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Gerüchte über eine mögliche Romanze zwischen seinen beiden Hauptdarstellern Angelina Jolie und bald-wieder-Junggeselle Brad Pitt bestimmten bei Veröffentlichung des Blockbusters
Mr. & Mrs.Smith die Schlagzeilen.
Der Film bietet denn auch passenderweise jede Menge High-Tech Waffen und Explosionen als möglichen Ausweg aus der zermürbenden Ehefalle. Die Ausgangslage dieser aufreibenden Actionkomödie (es gibt im übrigen keine Verbindung zum gleichnamigen Hitchcock Klassiker mit Carole Lombard und Robert Montgomery) ist schnell erzählt: Die unglücklich verheirateten Smiths (Pitt und Jolie) finden erst dann neuen Geschmack aneinander, als sie über ihre wahre Identität ins Bild gesetzt werden - beide sind Profikiller, weltweit wegen ihrer überaus diskreten Arbeitsweise geschätzt und gesucht.
Aber die Dinge werden erst so richtig kompliziert, nachdem ihre jeweiligen Auftraggeber die Exekution des Partners fordern.
Aus dieser Prämisse zieht das ansonsten recht einfallslose Drehbuch von Simon Kinberg (xXx, Die fantastischen Vier, xXx2 the next Level) eine ganze Reihe neckischer Scherze und Regisseur Doug Liman (Die Bourne Identität) bereitet seinen beiden Superstars Pitt und Jolie den Boden um ihre Qualitäten auszustellen. Auch wenn das mitunter recht harmlos wirkt, es ist ganz sicher nicht ohne Unterhaltungswert. Mr. & Mrs.Smith ist denn auch exakt was es vorgibt zu sein: ein zweistündiger Popcornstreifen voller Action und Spaß. --Jeff Shannon
Movieman.de
Der Plot bietet eine nette Grundidee, verliert aber deutlich an Druckluft, sobald den beiden Eheleuten klar wird, dass Sie jeweils Opfer und auch Täter sind und sich gefälligst gegenseitig ins Nirwana zu befördern haben. Nett anzusehen, aber für ein zweites Mal oder die Empfehlung an die Nachbarn irgendwie zu wenig. Da kann auch die sicher hochattraktive Darstellerpaarung mit Schlauchbootmund Jolie und Waschbrettpo Pitt nicht viel retten. Fazit: Nettes Filmpaar, aber etwas zu kommerziell.
Moviemans Kommentar zur DVD: Nicht nur das Bild, sondern auch Ton und Extraausstattung schaffen es, den Zuschauer umzuhauen. Es gibt praktisch nichts zu bemängeln.
Bild: Das Bildmaterial ist praktisch einwandfrei, wenn man stimmungsvolle Effekte wie bewusst angelegte Überbelichtungen (Hemd von Pitt, 00:03:33 oder Arm im Bett, 00:05:39) nicht als Problem, sondern als Stilmittel betrachtet. Leuchtende Farben, eine hervorragende Schärfedarstellung (Babygesicht, 00:25:28) und ein breiter Kontrastumfang kennzeichnen das klare Bild. Einzig die Kompression zeigt hin und wieder kleinere Schwächen, die das Auge aber nicht wirklich betrüben können (leichtes Rastermuster auf grellgelbem Bus, 00:09:27 oder kleine Treppchen an linker Wangenhälfte, 00:23:04). Rauschen lässt sich so gut wie gar nicht vermerken. Ganz selten lassen sich minimale Spuren davon auf einer gleißend hellen Oberfläche erahnen.
Ton: Alle Tonfassungen sind äußerst dicht ausgestattet und das sowohl was Effekte, Sprachsignale als auch Kulisse und Musik angeht (Hubschrauber, Musik und Explosion, 00:02:24). Dabei greifen die einzelnen Signale stets hervorragend abgestimmt ineinander und unterstützen sich sehr plastisch. Einzeln ausgestellte Effekte platzen praktisch aus jeder nur erdenklichen Richtung, sich der Kameraperspektive motiviert anpassend in den Raum (Schüsse auf Jahrmarkt, 00:07:32 oder Gewitter, 01:36:07). So entsteht ein sehr breiter Raum, der in seinem geschickten Spiel eine außerordentliche Tiefe besitzt. Die deutsche Synchronisation gestaltet sich sehr konturreich und pointiert, dabei besitzt sie nahezu die gleiche Präsenz wie das präzise Original. In allen Belangen bietet sich dem Zuschauer eine fein abgestimmte aber auch äußerst dynamische Soundsphäre mit hohem Volumen und Spiel.
Extras: Zum Hauptfilm gibt’s einen Audiokommentar mit Regisseur Doug Liman, der u.a. die Besonderheiten des Director´s Cut ausstellt. Die eigentlichen Extras kommen dann auf Disc 2. Hier finden sich unter "Streng vertraulich" eine Menge geschnittener Szenen, die mit alternativen Enden, einem Drehbuch zum Durchklicken des Original-Endes sowie einem schick arrangierten aber nur mittelmäßig spaßigen Gag Reel kombiniert sind. Weiter geht’s mit "Häusliche Gewalt", einer Drehdoku zum Film (33:04 Min.), die Kommentare der Mitwirkenden zur Konzeption präsentiert sowie die Arbeit von Darstellern und Crew portraitiert. "Dougs Filmschule" widmet sich den Kapiteln Handlungsrahmen (5:57 Min.), Mutter und Vater (10:08 Min.), verschneite Schlucht (19:35Min.), Autostunt (3:44 Min.), unterirdische Garage (3:55 Min.), Home Made (11:44 Min.) sowie das Original Drehbuch in Textform zu vier Szenen und sieben prävisualisierte Szenen. Es folgen die fünf Fotogalerien "Dougs Galerie", "Lucas Foresters Galerie", "Galerie der Crew", "Angelina Jolie" und "Brad Pitt". Neben dem deutschen Trailer zum Film (2:24 Min.) bietet die Disc noch eine Trailershow mit acht Programmtipps. --movieman.de