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Mulatten in gelben Sesseln: Die Tagebücher (1945-52)
 
 
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Mulatten in gelben Sesseln: Die Tagebücher (1945-52) [Broschiert]

Harald Schmidt
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (24. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036424
  • ISBN-13: 978-3462036428
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.472 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Harald Schmidt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Sturzgeburt verläuft dermaßen schnell, dass selbst die werdende Mutter nicht dabei sein kann. Später wiegen Schlummerlieder von Arnold Schönberg das Baby in den Schlaf. So beginnt das Leben, aus dem Harald Schmidt in Mulatten in gelben Sesseln erzählt. „Die Tagebücher 1945-52“ nennt der Entertainer den ersten Teil seines Werks. Darin lässt Schmidt Stätten und Gestalten der Literatur und des Films in (s)einer fiktiven Biografie aufgehen, spielt mit Jack Nicholsons angeritzter Nase im Klassiker Chinatown oder Joseph Conrads finsterem Dschungel. Und die privat geschossenen Schwarzweiß-Fotos mit wundervoll bescheuerten Bildunterschriften, aber auch die eskalierende Absurdität der sprunghaft erzählten Geschichten zeugen von einer kaum für möglich gehaltenen epischen Verwandtschaft zu Helge Schneiders wenig älterer Weltreise Globus Dei.

Der zweite Teil von Mulatten in gelben Sesseln enthält dann aktuelle Kolumnen, die bereits im Magazin FOCUS erschienen sind. Darin spricht Schmidt viele große Worte gelassen aus und erweist sich als schlagfertiger Analytiker von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Seine Beiträge handeln vom goldenen Silbermarkt, von „Harald & Maut“ oder Condoleezza Rice und rauchenden Colts. Obwohl brillant wie witzig verfasst, stehen diese lesenswerten Glossen im Schatten von Teil eins.

Einmal mehr beweist Harald Schmidt, dass er nicht nur vor der Kamera Hochkarätiges leistet. Auch als Schriftsteller weiß der gelernte Schauspieler zu überzeugen -- leidenschaftlich, pointenreich, hintergründig. Und während wir sehnsüchtig darauf warten, dass uns der Late-Night-Comandante aus dem Schwabenland spätabends den Marsch bläst, finden wir Trost und Erbauung in seinen kuriosen Tagebüchern und furiosen Glossen. --Herwig Slezak

Kurzbeschreibung

Startauflage: 1,5 Millionen. Schmidt: »Mein Ego lass ich mir was kosten.« In seinem neuen Buch veröffentlicht Harald Schmidt vorab Auszüge aus seiner Autobiographie. In den Tagebüchern 1945–52 geht es vor allem um das Hollywood der siebziger Jahre, in dem Schmidt eine zentrale Rolle spielte. »Wenn ich an all die scharfen Bräute denke, die schon morgens auf dem Studiogelände auf mich warteten, tut es mir leid, dass ich die meiste Zeit so zugedröhnt war. Aber so ging es auch Jack, Hal und Marty. Trotzdem drehten wir jeden Tag bis zu 200 takes, und abends schmissen wir das Material in irgendeinen gottverdammten Pool. Vollkommen wahnsinnig, aber so waren wir damals.« Noch spektakulärer sind die Kapitel, in denen Schmidt detailliert beschreibt, wie er Anfang der achtziger Jahre versuchte, sich über verschiedene Stroh- und Holzmänner in den Verlag Kiepenheuer & Witsch einzukaufen. Zeitweise hatte er mehr Sitze im Aufsichtsrat als KiWi Stühle. Als der Verleger Schmidt gegenüber Vertrauten als »Kriminellen« bezeichnete, soll Schmidt vor Rührung geweint haben. Auch Privates wird schonungslos offen gelegt: Der Selbstmord seiner Verlobten, die Vaterschaftsprozesse in Kirgisien sowie der völlige Zusammenbruch, als Schmidt trotz 180 kg Körpergewicht am Ironman-Triathlon auf Hawaii teilnahm. Im 2. Teil des Buches erhält der Käufer zusätzlich die traditionelle Auswahl der aktuellsten FOCUS-Kolumnen (statt DVD oder Reisetoaster).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Raulomat
Format:Broschiert
Harald Schmidt ist ein Meister des gesprochenen Worts; wie kaum ein anderer vermag er selbst schwache Pointen mimisch und gestisch zu veredeln. Im Fernsehformat ist sein Sarkasmus unübertrefflich.

Die Schriftsprache stellt andere Ansprüche, und hier bleibt Schmidt weit, weit hinter anderen Satirikern und Glossisten des täglichen (politischen, medialen) Daseins zurück. Aus seinen Focus-Kolumnen (die hier ohne Hinweis auf Erscheinungsdatum und in nicht immer plausibler Gruppierung kommentarlos wiedergekäut werden) glimmt einem ab und an eine gelungene Formulierung freundlich entgegen, der erkenntnisfunkelnde Witz jedoch eines Max Goldt etwa stellt sich nicht ein, da Schmidt keinerlei Haltung einnimmt - schmerz- und einsichtslos lächelt und langweilt man sich durch die Lektüre.

