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Muckefuck. [Broschiert]

Georg Lentz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

März 1989
Muckefuck ist der erste Band der großen Berlin-Trilogie von Georg Lentz: Jugend im Nazi-Berlin. Karl Kaiser, von seiner Mutter liebevoll "Menschlein" genannt, wächst in der Berliner Laubenkolonie Tausendschön auf. Statt in Pfützen oder bei den Kaninchenställen zu spielen, sollen er und seine Freunde als Pimpfe Wichtiges für kriegerische Zeiten, die bevorstehen, lernen. Zum Glück gibt es da den nicht so linientreuen Vater von Karl, der ihn von den NS-Scheren fernhält...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Rowohlt TB-V., Rnb. (März 1989)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499143984
  • ISBN-13: 978-3499143984
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich wohne in einer Laube der Kolonie Tausendschön. Am Gartentor ist das Schild mit dem Namen meines Vaters fast unleserlich geworden: E. Kaiser. Mit Lochverfahren gestanzte Schnörkelschrift, von Grünspan verwischt. Das E. steht für Eduard. Genannt wurde mein Vater Ede. Mir haben meine Eltern den schlichten Vornamen Karl gegeben. Karl Kaiser. Meine Mutter, Minnamartha, rief mich "Menschlein", was ich haßte. Trotz aller Ereignisse, die mein Leben immer wieder in neue Richtungen drängten, hause ich immer noch in dieser Laube. Sie ist winterfest, besitzt massive Wände. Ich bin glücklich hier. Aber wenn ich den sozialen Aufstieg um mich herum sehe - am Rand der Kolonie entstand inzwischen ein Bungalowdorf -, so keimt manchmal die Hoffnung in mir, daß ich aus meiner Laube eines Tages in eine Sozialwohnung ziehen kann. Manchmal scheint es, als würde sich ein Weg zeigen für meine Flucht aus der Armseligkeit. Denn die Stadtverwaltung plant, auf dem Koloniegelände Hochhäuser zu errichten. Alle paar Monate kommen Leute mit rotweißen Meßlatten, rammen sie ein. Aber ein paar Tage später nehmen andere die Meßlatten wieder fort.

Vielleicht wird es also nichts, vorläufig, mit den Hochhäusern. Und eigentlich ist auch eine Laubenkolonie viel schöner als das großartigste Hochhaus mit Marmorvestibül und Müllschlucker. Mein Nachbar rechts hat über dem Gartentor Bogen aus grüngestrichenen Gasrohren angebracht. Im Sommer ranken dort Kletterrosen. Wie ich inzwischen weiß, sind es Crimson Rambler. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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4.0 von 5 Sternen Eine Kindheit in Nazideutschland 27. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Was dieses Buch so besonders macht, ist die Leichtigkeit der Erzaehlung ueber eine schwere Zeit, ueber eine Kindheit in Nazideutschland und Krieg. Es muss ja gehen irgendwie, man hat es sich nicht ausgesucht. Kleine Leute in schwerer Zeit, die ihr Leben anpacken wie es ist und mit Erfindungsgeist, Energie und einer gesunden Portion Fatalismus trotz der harten Zeiten versuchen, so gluecklich wie moeglich zu sein. Ein kurzweiliges Lesevergnuegen in anschaulichen Bildern heiter beschrieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leise Toene ueber eine laute Zeit 3. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Im ersten Band seiner Trilogie beschreibt Lentz das Leben der kleinen Leute im Nazideutschland, die trotz aller Unwegsamkeiten versuchen, mit Anstand zu ueberleben, ohne sich dabei verkaufen zu muessen. Schwer genug, fordert das Regime doch Anpassung um jeden Preis. Dabei bedarf es gewisser Winkelzuege der nicht Linientreuen, um die Zeit einigermassen unbeschadet zu ueberstehen. In dieser Phase waechst der junge Karl Kaiser heran, die Hauptperson und der Ich-Erzaehler der Geschichte. An seiner Person werden die Ereignisse der damaligen Zeit ausgemacht. Trotz allem verlebt er eine wenn auch von den Ereignissen beruehrte glueckliche Kindheit, von der der Roman handelt. Mit Humor und einer gewissen Leichtigkeit laesst Lentz den Jungen zum Chronisten werden.
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Von iSanMa
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses Buch - bzw. Georg Lentz - schreibt humorvoll über eine furchtbare Zeit - nimmt Ihr den Schrecken, ohne die Grausamkeit zu verschleiern, zu beschönigen oder klein zu reden. Ihm gelingt die Gradwanderung und bereitet den Weg, die Kriegszeit nicht zu verdrängen, sondern sich darauf einlassen zu können UND vermittelt - wie nebenbei - einen wahrhaftigen Eindruck von "DAMALS" in Berlin; in Deutschland. Ich habe mir gleich noch andere Werke von ihm besorgt!
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