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Mulholland Drive - Straße der Finsternis
 
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Mulholland Drive - Straße der Finsternis

Justin Theroux , Naomi Watts , David Lynch    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (167 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Justin Theroux, Naomi Watts
  • Regisseur(e): David Lynch
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 141 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (167 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005U51E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.125 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem uns David Lynch zuletzt eine sehr direkte Geschichte geradeheraus erzählt hat, kehrt er nun mit Mulholland Drive wieder in das so rätselhafte und faszinierende Universum zurück, in dem schon Twin Peaks und Lost Highway angesiedelt waren. Nur dreht er die Schraube der Spiegelungen und Brechungen, der Doppelungen und Verwandlungen hier noch etwas weiter, indem er Hollywood als Schauplatz für seine düsteren Imaginationen wählt. Nichts ist in Lynchs Höllenvision der Traumfabrik so, wie es zunächst einmal scheint; niemand hat nur eine Identität, jeder spielt sich und den anderen etwas vor. Wo nun genau die Wirklichkeit aufhört und wo der Albtraum beginnt, muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. So wie Hollywood nie all seine (dunklen) Geheimnisse preisgeben wird, so löst David Lynch seine Rätsel immer nur wieder mit neuen Rätseln auf.

Ursprünglich war Mulholland Drive von Lynch als Fernsehserie konzipiert worden. Doch nachdem sie den Pilotfilm gesehen hatten, bekamen die Verantwortlichen beim Sender kalte Füße und zogen sich von dem Projekt zurück. Daraufhin hat Lynch beschlossen, weiter zu drehen, um aus dem alten und dem neuen Material einen Spielfilm zu machen. Diesen schwierigen, aber für Hollywood in gewisser Weise auch wieder typischen Entstehungsprozess merkt man Mulholland Drive zumindest in einzelnen Aspekten deutlich an.

Die Geschichte von Betty Elms (Naomi Watts), dem unschuldigen Mädchen aus der Provinz, das nach Los Angeles kommt, um ein Star zu werden, und Rita (Laura Elena Harring), einer Schauspielerin, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist und dabei ihr Gedächtnis verloren hat, ist selbst für Lynchs Verhältnisse alles andere als geschlossen. Einzelne Nebenstränge der Handlung verschwinden genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind; und die große Wendung des Films hat eine so verunsichernde Wirkung, dass sie noch die in Lost Highway übertrifft. Aber gerade in dieser Offenheit liegt der eigentliche Reiz und die fast hypnotische Kraft von Mulholland Drive. Sie sabotiert jeden Erklärungs- und Interpretationsansatz, der versucht, noch in den letzten Winkel dieser zutiefst dunklen und verstörenden Vision Licht zu bringen. Es gibt kein Entkommen aus David Lynchs Albtraum. Er holt einen immer wieder ein, auch wenn man glaubt, endlich das Rätsel gelöst zu haben. Sicher ist nur: Das Kino und seine verführerischen Bilder sind ein Spielzeug des Teufels, dem wir alle längst verfallen sind. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Auf dem Mulholland Drive, der sich hoch oben über Los Angeles durch die Hollywood Hills schlängelt und bei Tag eine atemberaubende Aussicht bietet, gleitet eine dunkle Limousine lautlos durch die Stille der Nacht. Plötzlich stoppt der Wagen, der Chauffeur richtet eine Waffe auf die namenlose Schönheit im Fond des Fahrzeugs. Doch noch bevor er abdrücken kann, kollidiert ein entgegenkommendes Auto mit der Limousine und die Unbekannte kann entkommen. Äußerlich ist sie nahezu unverletzt, doch hat sie bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren.

Ziellos irrt sie durch die Straßen und findet schließlich in einer leerstehenden Wohnung Unterschlupf. Nur wenig später taucht eine weitere junge Frau auf: Betty Elms (Naomie Watts), die von Kanada nach L.A. gereist ist, um in der Traumfabrik Hollywoods als Filmschauspielerin zu beginnen.

Während die nichts ahnende Betty und die geheimnisvolle Fremde, die sich kurzerhand Rita nennt, das Haus teilen, gehen auch an anderen Schauplätzen der Stadt unerklärliche Dinge vor sich. Da ist ein Auftragskiller, dem die Situation unter grotesken Umständen entgleitet und ein weiterer Zeitgenosse, der von finsteren Vorahnungen geplagt wird auf dem Parkplatz eines Restaurants dem Bösen ins Auge sieht. Und schließlich ist da auch noch der Erfolgsregisseur Adam Kesher (Justin Theroux), dessen Leben sich durch die Drohungen bizarrer Finanziers gravierend ändert und der zum ersten Mal mit seiner eigenen Machtlosigkeit konfrontiert wird.

