Kirk Thatchers Version der berühmten Geschichte "Der Zauberer von Oz" hat mich in vielerlei Hinsicht enttäuscht. Ich hatte mir viel erhofft und nur weniges hat mich positiv überrascht. In der Hauptrolle spielt Ashanti das Mädchen Dorothy und die berühmten Muppets verkörpern die meisten Nebenrollen, wie u.a. Toto (Pepe, die Krabbe), die Vogelscheuche (Kermit der Frosch), der Blechmann (Gonzo), der Löwe (Fozzi Bär). Ich erwartete etwas sehr Lustiges in der Verfilmung des Romans von Baum. In der Geschichte wird das kleine Mädchen Dorothy mit ihrem Hund Toto von einem Wirbelsturm in ihrem Haus aus ihrem Heimatstaat Kansas herausgetragen ins Land des mächtigen Zauberers Oz. Dort begiebt sie sich auf eine aufregende Reise mit ihren neuen Freunden um den Zauberer zu bitten, ihr ihren größten Wunsch zu erfüllen: wieder zurück nach Kansas zu kommen.
Im Film ist an der Geschichte Vieles verändert worden. Zuerst ist Toto kein Hund, sondern eine Krabbe im Aquarium, die sich im Land des Oz in ein großes plüschiges Fabelwesen verwandelt. Ich war zunächst sehr enttäuscht von dieser Änderung, aber im Endeffekt ist es eher lustig. Im Film wurden leider viele abenteuerliche Aufgaben weggelassen und der größte Wunsch von Dorothy ist es, ein berühmter Star zu werden. Dorothy ist auch nicht dieselbe Persönlichkeit wie im Buch. Sie ist schon eine junge Dame mit bezaubernden Kleidern.
Ich habe eine neutrale bis enttäuschte Meinung von dieser Verfilmung, da ich viel mehr lustige und in Erinnerung bleibende Szenen von den Muppets erwartet habe. Teils wird der Fim von Musikeinlagen unterbrochen. Diese sind nicht gerade überragend und dadurch, dass die eigentliche Geschichte an manchen Stellen gekürzt wurde, ist der Film manchmal langweilig.
Insgesamt würde ich den Film für Kinder empfehlen, denn ich als Jugendliche war schon enttäuscht und fand den Film oft kindisch.
SchülerInnen der 8c aus Leverkusen-Opladen