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Kundenrezensionen

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am 11. Mai 2009
Multi-Shot Techniken sind gerade durch die digitale Fotografie interessant geworden. Das wohl bekannteste Verfahren wird in der Panoramafotografie eingesetzt, indem man mehre Bilder in Reihe macht und diese anschliessend am Comuter zusammensetzt. Dieses Buch fasst vier Multishot Verfahren Zusammen: Super Resolution, Schärfentiefe Erhöhung, Dynamic Range Erhöhung und Panoramafotografie. Dabei wird nicht nur auf die Technik selbst eingegangen sondern es werden auch gleich ein paar Programme besprochen, mit denen man die verschiedenen Techniken bewältigen kann. Das Buch ist sehr gut geschrieben und kann trotz der umfangreichen Themen einen sehr gute Tiefe bieten die es ermöglichen sollte gleich loszulegen. Das Buch wird abgerundet durch die Besprechung von Bildoptimierungsverfahren und eine gute Referenzliste nicht nur an Büchern sondern auch an Internetlinks zu den verschiedenen Themen. Das Buch kann ich vollumfänglich empfehlen.
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am 24. Mai 2012
Das Buch stellt Focus Stacking, HDR und Panoramatechniken ausführlich vor. Dabei sind auch viele hilfreiche Tips, wie bewährte Einstellungen in Photoshop und den anderen beschriebenen Programmen. Mit solchen Details ist das Buch aber freilich an die Ausgaben dieser Programme von 2008 (Datum der in 2012 neu erworbenen Ausgabe) gebunden. So wird auf Photoshop CS3 eingeschränkte Focus Stacking Funktionalität verwiesen. In CS5 (natürlich der aktuellen Version CS6) ist das aber wesentlich weiter gediehen.
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am 12. Februar 2009
Einige der im Buch besprochenen Techniken werden vielen noch unbekannt sein. Das Buch ist hier sehr auf der Höhe der Zeit und erklärt anschaulich Verfahren, die einem nicht an jeder Ecke angeboten werden. Gemeinsam ist allen Techniken, dass sie auf Bildreihen, nicht auf Einzelbilder zurückgreifen, eben "Multishot". Die Techniken im Einzelnen sind: Auflösung erhöhen (Stichwort Super-resolution), Schärfentiefe erweitern ("Focus Stacking" um z.B. Makroaufnahmen von vorn bis hinten scharf zu bekommen), Bildwinkel erweitern (u.a. Panoramafotos, aber nicht ausschließlich ), HDRI Bilder erstellen (hier nicht um den typischen effekthascherischen HDR-Look zu bekommen, sondern um schwierige Lichtsituationen in den Griff zu bekommen) , Mikrokontraste verbessern (gehört streng genommen nicht zur Multishot-Technik, da keine Bildreihe benötigt wird. Ich bin jedoch sehr froh, dass diese verblüffende Technik trotzdem in diesem Buch besprochen wird). Das Buch ist ein Buch für Praktiker und verliert sich nicht in ausufernden theoretischen Erklärungen, sondern bleibt immer nah bei der fotografischen Praxis. Dank der Demoversionen auf CD kann man dann auch sofort loslegen. Kurz: absolut empfehlenswert!
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am 6. Juni 2012
Jürgen Gulbins ist ein bekannter Autor von Fachbüchern zu IT-, Design-, und Fotografiethemen. Unter anderem hat er an den Fachbüchern 'Grundkurs Digital Fotografieren', 'Die Kunst der Raw-Konvertierung', 'Fine Art Printing für Fotografen' und 'Die digitale Dunkelkammer' mitgearbeitet.

Sein Bruder Rainer Gulbins ist vor allem Reisefotograf und beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit der elektronischen Bildbearbeitung.

