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Kundenrezensionen

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am 25. März 2009
Der überzeugte Kommunist Frank Ratcliffe arbeitet Ende der 60er Jahre als Schullehrer in Großbritannien. Völlig begeistert ist er, als ihm gestattet wird, in der DDR einen Job als Englischlehrer anzutreten. Seine Familie ist von dieser Idee allerdings nur mäßig beeindruckt, allein die jüngste Tochter Mary teilt -mit ihrem Teddybär Lenin- seine Vorfreude auf den Arbeiter- und Bauernstaat. Im Land seiner Träume angekommen, entwickelt sich nicht alles so wunderbar wie erwartet. Schon bald holt die Ratcliffes die Wirklichkeit mit ihren Kehrseiten des stalinistischen Überwachungssystems ein. Als der Sohn des Direktors über die noch löchrige Grenze gen Westen flieht, beschließt auch Mrs. Rathcliffe, ihre Familie wieder nach Hause zu bringen.
Diese englische Version der humorigen Vergangenheitsbewältigung im Stile von "Good Bye, Lenin" und "Sonnenallee" versucht den Spagat einer Komödie über das schrullige Alltagsleben in der DDR einerseits und der dramatischen Darstellung der Schikanen, denen ein freiheitlich denkender Mensch zwangsläufig ausgesetzt war, andererseits. Diese Vermengung echter menschlicher Tragödien mit beinah slapstickartigem Humor wirkt nicht immer gelungen. Schauspielerisch wird auch nicht gerade an die Grenze des Möglichen gegangen. Einzig die Darstellung von Ratcliffes Frau durch Catherine Tate sowie Katharina Thalbach als desillusionierte DDR-Bürgerin sind hervorzuheben.
Trotzdem ist dieser Film zu loben, da ohne falsche Scheu der Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der DDR auf lockere Weise gezeigt wird. Ähnlich wie bei George Orwells "Animal Farm" mögen ja die Ideale noch edel gewesen sein, allein die Wirklichkeit machte das Leben alles andere als einfach.
Zu empfehlen ist übrigens die englische Tonfassung, da hier zu erkennen ist, wann wirklich Englisch gesprochen wird und wann sich die DDR-ler nur mehr mit Deutsch zu helfen wissen. (271 Wörter)
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am 28. Dezember 2011
Auf Einladung des DDR- Staatsrats gehen die Ratcliffes 1968 in das Land an der Oder, um die Westöffnung von Stadt und Gesellschaft voranzutreiben. Dort angekommen, kommt es schon bald zu einer ersten Zerreißprobe, als Frau Dorothy (Catherine Tate) im Zonengrenzgebiet zufällig eine Begegnung mit dem selbstmordgefährdeten Otto hat. Der Schuldirektoren- Sohn versucht sich verzweifelt, vom Gängelband seines Vaters loszureißen, der ihm das Recht auf die freie Wahl seines Berufes abspricht. Der vorgezeichnete Werdegang als NVA- Soldat ist ein Albtraum für Otto, der lieber in den Westen gehen und Jazztrompeter werden möchte. Bevor er sich was antut, fährt Dorothy Ratcliffe, die "Nur-" Hausfrau und Mutter zweier Kinder, den Schuldirektoren- Sohn spontan und etwas ungestüm über die Grenze in den Westen. Jetzt ist er verschwunden, und die Stasi ermittelt. Peinlich für die Ratcliffes, denn der Zufall will es, dass Ottos Vater Direktor derselben Schule ist, an der auch Dorothys Ehemann Frank (Ian Glen) Englisch unterrichtet. Als der Direx außer sich und mit einer Jazzplatte seines verschwundenen Sohnes in der Hand im Foyer erscheint, kann der neue Englischlehrer ihm seine große Vorliebe für den Swing- Jazz nicht verhehlen, und es kommen erste Zweifel an der Loyalität seiner Familie auf.

