Murmel Clausen

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Interview mit Murmel Clausen im Rahmen des Entdeckt! Amazon Autorenpreis


Zu Anfang des Buches schlendern Jessi und Jens Fischer über eine Hochzeitsmesse, insgesamt spielen Messen eine wichtige Rolle im Buch, bist Du selbst ein Fan von Messen?
Messen sind großartig. Egal ob Fahrrad-, Yoga-, Heim- und Handwerksmesse – es gibt immer Skurriles zu entdecken. Selbst wenn es nur die Besucher sind. Mein persönliches Highlight war eine Babymesse, die auch ausschlaggebend für die Entscheidung war, Jens Fischer Messemoderator sein zu lassen.

Jens Fischer ist planlos, befindet sich beruflich in einer Sackgasse und wird von Zukunftsängsten geplagt. Hast Du solche Phasen in Deinem Leben auch schon erlebt?
Ja, mein Leben ist eine einzige große Zukunftsangst. Dabei spielt weniger die Angst eine Rolle, keine guten Ideen mehr zu haben, sondern von heute auf morgen einfach als Autor nicht mehr gefragt zu sein.

Welche ist Deine Lieblingsfigur in »Frettnapf«?
Da verteile ich meine Sympathien. Mit Jens verbindet mich am meisten, einen Freund wie Hondo hätte ich ganz gerne, Sven ist großartig, aber durchgeknallt, und Jessi ist natürlich an die Frau angelehnt, die ich liebe.

Dein Buch ist auch eine Liebeserklärung an die Stadt München, was verbindet Dich mit dieser Stadt und welche Ecken magst Du am liebsten?
Eigentlich genau die Ecken, die ich in »Frettsack« und »Frettnapf« auch beschreibe. Alle Lokale und Orte sind authentisch und einen Besuch wert – selbst, wenn sie nur ganz nebenbei erwähnt werden. Trotzdem gibt es in München noch viel mehr zu entdecken. Das Westend oder die Gegend hinter dem Ostbahnhof ist mir zum Beispiel mehr oder weniger fremd, in Giesing bin ich ebenso zu selten – der Preis des Wohnens in der Innenstadt.

Gibt es Autobiographisches in »Frettnapf«?
Tatsächlich habe ich in den Neunzigern mit meinem Freund Max Witzigmann bei Energy 93,3 die Sendung »Klub Ma:d« moderiert und geschrieben. Zwei Monate Frühstücksradio habe ich auch durchgemacht, dann jedoch den Sprung zum Fernsehen geschafft. Und weg vom Mikrofon. Außerdem waren wir beide eine Zeit in Berlin – alles andere ist jedoch Fiktion. Besonders seine Begegnung mit Idi Amin.

Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Da die Drehbucharbeit für meinen ersten Tatort (mit Co-Autor Andreas Pflüger) endlich abgeschlossen ist, und die Dreharbeiten beginnen, würde ich am liebsten erst mal Urlaub machen. Geht aber nicht – die nächsten Filmprojekte stehen schon vor der Tür, z.B. die Verfilmung von Gespensterjäger auf eisiger Spur nach einer Vorlage von Cornelia Funke. Außerdem habe ich eine Idee für einen neuen Roman im Kopf, die langsam Gestalt annimmt und bald so reif sein wird, dass sie umgesetzt werden muss. Trotzdem – eine Woche Urlaub werde ich schon irgendwie dazwischen packen, schon allein, um mit meiner Frau und meiner Tochter mal wieder ein paar arbeitsfreie Tage in Ruhe genießen zu können.

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