Ratgeber Multistationen

Wer das Training als einen den Alltag begleitenden Ausgleich betrachtet, kommt mit allen gebotenen Modellen gut zurecht. Denn die meisten Multistationen arbeiten mit einem mittig fixierten Gewichtsblock, der den Widerstand für alle Übungen bietet. Wer im Rahmen seines Fitness-Programms gewichtsmäßig das Limit erreicht, macht einfach ein paar Wiederholungen mehr. Das dient primär der Kraftausdauer und die hat noch niemandem geschadet. Um an zwei oder drei Abenden in der Woche Brust, Rücken und Beine zu kräftigen, reicht das vollkommen. So sind Multistationen ideal für Sportler, die sie ergänzend einsetzen oder für Reha-Kandidaten, die daheim konstruktiv weitertrainieren wollen. In dem Fall sind auch reine Seilzugmodelle eine hilfreiche Option. Sie erlauben wiederum ein sehr freies Training und setzen stark auf Stabilität sowie Koordination. Für reines Krafttraining mit dem Wunsch nach kontinuierlich gesteigerter Maximalleistungen nutzt man besser ein Modell mit variablen Gewichten. Zwar gehören die Scheiben in den meisten Fällen nicht zum Lieferumfang der Station dazu, kosten also extra, dafür sind sie kompatibel mit kurzen oder langen Hantelstangen und dadurch universell verwendbar.

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Raum und Zeit

Die kompakten Multistationen mögen vieles, nur nicht verstauben. Sie sind ein idealer Begleiter im heimischen Alltag. Wer zwischendurch schnell mal ein paar Gewichte stemmen möchte, ist mit der Multistation perfekt bedient. Während kaum jemand für ein paar Minuten aufs Cardiogerät steigt und loslegt, mobilisieren die Stationen auf Wunsch den ganzen Körper in kurzer Zeit. Denn nicht jedes Workout muss einer Grenzerfahrung entsprechen. Im Gegenteil: Die Gelenke freuen sich besonders über moderate Belastung, damit sie regenerieren können. Zudem ist Krafttraining mindestens genauso gut fürs Karma wie die Ausdauer-Sportarten. Wer zum Beispiel mit dem Rücken manchmal Probleme hat, gönnt sich täglich ein paar Kraftübungen: Haltung annehmen und los. Mit zwei bis drei Quadratmetern an Grundfläche passt die Station überall hin.

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Qualität und Preis

Der Kauf einer Multistation lässt sich mit dem Erwerb eines Autos vergleichen: Wem das Basismodell einer günstigen Marke genügt, der findet für ein paar Hundert Euro schon ganz solide Geräte. Je komplexer die Anlage, definiert durch die Anzahl der Stationen plus verfügbarer Maximalgewichte plus ergonomischer Bedienbarkeit, desto höher ist dann auch die Investition. Wer seine Multistation nicht nur zum sportlichen Ausgleich kauft, sondern als vollwertigen Studioersatz für die ganze Familie, sollte Abwägen zwischen Nutzen und Nutzung. Bei intensivem Gebrauch zahlt sich definitiv auch ein teures Modell aus, das mit der entsprechenden Güte glatt als Erbstück durchgeht. Qualitativ bewegen sich die Geräte alle auf einem ähnlichen Niveau, da sie im Wesentlichen aus Komponenten wie Stahl und Polster bestehen. Keine Elektronik, reine Grobmotorik. Wem es egal ist, ob er auf Plastik oder Leder sitzt und mal ein Klappern verzeiht, findet auch bei den günstigen Stationen seinen Favoriten.

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Tipps und Tricks

Auch wenn der Platz nicht wirklich eine Rolle spielt: Wichtig bleibt der Sichtkontakt! Es wäre kontraproduktiv, den neuen Hausfreund im Keller zu verstecken. Denn dort wird er definitiv vergessen. Darum sollte er im Mittelpunkt stehen, damit zwischendurch immer wieder ein wenig die Muskeln gekräftigt werden. Das Schöne an den Geräten ist die Möglichkeit individueller Spielerei. Natürlich gibt es für alle Muskelgruppen optimale Bewegungs-Abläufe zur Aktivierung – doch wer die beherrscht, darf sich gerne auch ein paar Varianten überlegen. Mit leichtem Widerstand, damit es zu keinen Fehlbelastungen kommt, aber mit der Freiheit der freien Bewegung. Denn der Alltag bleibt dreidimensional.

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