In den sogenannten "Tagebüchern", die das Buch eröffnen, erprobt Schmidt den höheren Nonsens. Im Helge-Schneider-Tonfall kalauert er sich durch Geschichte und Hochkultur, wirbelt Beckett und Polanski durcheinander, bringt eine (nicht kenntlich gemachte) Parodie auf den Roman "Saturday" von Ian McEwan und vermengt absichtsvoll Bildungsbürgergut zu einer unsinnigen Melange. Leider ist Schmidt dabei mitnichten originell, alles bleibt sprachliche Attitüde, und irgendwie erinnert das Ganze unangenehm an Abiturientenzeitzung und Pennälerscherz. Danach liest man die Focus-Kolumnen fast schon wieder gerne!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gutes Marketing 9. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dass ein "Mann der Sprache" auch ein vorzüglicher "Mann des Wortes" sein kann, beweist Schmidt in diesem Werk eindrucksvoll: Wortgewandt, gerissen, zynisch, erfrischend - wirklich empfehlenswert!
Abrubt jedoch wendet sich das Blatt. Genauer gesagt nach den ersten 60 Seiten, den "Tagebüchern" seines Autobiographie-Versuchs. Den Rest des Werkes ("2. Teil") bilden dann einige ausgewählte Focus-Kolumnen. Aha. In diesem Fall sind das jedoch knappe 180 Seiten aus den Bezug gerissene Kommentare zur rückliegenden Weltgeschichte.

Fazit: 1/4 Toll! 3/4 Nett.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wie auch andere Rezensenten bereits angemerkt haben, besteht der Großteil des Buches aus vergangenen Focus-Kolumnen und nur die ersten 57 Seiten (23% des Buches) enthalten "Die Tagebücher".

Diese ersten Seiten des Buches sind dafür aber mit wunderbar sinnlosen und wahnsinnigen Texten gefüllt, wie ich das bisher nur von Helge Schneider z.B. in "Globus dei" (gleicher Verlag) kannte.

Leider sind "die Tagebücher" nur allzu schnell durchgelesen. Was bleibt sind dann Beiträge von Harald Schmidt aus dem Focus-Magazin.

Da zu den 86 zweiseitigen Beiträgen jedoch jeglicher (zeitlicher) Bezug fehlt, da sie weder mit Datum versehen, noch chronologisch angeordnet sind (sondern nach Themen), ist es manchmal schwierig, den Ausführungen zu folgen.

Wer noch nie die Kolumne des Herrn Schmidt im Focus gelesen hat, sollte sich mal besagtes Magazin kaufen und sich "einlesen", bevor er hier zum Buch greift.

Da jeder Beitrag für sich abgeschlossen ist, ist es für tägliche, kurze Bahnfahrten gut geeignet.

Inhaltlich 5 Sterne. Da es großteils nichts Neues ist: ein Stern Abzug.
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Die neuesten Kundenrezensionen
geschüttelt und nochmal gerührt
vorweg, ich habe alle bisherigen veröffentlichungen mit den focus-kolumnen gelesen, umso neugieriger war ich auf den ersten teil. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von theo veröffentlicht
Interessant aber nicht wirklich lustig
Harald Schmidt präsentiert hier seine niemals gelebten Tagebücher von 1945 bis 1952 und eine Auswahl an FOCUS Kolumnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2006 von Eikem
Sarkasmus pur.
Harald Schmidt spult in diesem Buch keineswegs sein übliches Programm ab. In seinen "Tagebüchern" geht es weniger um aktuelle Politik, sondern vielmehr um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2006 von Kreissparkasse Euskirchen
Schade, Schade, Schade
Ich war noch nie so enttäuscht von einem Buch wie von diesem. Von Esprit und intelligentem Witz keine Spur. Zusammenhangs'loser' kann man gar nicht schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2006 von S. U. C. Hetmann
Voraus: Abzüge!
Vielleicht sollte man "Auszug aus seiner Biographie" wörtlich nehmen: wer so schreibt, ist in seinem Leben nicht mehr zu Hause, sondern von dort nach unbekannt verzogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2006 von dafbaba
Mein Gott, dieser Schmidt...
Als regelmäßiger Zuschauer der Sendungen des Autors, bin ich bekennender Fan, soviel vorab. Ich habe beim Lesen einfach köstlich gelacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2006 von Czwikla
Typisch Dirty Harry
Inhalt: Das Buch besteht das zwei Teilen: die ersten 60 Seiten beschäftigt Schmidt sich mit "seinen" Tagebüchern, in den restlichen 3/4 des Buches sind die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2006 von A.W.
Ein böses Buch, ein gutes Buch!
Dirty Harry, wie man ihn kennt und liebt. Braucht man gar nicht viel Worte verlieren. Ich habe das Buch geschenkt bekommen, deshalb kann ich nicht behaupten, dass es das Geld nicht... Lesen Sie weiter...
Am 3. Januar 2006 veröffentlicht
Der König der Zyniker hat wieder zugeschlagen!
*****
Dass Harald Schmidt viel Geld verdient, ohne sich dabei besonders anzustrengen, ist bekannt. Warum sollte es bei diesem Buch anders sein? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2006 von Mag Stefan Fügenschuh
von einem Schmidt Fan für Schmidt Fans
soll ich mir dieses Buch wirklich kaufen? viele Male bin ich beim Buchhändler meiner Wahl an diesem Buch vorbeigelaufen. Doch dann musste ich einfach zuschlagen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2005 von M. Fink
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