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Muo und der Pirol im Käfig: Roman Gebundene Ausgabe – 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 390 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349204624X
  • ISBN-13: 978-3492046244
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 823.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Muo ist klein und unscheinbar, von "mickrigem Körperbau, mit struppigsträhnigen Haaren und mit Glubschaugen" und somit nicht besonders ansehnlich ausgestattet. Aber Muo ist ein Herr, ein "Xiansheng", als er aus seinem Exil in Frankreich in seine bis zur Unkenntlichkeit modernisierte Heimat China zurückkehrt. Und er benimmt sich auch so, wenn er die Frauen nach ihren Träumen fragt. Denn Muo ist im Ausland mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung gekommen. Jetzt ist er zurückgekehrt, um mehr über die geheimen Wünsche der Frauen Chinas zu erfahren. Und um seine ehemalige Mitstudentin und große Liebe, "Vulkan des alten Mondes", aus der politischen Gefangenschaft zu befreien. Wie Muo seine Aufgabe meistert und wie er schließlich nicht nur die Welt der Träume, sondern auch die reale Welt der Frauen kennen lernt, davon erzählt Muo und der Pirol im Käfig.

Bekannt wurde der chinesische Autor Dai Sijie hierzulande mit seinem Romandebüt Balzac und die kleine chinesische Schneiderin. Und nicht nur hierzulande, denn inzwischen ist sein erstaunlicher Erstling in 31 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt worden. Für Muo und der Pirol im Käfig erhielt Sijie den renommierten Literaturpreis Prix Fémina -- und auch das hat er verdient. Vielleicht ist Muo und der Pirol im Käfig nicht ganz so anrührend wie Balzac und die kleine chinesische Schneiderin. Aber ein faszinierend romantisches Buch in der Tradition epischer Erzählliteratur mit einer Prise Politik und Zeitgeschichte ist es allemal. --Stefan Kellerer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dai Sijie, geboren 1954 in der Provinz Fujian in China, wurde von 1971 bis 1974 im Zuge der kulturellen Umerziehung in ein Bergdorf verschickt. Nach Maos Tod studierte er Kunstgeschichte und emigrierte 1984 nach Paris. »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin«, sein erster Roman, wurde ein großer internationaler Erfolg und in einer französisch-chinesischen Produktion erfolgreich verfilmt. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch »Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. Juni 2004
Ich habe lange überlegt, ob sich das neue Werk von Dai Sijie lohnt. Der Klappentext verheißt nicht gerade etwas allzu Spannendes. Schließlich habe ich es doch gekauft, vor allem in Anbetracht dessen, dass „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" mir recht gut gefallen hatte.
Vorneweg: Der Titel ist ziemlich missglückt, wie ich finde. Es kommt zwar ein Pirol in einem Käfig vor, aber erst ganz zum Schluss und er hat auch nicht eine derart wichtige Rolle, dass man nach ihm das Buch hätte benennen sollen. Der Originaltitel „Le complexe de Di" (Di ist der Antagonist) wäre genau übersetzt wesentlich passender gewesen.
Um zum eigentlichen Thema zu kommen: Das Buch ist es wert, gelesen zu werden.
Es ist keine (oder nur selten eine) kitschige oder psychologische Liebesgeschichte, sondern eine sehr amüsante Darstellung des heutigen Chinas, das gezeichnet ist vom krankhaften Kommunismus/Faschismus und von der Korruption. Die Abenteuer des Protagonisten, der aus heldenhaften Motiven handelt und immer wieder scheitert, sind sehr amüsant und ziehen den Leser schnell in seinen Bahn.
Dieses Buch ist eine ernsthafte und gleichzeitig erheiternde Lektüre, die man eigentlich allen, die „Balzac und ..." gemocht haben oder die einmal in die Welt des heutigen Chinas eintauchen wollen, ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann. Wem der Spaß nicht 20€ wert ist, was ich gut verstehen kann, sollte auf jeden Fall bei der (irgendwann kommenden) Taschenbuchversion zugreifen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Leopold FALTIN, meincoach.at ' am 21. Juli 2004
Eigentlich eine einfache Geschichte: Muo, in Paris zum Psychoanalytiker mit Schwerpunkt Traumdeutung ausgebildet, kehrt in seine Heimat zurück, um eine aus politischen Gründen inhaftierte Studienkollegin zu befreien. Ein edles Vorhaben. Doch wie das in China so läuft - es wird ein bisschen komplizierter, als er es sich vorstellt. Denn vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Fleiss und in China noch dazu den Schweiss gesetzt. Daraus entwickelt Dai Sijie seine Geschichte - wie aus tausendundeiner Nacht. Aber nachdem es um die Geschichte eines Traumdeuters geht, wird daraus auch eine Geschichte wie aus tausendundeinem Albtraum und wie bei Albträumen üblich kann er sich daraus nicht befreien. Ebensowenig wie die LeserInnen, denn es handelt sich um ein durch und durch aufregendes, absorbierendes und bis zur letzten Seite fesselndes Leseerlebnis. Dessen Sinn durchaus auf mehreren Ebenen zu suchen und zu finden ist.
Denn es geht um mehr. Ab den ersten Seiten führt der Autor scheinbar mühelos vor, dass Lesen die Fantasie nicht einfach nur in dem Sinn fordert, dass er Muo's Abenteuer wie einen Film in der Fantasie ablaufen lässt. Er fordert innerhalb kürzester Zeit alle Sinne heraus, baut unversehens ein sensorisches Gesamtkunstwerk auf und versetzt die LeserInnen ebenso unversehens mit hinein.
China liefert seinen Betrachtern immer ein reiches Angebot an Sinneseindrücken, die in diesem Buch alleine durch das geschriebene Wort vermittelt werden. Freuen Sie sich, verehrte LeserInnen, auf reiche haptische, gustatorische und auf allgegenwärtige, intensive olfaktorische Eindrücke; dass Sie neben den üblichen visuellen auch akustische vermittelt bekommen, ist da fast schon selbstverständlich.
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Von T. Jannusch TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 4. August 2013
Ich gebe zu, dass dieses Buch nicht ganz leicht zu fassen ist. Das merkt man schon daran, dass man ihm überhaupt nicht gerecht wird, wenn man den Inhalt nacherzählt. Wie kann man dann etwas von diesem Buch vermitteln? Vielleicht, indem man ein wenig von ihm schwärmt.

