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Multitude: Krieg und Demokratie im Empire
 
 
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Multitude: Krieg und Demokratie im Empire [Gebundene Ausgabe]

Michael Hardt , Antonio Negri , Thomas Atzert , Andreas Wirthensohn
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (13. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593374102
  • ISBN-13: 978-3593374109
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sagen wir es frei heraus: Michael Hardt und Antonio Negri folgen mit Multitude, der Fortsetzung ihres viel beachteten Bestsellers Empire, offensichtlich dem Marktgesetz, schnell ein Buch nachzulegen, solange der Ruhm noch frisch ist. Hatten sie mit Empire in intellektuellen Kreisen jeglicher Couleur noch völlig zu Recht für Furore gesorgt, beschleicht einen während der Lektüre des Nachfolgebandes bisweilen das Gefühl, hier verlören sich zwei von ihrem Erfolg trunkene Autoren in ihren eigenen – etwas vorschnellen, aber normativ überhöhten – Spekulationen.

Unter Multitude rubrizieren die Hardt/Negri "die Menge" als Antipode des Empire (will heißen: des globalen Kapitalismus). Gegen das Projekt eines entfesselten Globalismus des Kapitals setzen sie das Projekt einer globalen Demokratie, die heute erstmals realistisch möglich sei: Dieses "Projekt der Multitude drückt nicht nur den Wunsch nach Gleichheit und Freiheit aus, es verlangt nicht nur eine offene und alle einbeziehende demokratische Gesellschaft, sondern stellt auch die Mittel bereit, dies alles zu erreichen." Zwar haben wir nach der Lektüre offen gestanden nicht das Gefühl, dass die Autoren dieses große Versprechen am Ende tatsächlich eingelöst haben. Dennoch und trotz aller Einwände: Inspirierend ist die Lektüre allemal. Sie fordert, nicht zu knapp, Widerspruch heraus, ermuntert aber auch zum korrektiven Weiterdenken. -- Hasso Greb

Pressestimmen

19.09.2004 / NZZ am Sonntag: Eine Demokratie, die keinen Staat mehr braucht "Die beiden links-intellektuellen Enfant terribles legen eine verständliche Erklärung ihrer gesellschaftspolitischen Weltauffassung vor."

08.10.2004 / Süddeutsche Zeitung: Der politische Akt der Liebe "Ihrer düsteren Sicht der neuen imperialen Weltordnung haben die Autoren nun einen hoffnungsvollen Gegenentwurf zur Seite gestellt."

21.10.2004 / Falter: Vielheit des Widerstands "Mut zum Pathos!"

01.11.2004 / Spex: Wenn die Absicht zur Mutter der Erkenntnis wird "Lesenswert ... Weil sie eine so unterschiedliche Leserschaft angesprochen und die Begriffe 'Kommunismus' und 'Demokratie' aus ihren Einhegungen befreit haben, verdienen Negri/Hardt Respekt."

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Change the world 24. Februar 2010
Empire gibt eine völlig neue Sicht auf Vorgänge der Globalisierung und ihre Risiken und Chancen. Der einzelne wird als Teil eines Ganzen ("Multitude") gesehen. Als Teil der "Multitude werden wir nicht als "Opfer" der bestehenden Herrschaftsverhältnisse angesprochen, sondern als aktiver und wirkmächtiger
Bewohner dieses unseres Planeten Erde. Allerdings können wir dem Empire nicht entfliehen- es gibt keine einsamen Inseln oder auch nur Enklaven, die es uns ermöglichten, dem System in irgendeiner Weise zu entkommen oder sich ausserhalb des Systems zu stellen.
Auch der Arbeitsbegriff wird neu gedacht: Wir sind zu jeder Zeit Produzenten. Arbeit beschränkt sich nicht auf die Erwerbsarbeit...
Dieses Buch macht Mut, sich neue Gesellschaftsordnungen zu denken und ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Werke der letzen
Jahre.
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