-13: 978-3499135255
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.624 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anna K. am 11. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
kurz zum Inhalt: Murphy hat seine Geliebte in Irland verlassen und lebt nun in London mit Celia zusammen. Celia ist eine wunderschöne Prostituierte, die mit Murphy einen neuen Lebensabschnitt beginnen will. Celia sieht sich außerstande Ihren Beruf weiter zu führen. Deshalb bedrängt Sie Ihn sich einen Job zu suchen. Doch Murphy ist in sich gespalten. Er trennt Physis und Psyche und versucht dieses in einer isolierten und Ihm gefälligen Art auszuleben. Damit sind seine Interessen ganz andere … so findet er zu sich indem er gefesselt in seinem Schaukelstuhl verharrt. Als sich seine Geliebte samt Verehrern auf die Suche nach Murphy begibt, nimmt das amüsante Spiel seinen Lauf.

Becketts Art zu schreiben "fesselte" mich an dieses Buch. Der feine Humor darin kitzelte meine Leselust. Es ist diese realistische, minimalistische und zugleich detailverliebte Schreibart die mir gefällt. Leider kann ich es nicht besser Ausdrücken. Zu Beckett fehlen mir die richtigen Worte, alles erscheint einen zu wortreich bzw. wortarm. Man fühlt sich sprachlos und kann dennoch nicht aufhören immer weiter zu lesen. Er beschreibt Myrphy auf eine sehr komische Weise und löst dennoch nichts auf. Alles bleibt offen und muss auch nicht erklärt werden.

Myrphy ist eines der ersten Werke Becketts und aus meiner Sicht das zugänglichste. Es ist sehr stark durch persönliche Erfahrungen und Erinnerungen von Beckett geprägt und besticht durch eine intensive Ironisierung.

Deshalb kann ich nur eines sagen: Empfehlenswert zu lesen und sehr gut als Einstieg zu Beckett geeignet.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jonas am 21. April 2003
Format: Taschenbuch
... aber im gleichen, detailverliebten, die Absurdität des menschlichen Strebens und Denkens beschreibenden, den Alltag portraitierenden, Stil gehalten. Was nicht heissen soll, dass Murphy, einer der humorvollsten Romane den ich je gelesen habe, einfach zu lesen sei. Manche Absätze wollen mehrmals gelesen werden und viele haben es sogar verdient!
So kam ich nicht herum die Stelle an der Murphy sein Mittagessen zu sich nimmt 3 mal hintereinander zu lesen und mich jedesmal von neuem in diesen (tragi-)komischen Charakter Murphys und die Schönheit des Beckett'schen Satzbaus zu verlieben. " ... so würde plötzlich das ganze Assortiment lebendig werden und ihm den schillernden Tanz seiner totalen Vertauschbarkeit vortanzen, da es auf hundertzwanzig Weisen zu essen wäre!"(S.80)
Humorvoll, (selten habe ich über einem Buch gesessen und so oft wirklich laut gelacht), kurzweilig und gleichzeitig anspruchsvoll.
Beckett hat hier ein geniales Stück Unterhaltung geschaffen, das für all die zu empfehlen ist, denen es nichts ausmacht, dass mal der Zusammenhang verloren geht und die volle Schönheit belangenloser Poesie zu schätzen wissen!
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Juli 1999
Format: Taschenbuch
So klingt Beckett also, wenn er morgens eine Glückspille zuviel geschluckt hat. Eines der melancholischsten und witzigsten Bücher, die ich je gelesen haben. Sehr kompliziert, verschachtelt und voller seltsamer Fremdwörter. Und dann immer wieder wunderschöne Sätze und Szenen, vor denen man am liebsten niederknien würde. Murphys Flucht vor den Frauen und sein "Selbstmord" ufern in eine Handlung aus, die weit weniger monothematisch als der übrige Beckett-Kanon scheint. O-Ton James Joyce: "Ich glaube, er hat Talent!"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hirnrestrukturierer am 15. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Schon der erste Satz ist zum Umwerfen komisch und lädt zu mehrfachem Lesen ein. Die englische Fassung ist natürlich besser:
"The sun shone, having no alternative, on the nothing new."
Das klingt wie eine Persiflage auf konventionelle Wendungen wie "Die Sonne brannte erbarmungslos auf ... herab."
Überhaupt ist dieses Buch in erster Linie ein literarisches Statement, ein Anti-Roman, eine schwarze Satire auf all die Autoren, die meinen, zu genialen Neuerungen fähig zu sein, aber dennoch in ausgetretenen Trampelpfaden herumirren.
Deswegen auch der Verzicht auf das Hervorheben der Handlung und auf deren Stringenz.
Am besten liest man es, wenn man die Sprache verkostet und sich zu philosophischen Assoziationen der feinsten Verästelungen anregen lässt.

Die Sonne sollte eine Alternative haben? Wer kommt denn auf sowas? Das muss doch ein Verrückter sein!
Ach, wie schön wäre es, wenn man eine Alternative hätte... Man ist jetzt direkt enttäuscht...
Sogar die Naturgesetze könnten anders sein!
Nichts Neues unter der Sonne, usw.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 9. August 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Das eben finde ich so wundervoll. Die Art, in der der
Mensch sich anpasst. Den wechselnden Verhältnissen."
(Samuel Beckett lässt dieses Winnie sagen in: Glückliche Tage

Dass es nichts Neues unter der Sonne gibt, ist seit dem Buch der Prediger bekannt. Dass Beckett seinen Roman damit beginnt, die Sonne alternativlos nichts anderes als nur "nichts Neues" beleuchten zu lassen, ist dennoch interessant. Denn Murphy sitzt "als ob es ihm frei stünde", im Schatten. Die Sonne bescheint das Nicht-Neue, aber nicht Murphy. Was will Beckett also mit Murphy sagen? Lesen wir weiter und nun wird es klar. Murphy sitzt seit sechs Monaten nackt in seinem Schaukelstuhl, von der Sonne abgeschirmt, sein Atem ist nicht wahrnehmbar. Geräusche aus einer Welt, zu der er nicht gehören will, stören. Seinen Körper will er beruhigen, damit sein Geist sein Lebensraum werde. Die Welt der Möglichkeiten trennt ihn von der Wirklichkeit, in der er seinen Platz verlieren will. Sein Geist als "eine große hohle Kugel", die "nichts ausschloß, was sie nicht selbst enthielt". Und so blieb nichts anderes, als zwischen dem Virtuellen und dem Wirklichen zu unterscheiden. Das Wirkliche als physische Erfahrung, dass Virtuelle ergänzt um die geistige Erfahrung. Seine Erfahrungen sammelte er "in re" und "in intellctu", er wurde sein "Monsieur Teste"). In der Ruhe des Körpers würde er frei sein, so sein Hoffen im Geiste.

Aber auch lebt er mit Celia. Sie wird ihn zur Arbeit schicken.
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