Ich würde mich als "geübten Leser" bezeichnen, und bin als solcher sehr offen für allerlei postmoderne Experimente. Wenn man dieses Buch mit Genuss lesen will, sollte man sicherlich keine allzu "straighte", geradlinige, klassische Erzählweise erwarten! Sonst verzweifelt man. Das Buch enthält kräftige Prisen sowohl von Kafka, als auch Cervantes und Voltaire. Was wenig wundert, da der Autor, wie sein Held, lange in Frankreich gelebt und studiert hat.

Grob gesagt, geht es um einen Chinesen, der Psychoanalytiker à la Freud geworden ist - an sich schon eine kleine Sensation. Er reist zurück aus Frankreich nach China, um dort seine große Liebe, "Vulkan des Alten Mondes", aus politischer Gefangenschaft zu befreien. Nur gestaltet sich dies, gerade in China, nicht gerade einfach...

Hier passt dann der Vergleich zum "Don Quixote", denn der ganze Verlauf des Buches ähnelt einem Kampf gegen Windmühlen. Ich habe schon verschiedentlich über die Verhältnisse in China gelesen, und nehme an, dass die Schilderungen nahe an der Wahrheit sind. Mein Gott, der arme Muo! Was er nicht alles über sich ergehen lassen muss! Und doch lässt er niemals ab von seinem Vorhaben.

Allerdings ist er fürchterlich naiv, ja, er ist sogar - zu Beginn des Buches - in sexueller Hinsicht Jungfrau. Und doch liebt er!
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