Wie der Vater, so die Töchter. Während Mary Ratcliffe, die Jüngere, m i t dem Strom schwimmt, denselben kommunistischen Traum hat, "Jungpionierin" wird und beim Frauen- Leistungs- Sport mitmacht, schwimmt Alex, die Ältere, lieber g e g e n den Strom. Ihre "sanfte" Revolution ist nicht immer schön. Gottseidank hat das "Beat- Club"- Mädchen ihren Thomas, der von Glück reden kann, dass Mutterns Fluchthilfe jetzt organisierter und professioneller daherkommt.

Leider hat Mrs. Ratcliffe die Rechnung ohne Frau Unger vom Freundschaftskomitee der Schule gemacht. Frau Unger (alias Heike Makatsch) ist die einzige Person in diesem Film, die noch einmal das "Bollwerk" DDR verkörpert. Unter ihrer Regie verwandelt sich die kleine Mary in einen Stasi- Maulwurf. Jetzt wird viel Staub aufgewirbelt, und es gibt eine undichte Stelle in der Familie. (Objektiv) am anderen Ende der Ungerschen Wertschätzungsskala befindet sich ein Mann, den sie nicht zu fassen kriegt, weil sie nichts von ihm weiß: Alexander Scheer spielt den Ganoven und NVA- Deserteur Willi, der schlimmste Schelm in diesem Film. Und last but not least übt sich die Thalbach in einer Art Nachbarschaftshilfe, die keiner kennt, der sie nicht selbst erlebt hat.

"Better British" plus 3x die andere DDR ergibt ein buntes und schelmisches Comedy- Gemisch. Am Schluss hilft den Ratcliffes nur die Flucht, und es geht luftig- beschwingt wieder ab nach Hause. Auch über die Filmmusik kann keiner beleidigt sein. Gruß aus NRW, und gute Unterhaltung!
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am 7. November 2008
Eine tolle Komödie speziell für uns Deutsche. Wir kennen noch aus den Zeiten des Kalten Krieges die Flucht der Ossis nach Westdeutschland. In diesem Film zieht eine englische Familie 1968! für ein halbes Jahr in die damalige DDR. Der Idealismus des englischen Lehrers trifft auf die Betonsozialisten des Arbeiter- und Bauernstaates. Höchste Komik ist angesagt. Hervorragend von deutscher Seite Heike Makatsch und Katharina Thalbach. Wir Deutschen können viele Gags viel besser goutieren, weil wir mit der Geschichte der abgeschotteten DDR aufgewachsen sind.
Dem Film liegt eine wahre Begebenheit zu Grunde. Bis auf den Schluss ' ein Zugeständnis an die Produzentin ' hat sich alles genauso zugetragen. Soviel sei verraten: es ist eine äußerst spektakuläre Heimkehr. Im letzten Sommer war es der Renner Open-Air oder auf Festivals. Es ist aber auch ein köstliches Sommervergnügen.
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am 25. November 2014
Anfangs versprach ich mir eine skurile Komödie!
Und in der Tat der Streifen beginnt recht humoristisch. Sobald die Ratcilffs allerdings in der DDR angekommen sind, beginnen die kritischen und tristen Töne die Überhand zu gewinnen.
Nicht dass, das ein Problem wäre. Aber ab diesem Moment schwankt der Film zwischen Drama, Komödie und Gesellschaftskritik dermaßen hin und her, dass es mir schwer fiel mich auf den Film einzulassen. So bleibt zum Schluss der Gedanke, dass obwohl die Grundidee sehr originell ist, die Umsetzung doch an einer gewissen Unentschlossenheit scheitert. Schade eigentlic - denn über weite Strecken hat mir der Streifen sehr gut gefallen.
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am 17. Juni 2016
Ich fand den Film sehr gelungen und besser als nach dem Lesen einiger leicht kritischer Rezensionen erwartet. Die teils naive Leichtigkeit wird immer wieder durch die harte Realität durchbrochen, und gerade diese Mischung fand ich sehenswert, zumal am Ende- ah neee, Spoileralarm... jedenfalls bleibt der Film rund und findet immer wieder zu Witz und Leichtigkeit zurück. Die Charaktere mochte ich auch recht gern- von der naiv leidenschaftlich den polit. Ideologien des Vaters folgenden kleinen Tochter über die unterschätzte Hausfrau bis zur schrulligen Nachbarin die für viel Schmunzeln sorgt. Vielleicht sind Charaktere und Thematik recht einfach gezeichnet, aber ich schätze die Leichtigkeit die das Ganze trotz dem Hintergrund noch Komödie sein lässt.
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am 31. Oktober 2014
Es lohnt sich doch, einfach mal so Filme anzusehen. Als ich mit die Kurzbeschreibung durchlas, dachte ich mir auch so: "naja, klingt ja nicht so doll"
aber in Endeffekt war es ein sehr schöner Abend.
Der Film hat einen etwas speziellen Humor, nimmt sich nicht immer ernst und hat (erstecht vor dem heiklen geschichtlichen Hintergrund) eine sehr nüchterne und wie ich glaube auch realistische Sicht auf dir DDR.
Catherine Tate scheint in jede Ihrer Rollen Ihre einzigartige, liebenswert nervige Persönlichkeit einzubringen. Sehr gut gespielt!
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am 9. August 2015
"Mrs. Ratcliffe's Revolution" ist sicherlich kein Streifen, der es - wie etwa Good By Lenin - zu einem Kultstatus bringt. Muss er ja auch nicht. Manche Filme sollen einfach nur unterhalten und das tut er. Die Charaktere der anfangs sehr zurückhaltenden Mrs. Rattcliff, ihrer neunmalklugen Tochter Mary und der schrullig-resoluten Nachbarin Anna geben dem Ganzen eine schöne Würze. Der Humor gefiel mir ebenfalls, wobei es besonders angenehm war, dass man weder in Klamauk noch in einen versteckten Lehrfilm über die DDR-Zeit abdriftete. Für einen gemütlichen Filmabend sehr zu empfehlen

