Body Count im Jahre 2006! Und das nach jahrer Langer Abstinenz, da man ja schon fast dachte das es sie nie wieder schaffen würden aber nachdem aus der Original Besetzung nur noch Ice-T und einer seiner Gitarristen übrig geblieben war dachte man sich wohl das man wieder was machen müsste und das hat man eigentlich richtig gut gemacht.Zuvor kannte ich Body Count nur von ihren ersten beiden Alben und die waren seiner zeit verdammt gut und haben jeden ob freund oder feind mitgerissen und schlugen ein wie bombe in die dafür vorgesehene Kerbe.Aber klappt die sache noch 2006?! also 14jahre nach veröffentlichung des Debuts? JA! würde ich sagen zwar muss man Musikalisch keine wunder leistungen erwarten doch wie immer ist jedes Body Count Album doch wieder was besonderes und hat seine ganz eigene Note und so auch dieses.
Das Album beginnt mit dem überharten "Invincible Gangsta" das mit gewohnt harten Riffs und Double bass parts daher kommt und Ice-T rapt wie früher und man fühlt sich wieder zurück im Jahr 1992."The End Game" erzählt mal wieder von einer waren begebenheit und zwar das alle Ice-T als Gangsta darstellen und das dann eher als Negativ aufgefasst wird, die Riffs kloppen wieder genial ins gehör und das lied ist eigentlich sehr eingängig.You Don't Know me ist das nächste Lied und diese wurde schon Live performt bei Conan O' Brien und dort aber Live im Fernsehen mit abgeänderten Texten.Mit "The Passion of Christ" kommt dann wie ich finde mit der beste song des albums und es war auch der erste Track den ich durch den MEtal hammer von diesem Album hörte und wie immer geht es hart und heftig zu sache aber selten hab ich Ice-T so aggressiv gehört und so laut."In my Head" geht eher sehr bedrohlich los und dann fängt Ice-T an zu reden und im hintergrund setzen die Gitarren und Drums ein und rocken genial ab und auch hier wieder super texte und genial Aggressiv."D Rocs" beginnt mal gleich wieder mit einem super fetten solo das sich erstmal durch den ganzen song zieht und dadurch geprägt ist dazu singt Ice-T manchmal und so zieht sich der song gut dahin und ist für mich das nächste Highlight."Murder 4 Hire" ist der Titeltrack und wenn man sich die die ersten Sekunden anhört mag man meinen das der Song dann doch stark an den Song "Bodycount is in the House" erinnert vom Debut doch dann dreht sich der Song und Ice-T rapt sich dann wieder seele frei, gepaart mit cool gemachten solo."Down in the Bayou" ist der song mit den härtesten Riffs, hab selten heftigeres von Body Count gehört und man gut abrocken zu dem song, dazu taucht die Mundharmonika immer wieder im Song auf."Dirty Bombs" erinner etwas an KORN=?!? aber sobald der gesang einsetzt rapt Ice-T wieder mega gut und der song ist definitiv ein Highlight des Albums weil dieses mal gesang und Musik im Einklang stehen."Lies" ist dann wieder ein harter song der von einem Riff durch den ganzen song geprägt ist dann zwar in der mitte etwas ruhiger wird dann aber doch schnell wieder fahrt aufnimmt."Realitionships" gehts wie der name schon sagt um eine "Partnerschafft" und halt wie schwer es ist und so weiter aber wie immer auf die typische Ice-T art mit harten Riffs."Mr C's Theme" beginnt sehr ruhig und bleibt im ersten moment auch dabei und ist sowieso für mich der beste song des Albums da er für mich eine art weiterenteicklung darstellt und kurz danach wird der song wieder sehr typisch Body Count um dann wieder etwas ruhiger zu werden und dann mit coolem solo weiter zugehen und so geht der beste Song als Instrumental zu ende.
Fazit:Wer weiterhin auf die Musik der Jungs steht und nicht jedem Musikalischem trend hinter her rennt der hört auch witerhin "Body Count" auch wenn andere Bands Musikalisch weiter sind und auch wenn diese art von Musik von Body Count eigentlich schon nicht mehr "up to date" ist kann man als Metal/Rap fan hier bedenkenlos zugreifen.Künstlerisch könnte die songs stärker sein und man könnte mehr experimentieren oder sowas wie sich mal einwenig weiterentwickeln, das würde der Musik der Band gut tun eigentlich und deshlab auch nur 4**** weil ich doch ein wenig mehr erwartet hätte zwar hört man im letzten Track des Albums endlich mal einen guten Schritt nach vorne aber den wünsche ich mir eigentlich über das ganze Album und dann könnte auch das Debut mal geschlagen werden so gibt's nur 4**** die aber verdient sind!