Zur gleichen Zeit versuchen Rita und die gutherzige, stets hilfsbereite Betty, die mit einer schauspielerischen Glanzleistung den Eintritt in die Welt des Films geschafft hat, das Geheimnis um die

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Kundenrezensionen

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von El Karuso
Format:DVD
Was haben eine blaue Box, ein Schlüssel und der Unfall einer schönen Frau gemeinsam? Eine Frage, die sicherlich auch nach dem Anschauen von David Lynchs Meisterwerk nicht leicht zu beantworten ist. Willkommen in der verrückten Welt Lynchs, in der nichts so ist wie es scheint. Mulholland Drive beginnt zunächst einigermaßen linear. Die schöne Rita überlebt einen Unfall, verliert jedoch ihr Gedächtnis. Völlig hilflos irrt sie durch die Nacht, und kommt schließlich bei Betty unter, die ihr ihre Hilfe anbietet. Die beiden Frauen versuchen, hinter das Geheimnis des Unfalls zu kommen und werden dabei immer weiter in einen Strudel alptraumhafter Ereignisse gezogen.

Ich habe Mulholland Drive mittlerweile fünf Mal gesehen und freue mich schon auf den nächsten Abend, an dem ich mir Lynchs Meisterwerk ein weiteres Mal zu Gemüte führen werde. Dieser Film ist einfach unglaublich, bei jedem Anschauen entdeckt der Zuschauer neue kleine Details, die ihm helfen, an der eigenen Interpretation zu feilen und neue Theorien aufzustellen. Selten sieht man einen Film, der formal so perfekt ist wie dieser. Man hat das Gefühl, dass nahezu jeder Satz, jede Szene perfekt platziert und abgestimmt ist. Der Film enthält viele Metaphern und Symbole, die nach und nach entschlüsselt werden wollen.

Mulholland Drive entführt den Zuschauer in die skurrile Welt des dunklen Magiers David Lynch. Die Atmosphäre, welche vom Meister erschaffen wird, ist schier unglaublich und stellt die bisherigen Lynch-Werke aus meiner Sicht in den Schatten. Sound und Musik untermalen die düstere Atmosphäre perfekt. Besonders hervorheben möchte ich das letzte Drittel des Films, in dem Lynch alles vollkommen auf den Kopf stellt. Glaubt der Zuschauer bis zu diesem Punkt, eine einigermaßen schlüssige Erklärung für das Geschehen zu haben, so wird er spätestens jetzt völlig ratlos dem alptraumhaften Geschehen Folgen.

Es kommt bei Mulholland Drive also darauf an, nicht krampfhaft alles sofort verstehen zu wollen. Zunächst sollte man einfach die Atmosphäre auf sich wirken lassen und die fantastischen Bilder genießen. Je öfter man den Film anschaut, desto mehr Details erkennt man. Dadurch wird die eigene Interpretation immer vollständiger. Wer nicht weiß, auf was er sich einlässt, und sich über die Unverständlichkeit des Films beschwert, hat wohl noch nie den Namen David Lynch gehört und sollte lieber beim oberflächlichen Popcorn-Kino bleiben. Wer sich jedoch auf das lyncheske Universum einlässt, wird mit Mulholland Drive seine helle Freude haben. Der Film ist eine wahre Perle fernab des Mainstreams und zählt für mich zu den zehn besten Filmen der Filmgeschichte. Er lädt ein zum einsamen Nachdenken und zum philosophischen Diskutieren mit Freunden. Somit schafft Mulholland Drive das, was heutzutage nur noch wenige Filme schaffen: Er fasziniert und beschäftigt über einen langen Zeitraum.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Robert K.
Format:DVD
Mulholland Drive ist ein typischer Film, der die Geister scheidet. Wer sich im filmischen Mainstream beheimatet fühlt und gewohnt ist, Filme mit einfachen üblichen Strukturen bezüglich des Plots und insbesondere des Endes zu konsumieren, sollte von diesem Film besser die Finger lassen. Hasstiraden gegen den Regisseur D. Lynch, der angeblich seinen Film selbst nicht verstünde, sind Resultat eines solchen Fehlgriffs.

Freunde gehobener Filmkunst, die unabhängige individuell geprägte Produktionen mögen und auch surrealen Bildern gegenüber nicht abgeneigt sind, sollten hingegen nicht zögern, sich 'Mulholland Drive' anzusehen.

Denn wie nur wenige andere Filme der jüngsten Zeit dokumentiert er, dass der 'Film' tatsächlich unter den Oberbegriff der 'Kunst' fällt.

Dem Zuschauer werden technisch hochwertige, kaskadenartige Bildkompositionen geboten, die mit sehr unterschiedlicher Beleuchtung und einer atmosphärischen Musik unterlegt sind, welche zum Teil Sogwirkung entfalten kann.