P.S.: Man sollte als Zuschauer damit leben können, dass der Film nie den Anspruch hat, die DDR historisch ganz korrekt aufzuarbeiten (z.B. was die Szenen an der Grenze betrifft). Deswegen ist es halt eine Komödie und keine Doku.
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am 5. Juli 2014
dieNaivität, die einige Menschen in den 60ern bezüglich des Kommunismus im allg. und des DDR im bes. hatten und die Enttäuschung über das Regime,, die viele von denen erlebten, wird hier auf eine sehr leichte Art präsentiert. Man sollte dabei nur nicht vergiessen,,dass das auf einer sehr realen Vergangenheit beruht, die eben nicht lockichflockickleicht war. Mit hat der Film trotz oder gerade wegen dieser Leichtigkeit gut gefallen, weil es hier gelungen ist,, den ernsten Hintergrund zu vermitteln. Es handelt sich hier auf keinen Fall um eine Komödie und auch nicht um eine Erzählung - der Film ist tiefgründiger. Die Besetzung ist auch gut.. Noch tiefgründigere, ernstere und schwere Filme gibts zu dem Thema ja auch schon genug.
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am 3. Februar 2016
Dieser Film war eine zufällige Entdeckung, die uns dann doch einen sehr unterhaltsamen Filmabend beschert hat. Es handelt sich um eine skurile Komödie, die man allerdings unbedingt im englischen Original anschauen sollte! In der deutschen Fassung geht einiges an Witz verloren. Es ist manches überspitzt und vielleicht nicht alles historisch korrekt dargestellt, aber das muss dieser Film auch gar nicht leisten. Wenn britische Lebensart auf DDR trifft, ist das einfach herrlich komisch.
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am 9. Juni 2015
... na ja: Ich habe Sonnenallee gesehen und Good Bye Lenin. Dramen und Tragödien liegen mir einfach nicht bei diesen Themen.
Aber dieser hier kommt mit der englischen Brille, und das ist eine sehr interessante Sichtweise.

Der Film hat stellenweise Spuren von "Rätselhafte Ereignisse", ist aber auch dabei immer wieder ernst und spannend.

Ich muss mir nochmal etwas mehr Zeit für eine ausführlichere Bewertung nehmen.
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