Das Buch ist ansprechend gestaltet mit klarer Gliederung und schönem Druckbild. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Methode der Randnotizen ' hier wird manchmal viel Platz am Seitenrand verschwendet. Eine Vielzahl von Bildbeispielen wird ausführlich diskutiert, wobei ich einige der Beispiele thematisch jetzt nicht immer wirklich spektakulär fand. Aber hier geht es ja vor allem um technische Aspekte. Eine immense Anzahl Screenshots hilft sich relativ schnell in den verwendeten Programmen zurechtzufinden.

Behandelt werden die Themen der Auflösungserhöhung durch Überlagerung mehrerer fast gleicher Aufnahmen, das Fokus-Stacking zur Erhöhung der Schärfentiefe, Panoramatechniken, HDR, und ' eigentlich keine Multishot-Technik ' die Erhöhung des Mikrokontrastes. Eine große Zahl von ' teilweise recht spezialisierten ' Werkzeugen dafür wird vorgestellt und bewertet, wobei immer auch Fragen der Geschwindigkeit und Lizenzkosten berücksichtigt werden.

Wie der Untertitel 'Hochwertige Aufnahmen aus Bildserien' schon andeutet wird in diesem Buch der Perfektion des Ergebnisses gehuldigt. Zur Illustration der Techniken wird oft eher durchschnittliches Rohmaterial verwendet und gezeigt wie man auch daraus oft noch mindestens sehr brauchbare und manchmal perfekte Bilder erzeugen kann. So wird etwa bei den Panoramatechniken natürlich erklärt wie man ideales Rohmaterial herstellt (RAW-Format, Stativ mit Panoramakopf, manuelle d.h. konstante Kamerainstellungen') ' aber manchmal ist eben die Ausrüstung nicht zur Hand und man muss z.B. mit Aufnahmen aus der Hand, mit störenden Personen, automatischer d.h. unterschiedlicher Belichtung etc. zurechtkommen. Und viele dieser Störungen lassen sich in der Tat mit etwas Geduld und Geschick (und der richtigen Software) noch elektronisch korrigieren.

Schauen wir etwas genauer in das Panorama-Kapitel. Bisher war mein Workflow hier 'frontend-lastig' (Fokus auf gutem Rohmaterial, alle Einstellungen auf manuell, Stativ mit Panoramakopf und Nodalpunktschiene, 10 Grad Winkel'), gefolgt von manuellem Zusammenfügen. Tatsächlich sind auch in diesem Buch mehrere Seiten dem Thema 'Aufnahmetechnik' gewidmet: Kameraeinstellungen, Auslösung, (Reduzierung von) Störquellen, Stativkopf, Zubehör wie L-Bracket (mit Bezugsquellen), Bildüberlappung und Bildwinkel, Nodalpunktjustierung ' alles was man so wissen sollte, ausführlich, praktisch und praktikabel vorgestellt. Zur Theorie über die Projektionsformen wird leider nur das Nötigste geschrieben (Mathematiker kommen weniger auf ihre Kosten). Dann geht's voll in die Bearbeitung mit Photoshop und Photomerge ' wobei hier für den eigentlichen Schritt des Zusammenfügens der Automatik vertraut wird. Vertikale und Multi-Row-Panoramen kommen nicht zu kurz, hier geht es insbesondere um Fragen der Perspektive und ihrer Korrektur. Auch die Anfertigung von Gruppenaufnahmen mittels Photomerge wird gezeigt und scheint recht gut zu funktionieren. Abschließend wird eine ganze Reihe von Spezialprogrammen kurz vorgestellt, insbesondere in Hinsicht auf Funktionalitäten die über die von Photoshop hinausgehen wie Kugel- und Mercatorprojektionen oder Virtual-Reality-Viewer.

