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Mrs. Newton
 
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Mrs. Newton [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Alice Springs , June Newton


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Alice Springs
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Eines Tages war die französische Schauspielerin Jean Seberg mit ihrem spanischen Freund bei Helmut Newton und seiner Frau zu Besuch. Newtons Frau wollte gerade ihren ersten Band mit Fotografien publizieren, suchte aber noch nach einem geeigneten Künstlernamen. Der Freund von Seberg bat sie um einen Atlas, öffnete ihn bei einer Karte ihrer Heimat Australien und forderte sie auf, mit geschlossenen Augen darauf zu tippen. Sie tat es, bei Alice Springs. "Hier hast du deinen Namen", sagte Sebergs Freund.

Den Namen von Sebergs Freund wird man wohl nie erfahren. Aber als Alice Springs gelang es Mrs. Newton zumindest ein wenig, aus dem Schatten ihres weitaus berühmteren Mannes herauszutreten. Mit dieser Monografie, die kurz nach Helmut Newtons Tod vom Verlagsmarketing nicht schlecht platziert worden ist, wird ihr dies sicher noch besser gelingen. Versammelt sind zahlreiche Fotos aus Springs' privaten Beständen, die mit bisher unveröffentlichten (englischsprachigen) Auszügen aus ihren Tagebüchern das Bild eines aufregenden, freizügigen von der großartigen Architektur ihrer Wohnhäuser geprägten Lebens in London, Paris, Monte Carlo oder Los Angeles ergeben (und nebenbei auch die Arbeitsweise ihres Mannes dokumentieren). Daneben finden sich eindrucksvolle Porträts von Brassai, Balthus, Nicole Kidman, Tom Kelly, Graham Greene, Yves Saint Laurent oder Anjelica Huston, die den Vergleich zu Aufnahmen Helmut Newtons nicht zu scheuen brauchen. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

June Newton, als Fotografin seit 1970 unter ihrem Pseudonym Alice Springs bekannt, nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr außergewöhnliches Leben. Alles beginnt mit Junes australischer Kindheit, gefolgt von der Arbeit und den Reisen mit ihrem Mann Helmut Newton und ihrem Leben heute in Los Angeles und Monaco. Zahlreiche Fotografien von Alice Springs, Schnappschüsse und professionelle Portraits, zeigen auf 264 Seiten Stars und Promis; darunter Yves Saint Laurent, Gore Vidal, Balthus, Robert Mapplethorpe, Brassaï, Nicole Kidman und Angelica Houston. Die bislang unveröffentlichten Tagebucheinträge und June Newtons einnehmende Beobachtungen bestechen durch ihre sanfte Ironie, eine entwaffnende Aufrichtigkeit und vor allem das detailverliebte Auge einer herausragenden Fotografin. TASCHENs Bildband präsentiert die Lebensgeschichte einer Künstlerin, die auf drei Kontinenten gelebt, alle prägenden Epochen des 20. Jahrhunderts erlebt und zahllose schillernde Persönlichkeiten kennen gelernt hat.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
A Lot of Book for the Money 29. April 2004
Von H. F. Corbin - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Our favorite photographs of ourselves are usually taken by family members and friends. Regardless of their technical quality-- that depends on the prowess of the photographer-- they often remain those pictures we come back to again and again. The reason is obvious: we are often more relaxed and natural around people we know, and they are better at capturing our essence if that can be captured in a photo. I suspect that June Newton aka Alice Springs and Helmut Newton felt the same way about many of these photographs included in this very fine collection. Some of my favorite shots in this coffe-table sized book are those that each of them took of the other. Helmut's portrait of June as Joan of Arc (p. 43) is fantastic. Mrs. Newton was obviously a great beauty in her youth. The photograph on page 211 of Coral Browne, Audrey Wilder and June is stunning. There are also candids taken by Mr. Newton of his wife nude. She in turn shoots Helmut working, clowning, relaxing (pp. 80-81, 86-87) and pensive: "From My Bed In The Clinic" on page 247.

I was not previously familiar with Ms. Newton's photographs, most of which fall into the category of portraits and many of them celebrity portraits. While she is no Helmut, many of these portraits printed here are very fine. Most of them appear to be shot in available light, something that requires all the skills a photographer can muster. Many of them, particularly those of celebrities, according to the text, were shot in less than desirable circumstances and often had to be done very quickly. She obviously can hold her own as a good photographer although I'm sure it didn't hurt her any to learn from someone as talented as her husband.

Mrs. Newton in a well-written narrative takes the reader from her childhood in Australia to her marriage to Helmut and their travels in Europe, Australia and the United States. She's obviously a character in her own right. How many women as public as she would discuss a facelift in their memoirs, for instance?

Through much of her professional career, Mrs. Newton has used the pseudonym "Alice Springs". According to her at the urging of a friend, she produced a map, shut her eyes and aimed a pin that landed at the "Center of The Continent - Alice Springs." A beautiful story but a little bit too coincidental to be believable. What would have happened if the pin had landed on, say, "Kangaroo Island" or Mollymook"? Whether or not that little anecdote is true, however, doesn't detract from this beautifully printed book, another fine edition by Taschen. There's a lot of book here for the money.


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