Aggie und ihre Familie (samt Schwestern und Mutter) wollen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest verbringen. Doch als Aggies Mutter Ginger mitbringt (die ach so heißgeliebte Ziehschwester), gerät alles aus dem Ruder. Erst schafft Ginger es mit ihrer Art jeden vor den Kopf zu stoßen, jeden irgendwie zu verletzten und vor allem den Zorn von Schwester Sid auf sich zu ziehen. Kurz um, sie landet im Eierpunsch. Typische amerikanische Weihnachten also? Eher nicht, denn als Ginger als "totes Jesuskind" in der Krippe liegt und Sid unter Tatverdacht steht, ist es mal wieder an der Pfarrersfrau Wilcox den Fall zu klären...
Kurz um, der zweite Band der Reihe fand ich besser als den ersten. Nicht nur, dass wieder alle Familienmitglieder dabei sind (Freunde und Frauenverband natürlich inklusive), gibt es diesmal auch Verstärkung durch die beiden Halbschwestern und der durchgedrehten, aber liebevollen Mutter. Ed, der ruhige Pfarrer und Mann von Aggie, kommt da ganz schön durcheinander wenn die gesamte Familie (Sloan und Anhang) auf seiner Fußmatte steht.
In typischer Cozy-Krimi-Manier wird nebenbei auch noch ein spannender Krimi gelöst, der ganz ohne Blut und Gewalt auskommt, dafür aber wieder einmal die wahren Gesichter hinter den gespielten Fassaden aufdeckt.
Aggie scheint Morde wirklich an zuziehen, dabei hatte sie doch eigentlich vor mit ihrem Weihnachtsfest den letzten Mord und seine Folgen in der Gemeinde vergessen zu lassen. Es sind also wieder komische Szenen vorhanden, die so eine kleine Gemeinde aufs Korn nimmt und mich zum lachen brachte.
Man kann gar nicht sagen, welche Person man am meisten in dieser Serie mag. Sowohl der ruhige Ed, als auch die neugierige Aggie, samt Kinder und ihrer verlässlichen Freundin Lucy, sie alle sind irgendwie eigen und wirklich liebenswert gezeichnet.
Es macht Spaß zu lesen, ist gut geschrieben, überzeugt durch einen kniffeligen Fall und entspannt einen trotz Mord. Diese ruhige Krimi-Serie ist wirklich etwas Besonderes! Absolut empfehlenswert!