Wie schon angedeutet beschränkt sich das Buch glücklicherweise bei weitem nicht auf spezielle Multishot-Techniken. An vielen Beispielen werden auch ganz allgemeine Verfahren der Bildbearbeitung wie Korrektur der Perspektive, lokales Dehnen und Stauchen, Ergänzen von kleinen fehlenden Bildpartien am Rand (auch perspektivisch korrigiert), Arbeiten mit Einstellungsebenen und Masken oder auch einfach sinnvolle Bennennung der Bilddateien erklärt. Ich habe aus diesem Buch mehr über Photoshop gelernt als aus manchem dicken Schinken speziell zu diesem Programm. Besonders nützlich auch eine praxiserprobte Anleitung in welcher Reihenfolge die Bearbeitungsschritte durchgeführt werden sollten und was an Zwischenergebnissen gesichert werden muss ' hier kann es sonst leicht passieren dass stundenlange Arbeit verlorengeht und wiederholt werden muss.

Mit ähnlicher Liebe zum Detail werden die zahlreichen Spezialprogramme z.B. zum Fokus-Stacking, HDR oder Kontrast-Tuning vorgestellt. Sehr hilfreich sind dabei die direkten Vergleiche in Hinsicht auf Funktionalität aber auch Performanz und Preis ' so sieht man relativ schnell ob es sich finanziell und vor allem auch zeitlich lohnt sich in eines der Spezialprogramme einzuarbeiten oder ob für den gegebenen Zweck auch ein Universalprogramm wie Photoshop ähnliche Dienste tut. Zusätzlich helfen dabei eine CD mit Testlizenzen und zahlreiche Referenzen auf weiterführende Literatur, Diskussionsforen etc.

Künstlerische Aspekte kommen in diesem Buch weniger zur Sprache. Die vorgestellten Beispiele sind recht konventionell und wenig spektakulär, der Fokus liegt eindeutig auf der sauberen handwerklichen Methodik.

Insgesamt ' ein Arbeitsbuch. Es hat wenig Sinn es in einem Rutsch zu lesen, mir schwirrte bald der Kopf von Programmen, Plug-ins, Untermenüs und Tastenkürzeln. Stattdessen wird man es immer wieder zur Hand nehmen ' am besten vor dem Computer ' wenn man ein bestimmtes Thema einmal gründlicher als zuvor angehen will oder ein Programm mit speziellen Features kennenlernen will. Wenn man dann noch einige Stunden Zeit einplant und einigermaßen brauchbares Rohmaterial zur Hand ist sollte zu einem perfekten Bild eigentlich nicht mehr viel fehlen!
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am 20. Dezember 2010
Neben der fortschreitenden Entwicklung digitaler Fotoapparate, die zu immer besseren Bildergebnissen führen kann, bietet die digitale Fotografie grundsätzlich neue Möglichkeiten, Bilder durch geeignete Bearbeitung während des Fotografierens und auch danach so zu verbessern, dass die auch mit der neuesten Technik noch verbundenen Beschränkungen z.B. bezüglich der Auflösung, der Schärfentiefe oder des Dynamikumfangs überwunden und völlig neue Dimensionen dieser Parameter erreicht werden können.
Die Autoren geben im vorgelegten Titel einen umfassenden Überblick über die für solche Zwecke vorhandenen Softwarelösungen und die mit deren Nutzung verbundenen zusätzlichen Hardwarekomponenten, die oft erst eine sinnvolle Nutzung der Software möglich machen. Die Erläuterungen umfassen dabei die Sondereinsatzgebiete Superresolution, Focus-Stacking, Stiching, Dynamikerweiterung bis hin zu HDRI und auch einige Varianten der Bildverbesserung durch Erhöhung des Mikrokontrasts.
Alle genannten Gebiete werden kurz und überschaubar erläutert, so dass man das Prinzip versteht, die nötigen Voraussetzungen erkennt und die möglichen Verbesserungen oder damit erreichbares, völlig neues Bildbearbeitungsniveau abschätzen kann.
In den meisten Fällen wird man ergänzende Erläuterungen des Softwareherstellers oder aus Fachbüchern benötigen, kann aufgrund der im Buch gegebenen Informationen aber zielgerichtet und produktiv suchen. Man bekommt nach der Lektüre ein gutes Verständnis dafür, wie die digitale Bildverbesserung durch Akkumulation mehrerer Aufnahmen zu einem Endergebnis funktioniert, welche physikalischen Grenzen damit überwunden werden und welche Randbedingungen man dabei nicht außer Acht lassen darf.

