Völlig ungerechtfertigt wird dieses Hauptwerk under den Komödien Shakespeares oft hinter den üblichen schweren Schinken wie Hamlet, Macbeth oder Julius Cäsar versteckt und negiert. Zu unrecht, wie ich sage. Much ado about nothing enthält nämlich alles, was ein großes Werk ausmacht: Liebe, Verführung, Intrige, Verrat, Mord, und Adelsfamilien so weit das Auge reicht. Wie aus der Bildzeitung geschnitten könnte man meinen. Jedoch verbindet Shakespeare mit gewohnter Virtuosität alle diese Elemente zu einer harmonischen und eloquenten Geschichte und hebt sie weit aus dem Umfeld jeglicher Trivialität heraus. Im Original wohl ein wenig zach zum lesen, aber wer die Schmetterlinge sehen will, muß auch die Raupen ertragen...