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Mrs Dalloway: Roman Taschenbuch – 1. September 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 15 (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596140021
  • ISBN-13: 978-3596140022
  • Größe und/oder Gewicht: 1,3 x 14 x 18,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Zwar bemerkte sie in ihren Notizen über Ulysses, den ihr T.S.Eliot kurz nach dessen Erscheinen empfohlen hatte, lakonisch: "Ein primitives ungebildetes Buch, scheint mir", nichtsdestotrotz schien James Joyce' Meisterwerk nachhaltigen Eindruck bei ihr hinterlassen zu haben. Virginia Woolf, gerade an der Arbeit zu ihrem neuen Roman Mrs. Dalloway, übernahm seine Idee, die Geschichte an einem einzigen Tag spielen zu lassen. Nach der Zeit ihrer ersten eher traditionell-impressionistischen Romane Die Fahrt hinaus von 1915 und Nacht und Tag aus dem Jahr 1919, begann nun ihre experimentelle Phase.

Ein Junitag im Jahre 1923. Clarissa Dalloway, (sie hatte schon einen Auftritt in Die Fahrt hinaus), Gattin eines Parlamentsabgeordneten, trifft die Vorbereitungen für eine große Abendgesellschaft. Während dieser Verrichtungen ergeht sie sich in Erinnerungen, lotet ihr Leben aus und wird sich der Enge und Leere ihres Daseins schmerzlich bewußt. Mrs. Dalloways Reflexionen, wie überhaupt die inneren Monologe des Romans, bilden den eigentlichen Kern der Handlung, während die Darsteller puppengleich auf dem gesellschaftlichen Parkett agieren. Dieses fast filmisch anmutende Übereinanderschichten gleichzeitiger Ereignisse griff die Autorin in ihrem späteren Roman Die Wellen erneut auf.

Die Filmfassung von Regisseurin Marleen Gorris (Antonias Welt), mit der großartigen Vanessa Redgrave in der Titelrolle, kam im September 1997 auf den Markt. --Ravi Unger

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Mrs. Dalloway
OT Mrs. Dalloway OA 1925 DE 1928Form Roman Epoche Moderne
Mit dem Roman Mrs. Dalloway erweiterte Virginia Woolf die realistische Erzählweise des 19. Jahrhunderts um die experimentelle Form der Stream of consciousness-Technik (R Stichwort S. 1169). In der Überzeugung, jedes Individuum erfahre und verarbeite die objektive Realität unterschiedlich und schaffe sich im Bewusstsein eine eigene Wirklichkeit, schildert die Autorin Sinneseindrücke und Gedankenströme der Romanfiguren. Die Wiedergabe von Vorgängen in der äußeren Welt ist von untergeordneter Bedeutung. Woolf sah ihre Aufgabe darin, in die Psyche der Figuren vorzudringen, um die Dualität von Welt und Mensch zu verdeutlichen, und schuf mit Mrs. Dalloway den Prototyp des Bewusstseinsromans.
Inhalt: Die Handlung des Romans konzentriert sich auf den Ablauf eines Tages. An einem Londoner Junitag 1923 trifft die 52-jährige Hauptfigur Clarissa Dalloway Vorbereitungen für eine Abendgesellschaft, die sie mit ihrem Ehemann Richard in ihrem Haus gibt. Nach ein paar Besorgungen in der Stadt bekommt sie Besuch von ihrem Jugendfreund Peter Walsh. Später bereitet sie sich für den Abend vor, an dem sie die perfekte Gastgeberin ist.
Parallel zu dem Geschehen um Clarissa führt Woolf die Figur des nervenkranken Kriegsveteranen Septimus Warren Smith ein, dessen psychische Instabilität als Folge seiner Erlebnisse während des Ersten Weltkriegs am Ende des Romans zu seinem Selbstmord führt.