Das Buch ist damit für jeden sehr gut geeignet, der Bilder über das Maß hinaus verbessern will, das durch die Leistungsgrenze der fotografischen Hardware gesetzt wird.
Wie in anderen Titeln aus dem Verlag ist auch hier lobend hervorzuheben, dass die am Markt verfügbaren Produkte neutral genannt und bezüglich ihrer Vor- und Nachteile so beschrieben sind, dass man eine gute Vorentscheidung für die eigenen Lösungen treffen kann.
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am 2. Oktober 2010
Multishot-Techniken in der Digitalfotografie. (J.+R. Gulbins)

Ein Buch mit festem Einband in guter Druck- und Papierqualität.
Es ist aufgegliedert in sechs spannende Kapitel: 1.Multishot-Workflow 2.Super-Resolution 3.Focus-Stacking 4. Stitching, 5.HDRI-Fotos und Tonemapping 6.Verbesserter Mikrokontrast.
Die einzelnen Abschnitte beschreiben das jeweilige Thema gut, verständlich und übersichtlich. Passende Bildbeispiele und auch einige Tabellen tragen zur Vertiefung in die Themenfelder bei. Es werden käufliche Programme, darunter auch ein insbesondere unter Fotografen bekanntes professionelles Programm, wie auch Freewareprogramme, mit denen die gewünschten Bildergebnisse erzielt werden können, vorgestellt.
Der Workflow ist für die einzelnen Aufgaben gut und verständlich erklärt, so dass der Leser sofort mit seiner eigenen Bildbearbeitung beginnen kann - zumal auf der beiliegenden DVD - die Demoprogramme gleich mitgeliefert werden, um ansprechende Ergebnisse zu erzielen.
Der Leser muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich immer um fotografisch-digitale Spezialthemen handelt, die sowohl im Rahmen der Fotografie und der digitalen Bearbeitung einen teilweise hohen Arbeitsaufwand erfordern.
Das Buch richtet sich somit nicht an den Gelegenheits-fotografen, sondern eher an den ambitionierten Amateur oder den professionellen Fotografen, der seine Arbeiten noch weiter verbessern möchte, oder auch mit speziellen Aufnahmesituationen zurecht kommen muss.
Wer sich für eine der Multishot-Techniken besonders interessiert, findet am Ende des Buches noch Verweise auf andere Bücher und Internetseiten, wo das jeweilige Thema zusätzlich vertieft wird.
Insgesamt ein übersichtliches und empfehlenswertes Buch.

02.10.2010
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am 4. August 2010
Superresolution, Focus-Stacking, Panoramen, HDRI und Mikrokontrast werden kapitelweise ausführlich und sehr pragmatisch von zwei erfahrenen Fotografen und Fachbuchautoren dargestellt. Vorangestellt findet sich ein gut gemachtes Kapitel für einen sinnvollen Workflow bei Arbeiten dieser Art. Eine griffige Abgrenzung zwischen Superresolution und HDRI findet sich nicht 'oder ist in der Begeisterung der Autoren untergegangen.

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der pragmatischen Vermittlung von fotografischem Know-how für die o.a. Aufnahmetechniken. Die ausgewählte Software (siehe '"Blick ins Buch'") wird nutzenorientiert vorgestellt, was die eigene Auswahl erleichtert. Das gilt auch für verfügbare Lightversionen und Freeware.
Photoshop ist das Basistool für die Bildbearbeitung, was mir im Hinblick auf konkrete Anwendung bei spezifischen Korrekturen an den Beispielbildern wesentlich weitergeholfen hat. Mitunter werden einzelne Techniken nacheinander mit verschiedenen Programmen umgesetzt, was die jeweiligen Stärken und Schwächen sehr deutlich macht.

