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Mucksmäuschentot
 
 
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Mucksmäuschentot [Broschiert]

Gordon Reece , Susanne Goga-Klinkenberg
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 1 (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421334
  • ISBN-13: 978-3841421333
  • Originaltitel: Mice
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 362.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bis der Faden reißt
" Shelley, Liebes, du brauchst keine Angst zu haben. Er will nur Geld. Wenn wir tun, was er sagt, lässt er uns in Ruhe und geht wieder.
Ich glaubte ihr nicht. Ihre zitternden Hände und ihre Stimme verrieten mir, dass sie es selbst nicht glaubte. Wenn eine Katze ins Mauseloch eindringt, lässt sie die Mäuse nicht ungeschoren davonkommen. Ich wusste, wie die Geschichte enden würde."
Shelley und ihre Mutter waren zu lange einfach zu nett. Klassische Opfer, die sich nach massivem Mobbing wie Mäuse fühlen. Sie verkriechen sich in einem abgelegenen Haus auf dem Land, um ihre Probleme hinter sich zu lassen. Sie sind glücklich in ihrer kleinen Welt mit Büchern, Musik und häuslichen Ritualen. Doch eines Nachts werden sie in ihrem neu gefundenen Frieden bedroht: Ein Mann dringt in ihr Haus ein. Und bei Shelley reißt der Faden. Was dann passiert, zerstört alle Gewissheiten.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Kurzbeschreibung:
Shelley und ihre Mutter waren zu lange einfach zu nett. Klassische Opfer, die sich nach massivem Mobbing wie Mäuse fühlen. Sie verkriechen sich in einem abgelegenen Haus auf dem Land, um ihre Probleme hinter sich zu lassen. Sie sind glücklich in ihrer kleinen Welt mit Büchern, Musik und häuslichen Ritualen. Doch eines Nachts werden sie in ihrem neu gefundenen Frieden bedroht: Ein Mann dringt in ihr Haus ein. Und bei Shelley reißt der Faden. Was dann passiert, zerstört alle Gewissheiten.

Zum Autor:
Gordon Reece hat als Autor und Illustrator über fünfzehn Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und schreibt als großer Comicfan auch Graphic Novels. Er studierte englische Literatur in Oxford und arbeitete als Lehrer, später als Rechtsanwalt, bevor er beschloss, sich ganz dem Schreiben und Zeichnen zu widmen. Nach einigen Jahren in Spanien und Australien lebt er jetzt wieder in England.

Rezension:
Seit Shelley Opfer einer grausamen Mobbing-Attacke ihrer drei ehemaligen besten Freundinnen wurde, lebt sie mit ihrer Mutter, einer Rechtsanwaltsgehilfin, sehr zurückgezogen. Sie ziehen in ein abgelegenes Haus um, nachdem Shelleys Eltern sich getrennt haben und sie erhält Hausunterricht für das letzte, ihr bevorstehende Schuljahr.

Als ein Einbrecher mitten in der Nacht auftaucht, dreht Shelley durch. Sie bringt ihn zusammen mit ihrer Mutter um, und die beiden verbuddeln ihn im Garten. Danach haben sie keine Ruhe mehr: Sie befürchten, dass jederzeit die Polizei auftauchen könnte, um sie festzunehmen, denn es könnte sie ja jemand bei ihrer frühmorgendlichen Buddelaktion beobachtet haben.

Doch es geht alles gut, bis Shelley und ihre Mutter einen handgeschriebenen Erpresserbrief im Briefkasten finden. Es scheint wohl doch einen Augenzeugen ihrer Tat zu geben, der sich nicht einfach so abspeisen lassen will...

Mit "Mucksmäuschentot" ist Gordon Reece ein spannender Jugendthriller gelungen, der aufzeigt, was passiert, wenn aus Opfern Täter werden.

Shelley, die Protagonistin, ist Opfer und Täter in Einem. Anfangs ist sie sehr schüchtern und zurückhaltend, was aufgrund ihrer schrecklichen Mobbing-Erfahrungen, die Gordon Reece im Rückblick sehr drastisch schildert, sehr gut nachzuvollziehen ist. Erst nach ihrer Tat blüht sie sozusagen auf und merkt, dass sie vor niemandem Angst haben muss und entwickelt Selbstbewusstsein.

Auch ihre Mutter wandelt sich von einer Maus, die sich vor allem beruflich alles gefallen lässt (so lautet übrigens auch der Originaltitel des Buches "Mice", was sich wohl auf Mutter und Tochter bezieht) zu einer selbstbewussten Frau, die nicht mehr unauffällig durchs Leben geht.

Die Tat an sich konnte man als Leser anhand von Shelleys grauenvollen Erfahrungen zwar nachvollziehen, aber ob dies ein wirklicher Grund sein soll, einen Menschen zu töten, der mit dem Mobbing überhaupt nichts zu tun hatte, lasse ich mal dahingestellt. Das muss jeder Leser wohl selbst für sich entscheiden.

