MUCHA SANGRE haut echt so einiges weg!
Der Fun-Splatter-Streifen im "From Dusk till Dawn"-"Desperado"-Look überzeugt nicht nur durch eine überaus skurrile Story, durch coole Charaktere, deftigen Humor und viel Metal, sondern hat auch zahlreiche nette Ideen zu bieten, die das Zombie-Genre mal in einem ganz neuem Licht erstrahlen lassen.
Nicht nur, dass sich die Untoten, wie bereits oben erwähnt, durch "Kopulation von hinten" vermehren
(übrigens zählen dies bezüglich nur Männer zu ihrem Opferkreis :-1),
sie entsprechen auch optisch nicht gerade dem allseits bekanntem "Zombie"-Bild und man kann sie auch nicht durch einen handelsüblichen Kopfschuss über den Jordan befördern. Ihr Schwachpunkt liegt oder besser hängt ein bisschen tiefer ...
In der heutigen Zeit, in der "Zombie"-Filme wie Pilze aus dem Boden schießen, dürfe diese nette Abwechslung einigen eingefleischten Genre-Fans also ganz recht kommen.
Die dargestellte Gewalt geht durchaus ins splattrige (zerplatzte Köpfe, lose Extremitäten und Kettensägen-Szene inklusive), hat aber auch immer einen humoristischen Beigeschmack. Dennoch ist der Gore für eine FSK-16-Freigabe wirklich recht hart.
Darüber hinaus scheint sich der Film das ein oder andere Mal Robert Rodriguez's "Baller"-Klassiker "Desperado" zum Vorbild genommen zu haben, was sich jetzt besonders auf die langen, blutigen Zeitlupen-Shoot Outs bezieht.
Im Klartext: MUCHA SANGRE glänzt ebenfalls mit einem akrobatischen Helden, der mit einer Knarre in jeder Hand sämtlichen Statisten ein paar neue Löcher verpasst.
Und ganz schnell kommt somit auch in der spanischen Pampa richtiges "Titty Twister"-Flair auf.
Wenn man dazu noch einen netten Heavy-Metal-Score, eine vollbusige, sexy Powerfrau und eine gehörige Portion versauten, grotesken und schwarzen Humor hinzugibt, dann steht endlich mal wieder "Filmvergnügen" auf dem Speiseplan.