Mrs. Dalloway 1997 CC

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Ein Tag im Leben von Mrs. Dalloway: Clarissa Dalloway bereitet eine ihrer legendären Parties vor. Alles muss perfekt sein! Ihre Pläne werden durch das plötzliche Auftauchen eines Mannes gestört, den sie vor 30 Jahren zurückgewiesen hat. Erinnerungen an einen längst vergangenen Sommer auf dem Lande werden wach: Damals wurde die junge Schönheit von zwei Männern heftig umworben. Und da war auch noch ihre bezaubernde Freundin Sally, die Mrs. Dalloway mit einem leidenschaftlichen Kuss überraschte ... Die faszinierende Verfilmung von Virginia Woolfs gleichnamigem Erfolgsroman von Oscar®-Preisträgerin Marleen Gorris mit der großartigen Vanessa Redgrave als Mrs. Dalloway.

Darsteller:
John Standing, Natascha McElhone
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 32 Minuten
Darsteller John Standing, Natascha McElhone, Michael Kitchen, Hal Cruttenden, Vanessa Redgrave, Rupert Graves
Regisseur Marleen Gorris
Genres Drama
Studio AL!VE Vertriebs- und Marketing AG
Veröffentlichungsdatum 9. Februar 2007
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 32 Minuten
Darsteller John Standing, Natascha McElhone, Michael Kitchen, Hal Cruttenden, Vanessa Redgrave, Rupert Graves
Regisseur Marleen Gorris
Genres Drama
Studio Alamode
Veröffentlichungsdatum 27. September 2013
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

74 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel am 16. Mai 2009
Format: DVD
... so endet der vierte Roman von Virginia Woolf und auch diese Verfilmung dessen. Die Wege von Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith kreuzen sich nur ein einziges Mal: Morgens in einer Blumenhandlung als der vom Krieg traumatisierte Smith aufgrund einer Fehlzündung eines Motors fürchterlich erschrickt. Mrs. Dalloway wird an diesem Tag eine Party für ihre aus den Kolonien zurückgekehrte Jugendliebe Peter Walsh geben, um ihn in den Kreis der High Society des britischen Empires wieder einzuführen. So sinniert Mrs. Dalloway an diesem Tag, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie anstatt des langweiligen Mr. Dalloway eben jenen Peter Walsh geheiratet hätte. Am Ende des Abends der Party erfährt sie beiläufig im üblichen Small Talk vom Selbstmord des jungen Smith, ohne aber zu wissen, dass dies der junge Mann vor dem Schaufenster der Blumenhandlung war. Sie stellt sich daraufhin selbst vor die Entscheidung den gesellschaftlichen Tod zu sterben. Beide Handlungsstränge kreuzen sich also nur am Anfang und am Ende des Films.

