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Capra wiederholte hier sein Patentrezept eines seiner früheren Filme, Mr. Deed geht in die Stadt, aber dieser hier fällt viel bissiger aus. Stewart und Arthur sind schlichtweg brillant und der frühere Cowboy-Star Harry Carey verleiht seiner Rolle des Vizepräsidenten eine warmherzige Präsenz. Strahlend, lustig und einfühlsam, ist Mr. Smith geht nach Washington Capras Ode an die Macht der Unschuld -- eine so kraftvolle Idee, dass selbst heutige Zuschauer sich einen neuen Mr. Smith in den Kongress wünschen werden. Die Kongressmitglieder von 1939 waren nicht besonders verärgert über diese Entlarvung ihrer erhabenen Selbstzufriedenheit und bezeichneten den Film als Karikatur. Doch auch heute noch erscheinen Capras Sticheleien über Macht und die Maschinerie der Politik so zeitlos wie eh und je. --Robert Horton
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniestreich von Frank Capra/Großartiger James Stewart!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mr. Smith geht nach Washington (DVD)
Frank Capra's oscarprämierter (Originalstory) Film "Mr. Smith geht nach Washington" ist ein Geniestreich. Jede Rolle, ob Haupt- oder Nebendarsteller, wurde von Capra mit den exzellentesten Schauspielern dieser Zeit besetzt und diese überzeugen auf der ganzen Linie. Der Film wurde toll restauriert.Die Story ist einfach und könnte auch in der heutigen Zeit angesiedelt sein: In Montana wird ein neuer Senator gesucht. Mehr zufällig fällt die Wahl (herrl. Szene) auf den jungen, unerfahrenen Mr. Smith, der sich bisher bei den Pfadfindern engagierte und an die großen Ideale von Freiheit und Gerechtigkeit glaubt. Doch diese Ideale werden im Laufe des Films ausgerechnet von Senator Paine, einem ehemaligen Freund und Partner seines verstorbenen Vaters, auf eine harte Probe gestellt. Nur James Stewart konnte diese Rolle des Mr. Smith so überzeugend spielen. Er wirkt ehrlich, naiv und trotzdem intelligent. Man leidet, lacht und zittert um ihn, wenn er zum ersten Mal in Washington ist, seinen ersten Entwurf mit anfänglich zittriger Stimme für ein Jugendcamp in den Senat einbringt, sich schutzlos den falschen Anschuldigungen von Senator Paine gegenübersieht und mit einer Dauerrede vor dem Senat um seine Reputation kämpft. Letztere wurde virtuos inszeniert durch geschickte Szenenwechsel zwischen Smith, den Senatoren, der Presse und dem Präsidenten des Senats. Claude Rains (Casablanca) ist als älterer weißhaariger Senator Paine genauso treffend besetzt, wie Jean Arthur (Eine auswärtige Affäre) als Miss Saunders, die James Stewart zm Schluß mit Rat und Tat zur Seite steht. Das trifft genauso auch auf Edward Arnold als Fiesling und Harey Carey (Die Freibeuterin) als Präsident des Senates zu. Die DVD bietet zusätzlich einen Trailer, Hintergrundinfo's zum Film und was ich ganz toll finde zum kompletten Film nochmals einen Audiokommentar von Frank Capra jr. (mit U-titeln) zur Entstehung usw. Fazit: Für dieses Meisterwerk hätte ich gerne 6 Sternchen vergeben!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klassische Komödie mit einem umwerfenden James Stewart,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mr. Smith geht nach Washington (DVD)