Dazu kommt eine exzellente Leistung der Schauspieler. Wie sehr diese für die Qualität eines Films entscheidend sein kann, auch dafür ist 'Mulholland Drive' ein Beispiel. Nicht umsonst standen Naomi Watts nach ihrer sensationellen Leistung alle Wege offen, was einen schon deswegen zum schmunzeln bringt, da sie auch im Film selbst eine aufstrebende, talentierte Schauspielerin mimt. Aber auch der Rest der Besetzung weist gehobene Darstellerleistungen auf.

Hinzuzufügen ist ebenfalls die äußerst detaillierte Ausgestaltung der einzelnen Szenen und Sets, von denen jedes den Zuschauer in eine andere Stimmungslage zu bringen vermag, ihn zu anderen Gedanken anregt. Dies verbindet sich mit einer durchdachten Anlegung der Storyelemente. Alles in allem eine Komposition, der sich der geneigte Zuschauer besonders nach mehrmaligem Ansehen des Films kaum noch entziehen kann.

Schlußendlich ist zu sagen, dass die harscheste Kritik das Faktum betrifft, dass der Film sich nicht selbst erkläre. Dies trifft zu. Hier gibt es kein Happy End, bei dem sich etwa J. Roberts und H. Grant nach 2-3 Krisen dann doch umarmen. 'Mulholland Drive' nimmt vielmehr Kontakt zur Gedankenwelt des Zuschauers auf, regt ihn an; gibt hier Hinweise, fordert dort Aufmerksamkeit. Genau darin liegt seine Stärke. Die gängige Struktur des Hollywoodkinos, die ein klar erklärtes (happy-) End beinahe vorraussetzt, würde mit einer solchen Produktion nie harmonieren, die angesprochenen Besonderheiten relativieren.

D. Lynch setzt hier also starken Tobak vor, das gilt besonders für das erstmalige Ansehen. Insbesondere ein zweites Mal bringt den Zuschauer dann zu hohem Filmgenuss. Wer dagegen von den in der Rezension genannten Besonderheiten abgeschreckt wird, sollte andere Kost gegenüber 'Mulholland Drive' vorziehen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interpretation 17. März 2011
Format:DVD
Also ich muss kurz zu Anfang sagen, dass es sich bei Mulholland Dr. um meinen absoluten Lieblingsfilm handelt. Er ist in meinen Augen der erste und einzige Film, der es schafft das Unverfilmbare, die menschliche Psyche, in Bildern auszudrücken. Mich nervt, dass viele Leute hier den Film ein oder zweimal anschauen und dann, weil sie ihn nicht gleich verstehen, als sinnfrei abstempeln.
Vor kurzem habe ich für einen Bekannten eine kurze Interpretation (die größtenteils auf meinem Mist gewachsen ist) geschrieben und würde diese hier gern veröffentlichen um diese absurden Rezensionen ein für alle mal zu zerschlagen, David Lynch habe einfach Szenen wilkürlich aneinandergeklatscht. Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus einer Email an meinen Bekannten, ich garantiere natürlich nicht für die Richtigkeit der Interpretation, aber in meinen Augen schließen sich durch sie praktisch alle Lücken.

Auszug aus der Mail:

