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Mr. Vertigo [Kindle Edition]

Paul Auster , Werner Schmitz
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf einem Jahrmarkt in Kansas spaziert im Jahre 1927 der zwölfjährige Waisenjunge Walter Clairborne Rawley durch die Lüfte. Es ist der Beginn einer wundersamen Karriere. Doch bald geraten Walter – frech, scharfzüngig und nie um einen Trick verlegen – und sein Lehrmeister Yehudi ins Visier der Schurken und Gangster Amerikas.
Paul Austers abenteuerlicher Roman ist ein Gleichnis von ökonomischem Aufstieg und moralischem Verfall, ein Spiel mit den Mythen und Idealen eines Landes, das sich noch unschuldig wähnt, doch längst durch Gier und Übermut gefährdet ist.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University und verbrachte einige Jahre in Frankreich. Heute lebt er in Brooklyn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben 16 Romanen auch Essays und Lyrik.

Produktinformation


Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerika oder der Traum vom Fliegen 1. Juli 2001
Format:Taschenbuch
Amerika oder der Traum vom Fliegen wäre ein guter Titel für diesen amüsanten Roman des großartigen amerikanischen Romanciers Paul Auster. Im Klappentext wird die Geschichte von "Walt The Wonder Boy" als einzigartige Parabel auf den Aufstieg und Fall der USA im 20 Jahrhundert gefeiert. In der Tat würde es schwer fallen, den sozialgeschichtlichen Hintergrund des Romans zu ignorieren, in dem die Geschichte vom fliegenden Waisenjungen Walt dahergeflossen kommt wie in einem Flussbett. Doch auch ohne den Roman als gut erzählten Geschichtsunterricht aus der Perspektive eines Jungen zu sehen, der den Amerikanischen Traum von den grenzenlosen Möglichkeiten lebt, ist "Mr Vertigo" eine einzigartige Geschichte von der Überschreitung einer Grenze. Der heruntergekommene Waisenjunge Walt schlägt sich mit Bettelei und Diebstählen auf den Strassen von St. Louis durch, als ihm eines Tages ein wunderlicher Mann mit spitzem Bart und dunklen Augen einen Deal anbietet: Falls er sich ihm als Schüler zur Verfügung stelle, garantiere er ihm, ihm binnen eines Jahres das Fliegen zu lehren, andernfalls dürfe er ihm eigenhändig den Schädel spalten. Mißtrauisch lässt Walt sich, bar einer anderen Perspektive, auf den absurden Kuhhandel ein und folgt dem "Master" in sein entlegenes Domizil, wo er unwillig mit dem philosophierenden Negerkind Aesop und der herzlichen Indianerfrau Mutter Siuox unter einem Dach lebt. Ein mühsames Training beginnt...Der Junge verliert beinahe Leben und Verstand bis eines Tages das Unmögliche möglich wird. Mit Fleiss und eisernem Willen gehen der Master und der fliegende Walt den langen Weg zum großen Erfolg, auf dessen Höhe ein tragisches Unglück geschieht. Mr Vertigo ist die Geschichte der mühsamen Entfaltung einer Persönlichkeit, eines unaufhaltsamen Aufstiegs zweier Randgestalten der amerikanischen Erfolgsgesellschaft.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steigen und Fallen 1. Oktober 2004
Von marielan VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Walt Rawley, Waisenjunge aus St. Louis, tritt in den 20er Jahren als Wunderknabe auf, der die Schwerkraft überwindet und in der Luft umherspaziert. Die Geschichte seines Lebens, das in jeder Phase aus Aufstieg und Fallen besteht, wird von dem alten Walt Anfang der 90er Jahre aus der Rückschau erzählt.
Eine fiktive Biografie, zugleich aber eng orientiert an der tatsächlichen Zeitgeschichte Amerikas, verwoben mit Elementen anderer Genres (Gangster-, Mafia-, Road-Stories).
Einen breiten Raum widmet Walt seiner Kindheit, die er in Meister Yehudins buntem Haushalt verbringt mit der Indianerin Mutter Sue und seinem Mit-Adoptivbruder Äsop, einem schwarzen verkrüppelten Jungen. Yehudi, der Walt aufzieht, weil er dessen Gabe erkennt, nimmt den Jungen hart ran, lässt ihn eineseits bis zur Erschöpfung auf der Farm arbeiten, drängt ihn andererseits auf die "33 Stufen zur Schwerelosigkeit", von der Walt nur einige beschreibt - allesamt Foltermethoden. Dennoch scheint alles klar und einleuchtend, als sei die Aufhebung der Schwerelosigkeit ein normales Können, das jeder mit etwas Training erreicht. Um sich vom Boden zu erheben, müssen die Gesetze der Erde und des Himmels aufgehoben werden, so erklärt Yehudi seine harten Methoden.
Genau diese Ambivalenz zwischen der Schwere seines Schicksals und der Leichtfüßigkeit, Vergangenes hinter sich zu lassen, durchzieht Walts ganzes Leben. Dabei ist es nicht Oberflächlichkeit, die Walts Trauer (z.B. um den Tod nahe stehender Menschen) beherrscht, sondern die Schwerelosigkeit des Loslassens.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Buch, spannend und schlau 25. März 2007
Von Sabine_B
Format:Taschenbuch
Keine Frage: Paul Auster ist einer der großen Autoren seiner Zeit. Ich habe fast alle seiner Büchergelesen, doch erst jetzt kam ich zu Mr. Vertigo und war überrascht: Dieses Buch ist wesentlich leichtfüßiger als seine andere Bücher. Auster zeigt hier seine fantasievollste Seite und erzählt die Geschichte seines Heldens, die wahr und wirklich wirkt, obwohl er mit einer Menge Parabeln und Anspielungen arbeitet. Die Geschichte reißt mit, ist spannend, aufreibend und das Ende ist einfach nur wunderschön. Eine echte Bereicherung im Bücherregal (Obwohl: Bisher stand es selten dort,weil ich es ständig verleihe und immer wieder mit den gleichen Strahlen zurück erhalte).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walt der Wunderknabe 17. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Amerika in den Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts, zur Zeit von Babe Ruth und Charles Lindbergh. Der 12-jährige Walter C. Rawley steigt in die Lüfte und verblüfft die Menschen mit seinen Kunststücken. Der Autor beschreibt aber nicht nur die Lebensgeschichte dieses fliegenden Jungen. Er zeigt auch, wie Kino, Radio, Flugzeug, Waschmaschine, Ölvorkommen zur Zeit vor und nach der Wirtschaftskrise das Denken und Handeln der Menschen in den Vereinigten Staaten beeinflussten und wie sie allesamt ihre Wege suchten, auf legale oder krumme Tour Kapital anzuhäufen. Wo also ein kleiner durch die Luft spazierender Junge coram publico auftritt, nachdem ihm sein weiser Meister Yehudi, sein genialer Wahlbruder Äsop und die dicke Mutter Sioux dabei geholfen haben, die nötige Ausdauer, den Mut und das Vertrauen in sich selbst zu entfalten, da kommen sogleich Neid, Entführung, Erpressung, Sensationslust, Rassismus, Denunzierung, kurz: all die allzu-menschlichen Versuchungen, die auf Gier und Angst gegründet sind, zum Vorschein.