Mir fehlte am Ende jedenfalls die Moral, denn weder Shelley noch ihre Mutter zeigen in irgendeiner Form Reue für ihr Tun, sondern wachsen eher noch an den Geschehnissen. Vielleicht konnte ich mich in beide Personen auch nicht richtig hineinversetzen, doch stieß mir dieser Umstand zum Schluss dann doch eher auf, als das er mich befriedigen konnte.

Gordon Reece versteht aber, mit "Mucksmäuschentot" aufzuzeigen, wie ein Opfer sehr schnell zum Täter werden kann und dies in einer für ein Jugendbuch doch recht drastischen und detaillierten Sprache, die nicht unbedingt ein Blatt vor den Mund nimmt.

Fazit: "Mucksmäuschentot" wartet zwar mit jeder Menge Spannung auf, doch fehlte mir am Ende hin die Moral der Geschichte: Mutter und Tochter waren mir am Schluss dann doch eine Spur zu gefühllos, auch wenn sie in ihrem bisherigen Leben sehr viel durchmachen mussten, was sie beide geprägt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Jugendthriller 13. April 2012
Format:Broschiert
Inhalt:
Shelley und ihre Mutter waren zu lange einfach zu nett. Klassische Opfer, die sich nach massivem Mobbing wie Mäuse fühlen. Sie verkriechen sich in einem abgelegenen Haus auf dem Land, um ihre Probleme hinter sich zu lassen. Sie sind glücklich in ihrer kleinen Welt mit Büchern, Musik und häuslichen Ritualen. Doch eines Nachts werden sie in ihrem neu gefundenen Frieden bedroht: Ein Mann dringt in ihr Haus ein. Und bei Shelley reißt der Faden. Was dann passiert, zerstört alle Gewissheiten.

Meine Meinung zum Inhalt:
Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut, denn es wurde gesagt das es für Fans von "Tote Mädchen lügen nicht" sei, und das Buch habe ich ja wahrlich verschlungen. Im Grunde muss ich sagen, dass mir der Vergleich zu dem eben genannten Buch nicht ganz so gefällt, da für mich einige gravierende Unterschiede waren. Natürlich sind beides Jugendthriller und sie behandeln das Thema Mobbing, allerdings hören da für mich schon die Gemeinsamkeiten auf.
"Mucksmäuschentot" war ein Buch das ich unheimlich verschlungen habe, was aber leider ungefähr nach 200 Seiten einen kleinen Durchhänger hatte. Irgendwie kam da die Geschichte nicht richtig vorwärts und mir war nicht richtig klar, was mir der Autor die nächsten 150 Seiten noch erzählen möchte! 50 Seiten weiter kam dann aber eine für mich sehr interessante und überraschende Wendung, die dem Buch eine unheimliche Spannung verlieh!
Das Ende des Buches war dann nicht ganz so mein Fall. Dafür das es ein Jugendbuch ist, fehlte mir einfach die Moral. Shelley hat in Bezug auf ihre Tat keinerlei Schuldgefühle. Des weiteren wurden keine Konsequenzen erwähnt, was ich für ein Jugendbuch nicht unbedingt befürworte.

Fazit:
Ein interessanter Jugendthriller in dem aus einem Opfer ein Täter wird!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fragwürdig 15. Mai 2012
Von Flywolves
Format:Broschiert
Dass man Klappentexten nie trauen darf, beweist auch wieder dieses Buch:
Wie meine Mit-Rezensentin schon richtig geschrieben hat, behandelt "Mucksmäuschentot" auch ein Mobbingopfer wie in "Tote Mädchen lügen nicht", doch zwischen diesen Büchern liegen Welten!
200 Rezensionen zu mageren 2 hier zeigen schon, dass dieser Vergleich nur hungrige Leser anlocken soll. Scheinbar hat es nicht geklappt, aus gutem Grund.

Reeces Schreibstil ist nicht schlecht, er weiß es, Sätze richtig und mit guten Hintergrundinfos zu formulieren. Aber er hat kein Talent.
Was fehlt ist die Magie, das richtige Leben, das einen guten Thriller - und generell ein gutes Buch - ausmacht, sodass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Ich habe mich an keiner Stelle gepackt gefühlt und hatte nicht das geringste Verlangen mitzufiebern, weil mir die ganze Situation zu suspekt, ja an manchen Stellen sogar lachhaft vorkam und ich den Kopf schütteln musste.
Auch konnte ich keinen Funken Zuneigung zu Shelley fassen, weder aufgrund ihrer Vergangenheit, noch ihrer Taten. Die Moral der Geschichte ist in meinen Augen fragwürdig. (Was tun, wenn man jemanden umgebracht hat?)
Auf mich wirkt die ganze Story wie eine schnelle, tolle Idee die man super verfilmen könnte, die dann aber zu nüchtern in ein Buch gepackt wurde. Vielleicht liegt es an Rechtsanwalt-Erfahrungen des Autors, dass die Story mehr sachlich als emotional rüberkommt, ich weiß es nicht.

Nur, dass "Mucksmäuschentot" vorführt, wie man keinen Thriller schreiben sollte.
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