Die ersten 2/3 des Films sind ein traum Dianes. Erst ab der Szene in der der Cowboy Diane aufweckt beginnt der reale Teil des Films, der aber, im Gegensatz zum Traum, nicht ganz chronologisch erzählt ist. Er fängt an in Dianes Wohnung, Diane ist offenbar aufgebracht wegen etwas. Ihre Nachbarin kommt vorbei und nimmt den Aschenbecher mit. In der nächsten Szene (in der Camilla da ist) ist er wieder da, ergo spielt die Szene vorher. Camilla und Diane haben sich, wie sie später erzählt, am Set der S.N.S. kennen gelernt und sind seitdem ein Paar. Camilla macht Schluss, Diane dreht durch (Masturbationsszene). Camilla läd Diane ein auf ihre Party. Diane schöpft hoffnung, dass die beiden wieder zusammen kommen. Dann werden ihre Hoffnungen auf der Party regelrecht zermalmt. Diane dreht nun endgültig durch und setzt einen Killer auf Camilla an, weil sie es nicht ertragen kann, dass jemand anderes sie haben soll. Auf dem Tisch im Diner liegt übrigens ein geheimnisvolles schwarzes Buch. Wenn alles erledigt ist (wenn Camilla tot ist) wird Diane den Schlüssel an der ausgemachten Stelle finden (Der Killer lacht, als sie fragt, was er öffnet, weil es einfach unwichtig ist, der Schlüssel ist nur eine Art Code). Daher ist Diane auch so aufgebracht in der ersten realen Szene. Das Ende der Realität ist dass Diane wahnsinnig wird (Polizei klopft an der Türe) und sich das Leben nimmt.
Ok, jetzt zum Traum und der Deutung. Die Grundidee des Träumens, die Lynch zeigt, ist, dass man tagsüber Sachen speichert (In Stresssituationen mehr Dinge und seltsame Dinge speichert der Verstand ebenso besser - zu diesem Thema siehe auch die Bücher von Harry Lorayne) und beim Träumen verarbeitet.
ok, 1. Szene: Die Fahrt auf dem Mulholland dr.: Camilla wird nicht getötet (Wunschdenken Dianes. Sie bereut, den Killer auf sie angesetzt zu haben), sondern entgeht einem Autounfall. Später lachen die beiden Killer darüber, dass der eine sie nicht umbringen musste, weil sie zufällig in einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Offenbar halten sie Camilla für tot.
zu Betty: Ihre tante ist nach Kanada gereist (übrigens ein Euphemismus für sterben - ist tante ruth in wahrheit tot und Diane wünscht sie sich in ihren träumen nur verreist?).
Die Szene im Winkie's (meine Lieblingsszene): Den seltsam aussehende Mann hat sie sich unterbewusst in einer Stresssituation gemerkt (beim Gespräch mit dem Killer). Die Szene ist mit Angst verbunden. Hinter der Ecke lauert die verkohlte Camilla, die bei dem Autounfall in Realität ums Leben gekommen ist (die Realität blitzt hier also kurz durch und macht sich als Albtraumelement bemerkbar).
Jetzt werden kurz mafiöse Elemente mit dem Filmbusiness in Verbindung gebracht (Diane hat die Rolle nicht bekommen, in ihren Träumen schiebt sie das auf eine höhere Macht - eine Art Mafia).
Der Regisseur wird als erfolglos bei den Frauen gezeigt (als Gegenreaktion auf die Liebesbeziehung zu Camilla), seine Frau verlässt ihn.
Nun die Killerszene. Es geht um ein mysteriöses Buch (das selbe, das bei der Auftragszene auf dem Tisch liegt. Unter Stress fragt sich Diane in selbiger, was wohl in dem Buch steht, in ihren Träumen kriegt das Buch eine wichtige Rolle). Der Killer ist im Gegensatz zur Realität stümperhaft (Wunschdenken).
Zurück zu Diane: Sie findet mit Camilla den Schüssel (eine abstrahierte Form des blauen Schlüssels. Vermutlich quält sie die Frage, was der Signal-Schlüssel des Killers wohl öffnet). Camilla ist vollständig von Diane abhängig (Wunschdenken, in Realität ist es genau andersrum).
Währenddessen die Cowboyszene. Den Cowboy hat Diane beiläufig auf der Party gesehen, auf der sie sich entschließt, Camilla umbringen zu lassen. Der Cowboy ist so ungewöhnlich, dass sie sich ihn unterbewusst gemerkt hat. Die Szene verdeutlicht weiter die mafiösen Strukturen des Filmgeschäfts. Camilla Rhodes ist übrigens auch nur deshalb hängen geblieben, weil sie ihrer Liebe Camilla einen Kuss auf der Party gibt. Den Namen Camilla hat Diane von ihrer Nachbarin.
Betty und Rita finden unterdessen eine Leiche in Dianes Haus. Vermutlich einfach eine Albtraumsequenz (wobei ich mir hier nicht sicher bin) und eine Vorahnung vom späteren, in Dianes Augen unausweichlichen Tod.
Die Sexszene. Dianes Wunschtraum, sie könne wieder mit Camilla zusammen sein.
Schlüsselszene (LOVE it): der club silencio (hat übrigens eine blaue Tür, die gut zu dem Schlüssel passen könnte. Vielleicht öffnet ja der Schlüssel die Tür zur Wahrheit?). Genau dafür steht nämlich diese Szene. Die Realität bricht durch. Alles ist vom Band, nichts ist echt. Betty ist offensichtlich heftig mitgenommen (es schüttelt sie), als wäre sie kurz vor dem Aufwachen. Dann findet Betty sozusagen die Wahrheit in fester Form - den Würfel.
Sobald sie ihn öffnet, verblasst der Traum. Tante Ruth ist zu sehen, ein letztes Aufblitzen, Ebenen verschwimmen (Rita spricht kurz spanisch), eindeutige Unlogik (Betty verschwindet).

Hoffe, das klärt diese endlose Streitfrage hier. Habe den Film um die 2 dutzend male gesehen und mir fallen immer noch Kleinigkeiten wie das schwarze Buch auf. Eine unfassbare Regieleistung. Für immer mein Lieblingsfilm. Hoffe, ich konnte helfen, liebe Grüße!
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Veröffentlicht am 19. Februar 2010 von Birdie25
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