Aufbau: Woolf arbeitet in die äußere Romanhandlung ein inneres Geschehen ein. Dabei kontrastiert sie beide nebeneinander existierenden Wirklichkeitsebenen: Die innerlich erlebte Zeit der Figuren (mind-time) steht der äußeren messbaren Zeit (clock-time) gegenüber, verdeutlicht durch die Glockenschläge von Big Ben. Die Stundenschläge bilden ein wesentliches Strukturelement: Sie fungieren als Übergänge vom Bewusstsein einer Person in das Bewusstsein einer anderen.
Für die Romanfiguren sind die Vorgänge der äußeren Welt Anlässe, in ihre eigene Gedankenwelt und Wirklichkeit einzutauchen und durch Assoziationen vergangene Lebenssituationen wieder zu erleben. Clarissa Dalloway erinnert sich an ihre Jugend und an verpasste Möglichkeiten, hervorgerufen durch das Wiedersehen mit ihrem Jugendfreund. Die Begegnung führt Clarissa darüber hinaus die Erkaltung ihrer aus gesellschaftlichen Zwängen bestehenden Ehe vor Augen. Die Figur weist eine polarisierte Spannung auf. Einerseits versucht sie der Gesellschaft zu entfliehen, andererseits vermitteln flüchtige Momente des Glücks und der Freude in ihr den Wunsch, Teil des Lebens zu sein.
Septimus durchlebt die Vergangenheit, den Krieg, immer wieder aufs Neue. Das Leitmotiv »Fürchte nicht mehr Sonnenglut« aus R Shakespeares dramatischer Romanze Cymbeline (1608) stellt die Verbindung der beiden Protagonisten her. Woolf entwarf die Septimus-Figur als eine Art Doppelgänger zu Clarissa, indem sie das Schicksal beider kontrapunktisch gegenüberstellt. Clarissa erfährt auf ihrer Abendgesellschaft von Septimus’ Tod. In seinem Schicksal erkennt sie ihr mögliches eigenes. Am Ende des Romans entscheidet sie sich für das Leben.
Wirkung: Die formale Art der Darstellung stellte in den 1920er Jahren ein literarisches Novum dar und wurde mit Ulysses (1922) von James R Joyce, der Woolf künstlerisch beeinflusste, richtungweisend für den Roman der Moderne sowie den Nouveau Roman in Frankreich. T. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. H. Bayliss am 5. Juli 2000
Format: Taschenbuch
I guess I came to this book through the back door -- first I read Michael Cunningham's pulitzer prize winning book The Hours (based on Mrs. Dalloway) which I LOVED, and then I decided to read the original. First off, I must say that Cunningham impressed me even more when I fully understood the references and parallels that he uses. As for Mrs. Dalloway, it is the language itself that dazzles. The plot is nothing to speak of -- it's similar to a Jane Austen book when lots of interesting and not-so-interesting people interact in their mundane lives. It's what Woolf does with the subtle interactions and her stream of conscious writing that makes this book so good. Having read maybe 6 of Woolf's works, my favorite is still To the Lighthouse. Maybe that's because Mrs. Ramsey is so much more human -- Mrs. Dalloway is always described as distant and cold. This book is a love story of sorts about how Clarissa turns down the true love of her life and instead marries a wealthy politician. Like Ulysses, the narrative jumps around the minds of various characters in their journey from morning in London when Clarissa goes to buy flours to the evening of her party. It is a bit difficult, but the language itself makes it worth the effort.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Corina Orlinger am 31. März 2009
Format: Taschenbuch
Ich muss zugeben, dass ich das buch 2 Mal lesen musste um es richtig schätzen zu wissen. Der Erzähstil ist anders als alles andere und etwas schwer zu verstehen. Kein Erzähler nimmt einen bei der Hand und erklärt. Man muss schon selbst mitdenken und auf alles von alleine draufkommen. Das macht das Buch aber auch sehr spannend. Eins der wenigen Bücher die nach jedem Mal lesen besser wird. Wirklich alles versteht man wohl erst wenn man Virginia Woolfs essays gelesen hat.