Wünschenswert wäre eine Übersicht, die auch die verschieden Ein- und Ausgabeformate zusammenfasst. Diese Informationen muss man sich zusammensuchen. Letztlich ist der kleinste gemeinsame Nenner die Vorbereitung der Bilder im RAW-Format und anschließende Umwandlung in 8 oder 16Bit-TIFF oder JPEG zur weiteren Verarbeitung.

Das Kapitel Panoramen ist softwareseitig weniger überzeugend.
Hier wird Photoshop auf über 20 Seiten zur Panoramaerstellung ausführlichst dargestellt - mit dem Ergebnis, dass es zwar einen brauchbaren Einstieg ermöglicht, aber 'eine Reihe von Feinheiten und Erweiterungen' fehlen.
Alternative Produkte werden nur stichpunktartig erwähnt. Die Aufzählung gipfelt in der Empfehlung eines weiterführenden Buches ' aus dem gleichen Verlag. Aus Verlagssicht vielleicht verständlich, für mich als Leser eher ärgerlich. Der mögliche "'Blick ins Buch'" offenbart wenig Konkretes, viel Historie und lässt den Eindruck entstehen, die vorgestellten Projekte stammen alle aus dem Bereich professioneller Werbefotografie.
Durch die ausführliche Darstellung von aufnahmetechnischen Voraussetzungen und Bildvorbereitung bleibt aber auch dieses Kapitel wertvoll.
Ähnliches gilt für das Kapitel Mikrokontrast. Die gezeigten Ergebnisse überzeugen, aber es handelt sich um ein reines Softwarekapitel, das sich zu 90% auf zwei Fotoshop-Plug-in`s kapriziert.

Die im Buch verwendenten Beispielbilder sind auf der beiliegenden DVD enthalten und ausgesprochen nützlich, um erste eigene Erfahrungen mit den unterschiedlichen Programmen (als Testversionen ebenfalls enthalten) zu sammeln - ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob eventuelle Fehler durch das Bildmaterial verursacht werden.

Fazit
Trotz einiger Kritik ein für mich sinnvolles Buch mit geballtem fotografischen Wissen in gut strukturierter Form und durch den 1-spaltigen Satz mit sinnvoll genutzter Marginalspalte sehr lesefreundlich gestaltet. Wer sich vorab selbst ein Bild machen will, findet auf der Verlagsseite Inhaltsverzeichnis und Leseprobe als Download.
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am 31. Mai 2010
Multishot-Techniken in der digitalen Fotografie
Das Buch der Gebrüder Gulbins liefert eine ausgezeichnete Grundlage, Serien digitaler Aufnahmen durch Anwendung entsprechender Software in aussagekräftige Bilder umzusetzen.
Eine Reihe von Varianten werden ausführlich erläutert, wobei auch die aufnahmetechnischen Voraussetzungen detailliert dargestellt werden:

Erhöhung der Auflösung: Die Aufnahmen vom gleichen Motiv unterschieden sich in der Regel geringfügig in der Belichtung.
Mit Hilfe der ausführlich erläuterten Software kann man Aufnahmen generieren, die sich durch eine erhöhte Auflösung bei vermindertem Rauschen auszeichnen. Sehr hilfreich ist dies bei Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen.

Vergrößerung der Schärfentiefe (Focus-Stacking): Die Aufnahmen erfolgen bei gleicher Belichtung, jedoch wird die Schärfenebene variiert.
Will man etwa eine Blüte von vorne bis hinten scharf haben, kann man diese Technik einsetzen.

Vergrößerung des Bildwinkels (Panoramaaufnahmen): Ausgangspunkt ist eine Serie sich überlappender Aufnahmen vom gleichen Standpunkt, die zusammengesetzt werden.