Regisseurin Marleen Gorris gelingt das, was eigentlich fast für unmöglich schien: Virginia Woolfs experimentelle und über mehrere verschachtelte Stränge laufende Erzähltechnik qualitativ hochwertig auf die Leinwand zu retten. Die Figuren werden mit äußeren Ereignissen konfrontiert (die Fehlzündung eines Autos), woraufhin sie vergangene Ereignisse ihres Lebens assoziieren bzw. erinnern und ihre Gedanken darüber somit die Handlung weitererzählen. Hervorragend ist vor allem wie es Gorris gelingt, die inneren psychischen Prozesse der Erzählfiguren herauszuschälen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Ehrig am 12. Juni 2006
Format: DVD
Es ist nun gar kein Leichtes, Virginia Woolfs ambitioniertesten und bekanntesten Roman zu verfilmen, der zu weiten Teilen aus innerer Handlung und Gedankenwelt der Protagonistin besteht, doch was Drehbuchautorin Eileen Atkins (selbst anerkannte Schauspielerin) und Regisseurin Marleen Gorris aus diesem wundervollen Buch gezaubert haben, ist wahrhaftig phenomenal. Der Film schafft es, unzweifelhaft getragen von Vanessa Redgraves beeindruckender Leistung der älteren und Natasha McElhornes Darstellung der jungen Mrs Dalloway, den Ton des Buches in derartiger Weise zu treffen, dass der Film an keiner Stelle die Handlung verfälscht oder gar Längen aufweist, sondern einen literarischen Hochgenuss in Form eines äußerst unterhaltsamen und vor allem mitreißenen Stücks Kinogeschichte bietet, das in meinen Augen bisher noch viel zu wenig Anerkennung und Notiz bekommen hat. Doch es lohnt sich allemal, diesen Film in seine persönliche Samlung aufgenommen zu haben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von theSilentNoirFreak am 29. April 2010
Format: DVD
... ist ein Lied der Beatles auf ihrem berühmten SGT. PEPPER Album, um die Beatles geht's in Virginia Woolf's MRS. DALLOWAY jedoch nicht (wenngleich auch sie, wie die Romanautorin Woolf und die Hauptdarstellerin Vanessa Redgrave, Briten sind/waren), um "A Day In The Life" (= Ein Tag im Leben) allerdings um so mehr. Um einen Tag im Leben von Clarissa Dalloway nämlich, die, als Dame der Londoner Gesellschaft zur Zeit der frühen 20er Jahre, am Abend eine Party geben wird und dafür noch einige Vorbereitungen zu treffen hat. Dabei wird sie den ganzen Tag über von Erinnerungen begleitet, Erinnerungen an eine Zeit von vor 30 Jahren, die sie mit Menschen verbracht hatte, die sich abends auch zu ihrer Party einfinden werden. Zeitgleich (= im Wechsel mit den Szenen der Reminiszenzen und der Partyvorbereitungen von Mrs. Dalloway) wird der Zuschauer mit einem parallel ablaufenden Handlungsstrang konfrontiert, im Rahmen dessen ein junger Mann namens Septimus vorgestellt wird, der sich als Soldat im 1. Weltkrieg ein schweres Kriegstrauma zugezogen hat. Beide Handlungsstränge funktionieren weitestgehend unabhängig von einander, berühren einander für Momente nur oberflächlich, was dabei gelegentlich für einen surrealen Eindruck sorgt.
Klingt alles nicht so spannend? Ja, so in etwa würde ich vermutlich auch urteilen, würde mir jemand darüber erzählen. Zum Glück hatte ich diesen Film irgendwann in den 90ern schon einmal im TV gesehen und, obwohl meine Erinnerungen daran bedauerlich erblaßt waren, haben offenbar tiefgehendere Eindrücke erfolgreich überlebt - so habe ich kürzlich, nach einigem Zögern, doch zugegriffen und mir diese DVD zugelegt: Eine gute Entscheidung!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Grüner Baum TOP 500 REZENSENT am 3. April 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf schildert einen Tag im Leben der Mrs. Dalloway. Diese ältere Lady der Upper Class des London in den Zwanzigern bereitet sich auf eine Party vor, die sie am Abend geben will. Dabei denkt sie an einen Sommer vor 30 Jahren zurück, den sie auf dem Land verbracht hat. Sie lernte in diesem Sommer ihren - eher seriösen, zurückhaltenden, etwas langweiligen - Mann kennen, wurde aber auch vom lebensfroheren, verrückteren Peter umworben, der sie just an diesem Tag in London aufsucht. Parallel läuft das Schicksal eines Veteranen des 1.Weltkriegs, der unter seelischen Traumata leidet und von einem Arzt in eine Nervenklinik geschickt wird, in die er nicht will.

Ich beurteile den Film aus der Perspektive dessen, der den Roman nicht gelesen hat. Aus dieser Sicht fand ich ihn - leider Gottes - oft langweilig. Der Roman spielt wohl auf sehr verwobene Weise und schnell hin- und herspringend mit den Zeitebenen. Das versucht der Film nachzubilden und die beiden Zeitebenen springen teilweise im Minutentakt. Das funktioniert leider nicht, denn immer wenn man anfängt zu einer Figur in einer Zeitebene eine Beziehung aufzubauen, ist sie schon wieder weg. Hier bräuchte der Film mehr Ruhe. Auch wirken die beiden Darstellerinnen der Mrs. Dalloway (Vanessa Redgrave, Natascha McElhone) nicht verbunden genug, um wie eine Person zu wirken. Überhaupt spielen sie zu freundlich und ätherisch. Der Charakter der Mrs. Dalloway ist eigentlich ein schwieriger und teilweise gebrochener. Das hört man an den Sätzen, die sie sagt, aber man sieht es ihr nicht an. Auch bei den Nebenfiguren (Peter, Mr. Dalloway, Freundin von Mrs.
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