Handlung? die ist ziemlich egal. es geht viel mehr darum was die charaktere denken, fühlen und planen. da es fast keien handlung gibt werden sich manche - die Woolfs Intentionen nicht verstehen - vermutlich langweilen.
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von _daywalker_ am 24. April 2005
Format: Taschenbuch
Mein Weg zu Virginia Woolf und zu Mrs. Dalloway war ein wenig verwinkelt. Es begann mit einem Film. Der Film hieß „The Hours" und war eine Verfilmung von Michael Cunninghams gleichnamigem Buch. Hierbei wurde das Leben dreier Frauen auf eine sehr interessante Weise erzählt und miteinander verwoben. Doch dazu ein andermal mehr.... Eine dieser Frauen war Virginia Woolf, die zu Depressionen neigte und schon einige erfolglose Selbstmordversuche hinter sich hatte. Der Film beschrieb eine wichtige Periode ihres Schaffens: Die Entstehung des Romans Mrs. Dalloway, der mit ihr zusammen den roten Faden der Geschichte bildet. Sie selbst hat diesen vierten Roman als einen ihrer gelungensten bezeichnet.
Wahrscheinlich schaffen professionelle Rezensenten viel eher einen interessanten Abriss der Geschichte darzustellen und häufig bedienen sich gerade im Bereich ernster Literatur die Menschen gerne einer sagenhaft eloquenten Ausdrucksform. Leider liegt mir das nicht und so beschränke ich mich auf die Einfachheit, mit der ich Mrs. Dalloway wahrgenommen habe:
Der Roman beschreibt einen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, Gattin eines Parlamentsabgeordneten. Der Leser wird mit Clarissas geplanter Abendgesellschaft in die Geschichte eingeführt. Clarissa ist krampfhaft bemüht die nahende Gesellschaft gebührend zu empfangen und verköstigen. Anfangs gewann ich den Eindruck, sie opfere ihr alles und es wirkte, als hing sie mit ihrem Leben daran. Sie scheint alles dafür zu geben, glücklich auszusehen, nur damit niemand merkt, dass sie unglücklich ist. Die Geschichte tut sich in einigen Nebensträngen auf, die letztlich aber in der Gesellschaft von Clarissa münden.
Da taucht ein Mann aus anderen Zeiten auf...
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 7. April 2006
Format: Taschenbuch
"Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf gehört zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts und es ist das Herzstück im Werk der englischen Autorin, die am Leben wie am Schreiben gleichermaßen litt und ihrem Leben allzu früh selbst ein Ende setzte.
Meisterhaft beschreibt sie einen Tag im Leben der 52-jährigen Clarissa Dalloway, einer Frau der englischen Upper-Class, die eine gesellschaftliche Abendeinladung vorbereitet.
Während ihrer Verrichtungen sinniert sie über das Leben und wir erleben sie als typisches Kind ihrer Zeit, dabei verunsichert und melancholisch, traurig über verpasste Chancen, gleichwohl wissend, dass sie nie den Mut aufgebracht hätte, gegen die Konventionen zu verstoßen.
Und gleichzeitig ist es die Geschichte eines Freundes, der am Leben verzweifelt und sich am Ende dieses Tages umbringen wird...
Virginia Woolf gelingt gleichzeitig eine sehr stimmungsvolle Momentaufnahme Londons zwischen den Weltkriegen, das auf heutige Leser noch immer zeitlos wirkt.
"Mrs. Dalloway" ist ein Buch von ungeheurer literarischer Kraft, dabei jedoch nicht leicht zu durchschauen. Es ist streckenweise doch recht mühsam, sich auf dieses Buch einzulassen. Es belohnt den Leser aber mit tiefgründigen Einblicken in die Gefühlswelt der Protagonistin.
Ein Buch, für das man Zeit und Muße braucht!
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