Vergrößerung des Tonwertumfangs (HDR-Bilder und Tonemapping): Aufnahmen vom gleichen Motiv, die den Tonwertumfang abdecken, werden zu einer gut durchgezeichneten Aufnahme zusammengebaut.
Nicht nur bei Gegenlicht- oder Innenaufnahmen überschreitet oft der Kontrastumfang des Motivs das Darstellungsvermögen des Kamerasensors und man muss sich entscheiden, ob man auf durchgezeichnete Lichter oder durchgezeichnete Schatten verzichtet. Hier hilft der Einsatz von HDR-Programmen.

Ergänzend wird auch die Erhöhung des Mikrokontrasts dargestellt.

Alle dargestellten Multishot-Techniken werden umfassend und mit überzeugender Sachkenntnis behandelt. Das beginnt bei den aufnahmetechnischen Voraussetzungen auch im Blick auf verschiedene Kamerasysteme und mündet in den Einsatz der unterschiedlichen Software für die spezielle Situation. Die einzelnen Programme von der Freeware bis zur Profi-Software werden anhand umfangreichen Bildmaterials und zahlreicher Screenshots erläutert, wobei Einsteiger wie Fortgeschrittene vielfältige Tipps bekommen.
Abgerundet wird das umfangreiche Buch durch eine beiliegende DVD, die Trialversionen der verwendeten Programme und umfangreiches Bildmaterial zum Üben enthält. Einige Tutorials hätten die Gesamtdarstellung noch bereichert.
Das vorliegende Buch stellt ein Standardwerk im Blick auf Multishot-Techniken dar, das sowohl Einsteigern wie Fortgeschrittenen umfangreiche Information und Hilfestellung bei der Anwendung in der eigenen Praxis gibt.
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am 22. August 2010
Wie in den bisherigen Rezensionen beschrieben ein prall gefülltes Technik-Buch für mehr Auflösung (Super-Resolution), mehr Bild (Panorama), mehr Kontrastumfang (HDRI), mehr Schärfentiefe (Focus-Tacking), und mehr Pepp (verbesserter Mikrokontrast).
Die Techniken werden präzise und didaktisch sehr gut aufbereitet beschrieben. Es werden jeweils mehrere Programme für eine Technik erläutert mit detaillierten Anweisungen für einzelne Einstellungswerte. So ist ein Vergleich der vorgestellten Anwendungen und deren Ergebnisse möglich und hilft bei der Entscheidung vor dem Kauf dieser Programme. Das spart Kosten und Zeit.

Aus den Stärken des Buches folgen seine Schwächen: Ein Leser der sich bereits für eines der Programme entschieden hat und damit arbeitet, kann die Kapitel zu den jeweils anderen Programmen überblättern. Seit Fertigstellung des Buchmanuskripts sind die Programme überarbeitet und erweitert worden. Einige der detailliert dargestellten Bildschirmdialoge und Angaben sind damit überholt.

Insgesamt ein exzellentes Lehrbuch zum Verständnis und zur gezielten Auswahl und ersten Anwendung der dargestellten Verfahren zur Bildoptimierung. Für die Perfektionierung sind weitere aktuelle Bücher zu der dann genutzen Anwendung sinnvoll.
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am 15. März 2013
nicht jede einzelne Anregung ist geeignet nachvollzogen zu werden, aber es gibt sehr viele Initialzündungen. Das probiere ich auch mal und jenes finde ich eine interessante Alternetive, so meine Reaktionen auf das Buch.
Es liegt auf meinem Arbeitstisch als Nachschlagewerk und es sind auf Grund der Anregungen schon einige wertvolle Aufnahmen entstanden, wie die zehn Wikingautos, die schräg nebeneinander platziert, alle von vorne bis hinten knackscharf sind. Zehn einzeln fokusierte Aufnahmen miteinander kombiniert führten zum Ergebnis.
Oder Panoramabilder aus mehreren Aufnahmen, auch hierzu gibt es viele interessante Informationen. Vieles ist mit den vorhandenen Bildbearbeitungsprogrammen durchführbar, für andere gibt es im Internet auch kostenfreie Programme.
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