Der Ich-Erzähler blickt dabei auf sein Leben zurück und stellt die Geschehnisse mit der Weisheit und dem Humor eines betagten Herrn dar, der sowohl die wilden 20er Jahre als Superstar erlebte als auch den plötzlichen Fall aus dem siebten Himmel und sich (und damit den Lesenden) die Unsinnigkeit des Krieges, die traumatischen Erlebnisse in der Familie, die bittere Rache, den verflossenen Reichtum und die Ruhmsucht, den Aufstieg in der Mafia in Chicago als Jugendlicher, das Leben als Nachtclubbesitzer, die vergebenen Chancen und die Projektionen der eigenen Schuld erneut vor Augen führt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Auster-Roman
Dieser Roman über einen Jungen mit der Fähigkeit zu schweben ist ein wunderbarer Roman, der den Leser sofort mitnimmt in eine Welt der Gaukler und "Sonderlinge". Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von DonnaKlara veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wenn man Auster mag
Wenn man Paul Auster mag, dann mag man auch dieses Buch. Im ersten Teil eine kreativ-absurde Story, im zweiten Teil eher eine typisches US Gangster-Epos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2013 von AlexS
5.0 von 5 Sternen Schrecklich wunderbar
Ein Trip in eine andere Zeit und in die Fantasiewelt des Paul Auster. Nicht wirklich für zartbesaitete Seelen, aber für alle, die auch z.B. Tim Roth mögen.
Veröffentlicht am 8. April 2013 von sabine steffen
5.0 von 5 Sternen Musik des Zufalls
"Musik des Zufalls" war der erste Auster Roman, der mich stark beeindruckt hat. Ich habe mittlerweile viele Romane von ihm gelesen; "Mr. Vertigo" ist meines Erachtens herausragend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 von Mark Gietz
5.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte, ungewohnt "Straightforward"
Mr Vertigo erzählt die Geschichte von einem Jungen, der Fliegen lernt, dann aber eine Reihe von Schicksalsschlägen hinnimmt (Schwer die Geschichte zusammenzufassen, ohne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2011 von Peer Sylvester
5.0 von 5 Sternen Auster Goes Fantasy
Mehrere Anläufe brauchte ich, um dieses Buch von Auster durchzuarbeiten. Dabei ist es, im Nachhinein gesehen, nun wirklich keine Arbeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2009 von regenbogen
4.0 von 5 Sternen the american dream...
Man muss sich schon erst in Mr. Vertigo hineinlesen, doch ist man erstmal in Austers fantasievollen, abgedrehten und skurilen Geschichte angekommen, dann stellt sich das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2007 von Christof Bente
5.0 von 5 Sternen GENIAL !!! Toller Schreibstil, tolle Geschichte
Mein erstes Paul Auster Buch !

(man hatte es mir geliehen)

Ich habe noch nie so ein verrücktes und tolles Buch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2007 von Karin
3.0 von 5 Sternen leider einer der schwächeren Romane
Nach einigen exzellenten Romanen wie etwa den New York-Teilen, des leicht kafkaesken "Land der letzten Dinge" oder vor allem "Leviathan" muss ich sagen, dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2005 von Luberon
1.0 von 5 Sternen Warnung vor dem Roman
Von den Auster-Romanen ist dieser für mich mit Abstand der Schwächste. Die Idee über einen Jungen, der das Fliegen lernt, ist ja ganz nett sie trägt nur nicht... Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2003 veröffentlicht
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