Dieser Film ist ein funkelnder Diamant der Filmgeschichte, der gleichwohl heute einem breiten Publikum kaum noch bekannt sein dürfte. Aber wer sich durch das Schwarzweiß der Dreissiger jahre nicht abschrecken lässt, kommt in den Genuss eines bissigen Filmkunstwerks voll warmen Humors und nachdenklicher Töne, in dem ein wunderbar junger James Stewart unter der Regie des Meister Frank Capra brilliert. Mr. Smith, Leiter einer Pfadfindergruppe in der amerikanischen Provinz, wird aufgrund eines Zufalls durch ein paar windige Politiker in den US-Senat gehievt, um dort ihren Interessen zu dienen. Aber unterstützt von seiner pfiffigen und bezaubernden Sekretärin emanzipiert sich der frischgebackene Senator allzu sehr von seinen politischen Hintermännern, die ihn darum durch eine beispiellose Pressekampagne politisch fertigmachen wollen. Der ebenso naive wie patriotische, junge Senator Smith liefert seinen Gegnern daraufhin ein phänomenales Redeshowdown im Senat der Vereinigten Staaten, aus dem nur einer als Gewinner hervorgehen kann. Das Ende ist vielleicht ein wenig kitschig, aber dieser Film atmet einen Geist und Esprit, den man bei Filmen der heutigen Zeit zumeist vergeblich sucht. Sehr sehenswert!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frank Capra's Meisterwerk,
Von mircorademaker@altavista.de (Kirchhatten, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mr. Smith geht nach Washington (DVD)
"Mr. Smith geht nach Washington" USA, 1939 von Frank Capra mit James Stewart Claude Rains und Jean ArthurDieser Film ist zwar uralt doch ist er ein absolutes Filmhighlight. Er entstand kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unter der Regie des Phantastisc'hen Frank Capra. Dieser schuf Filme wie "Ist das Leben nicht schön?" USA, 1946(auch mit James Stewart, "Der Lebenskünstler" USA, 1937 mit Lionel Barrymore und "Mister Deeds geht in die Stadt" USA, 1936 mit Gary Cooper. Frank Capra schuf zeitlebens "Kleine Leute Filme" und das macht er großartig. Denn seine Filme sind doch sehr realistisch und geben einen ungeschminkten Einblick in das Leben ganz "normaler" Menschen. Und genau diese Mischung macht eben einen typischen Fank Capra Film aus. In "Mr. Smith geht nach Washington" spielt James Stewart eine seiner besten Rollen überhaupt. Er wird nach dem tod eines Senators auf dessen Sitz gehievt, doch dieses ist ein abgekartetes Spiel. Die Parteibosse hoffen nämlich, daß Mr. Smith (James Stewart), der hier einen tumbe Tor, der bisher mit Politik nichts zu tun hatte, deren kriminelle Machenschaften und Vetternwirtschaft geheimhält und vor der Öffentlichkeit abschirmt. So wollen sie ihn dann irgendwann vom Thron stürzen und weiter in ihre eigene Tasche und zu ihrem Vorteil handeln. Doch smith kommt durch Zufall auf deren dunkle Seiten und will dieses im Kongress und damit der Öffentlichkeit präseentieren, doch er stösst auf taube Ohren. Doch da er gute Kontakte und viele Freunde hat, denn er ist immer noch, und auch als neuer Politiker "ein Mann der kleinen Leute" geblieben, denn Aufrichtigkeit zahlt sich eben doch aus. Da er nicht weiter ansehen will wie die anderen Politiker ihren kriminellen Geschäfte machen, weitermachen macht er ein grosses Tohuwabuhu daraus und dieses zu Recht denn nur ehrliche Leute die die Wahrheit vertragen können, aber auch entsprechend handeln gehören in die Politik. Im Film hält Mr. Smith dann vor dem ganzen Senat eine Rede und diese Rede ist wirklich eine Rede, die in die Filmgeschichte eingegangen ist. Diese Rede dauert über 24 Stunden und in der langen Zeit passiert vieles... James Stewart spielt den Mr. Smith mit Bravour, eine seiner besten Rollen überhaupt, insbesondere den Vortrag den er vor dem Senat hält ist einmalig. Kein Wunder, daß dieser Film einige Oscars erhalten hat, da jedoch im gleichen Jahr "Vom Winde verweht" entstand, konnte "Mr Smith...." leider nicht alle Oscars abräumen, obwohl diese voll verdient wären. Vor allem die in die Filmgeschichte eingegangene Rede von James Stewart vor dem US-Senat würde einige Oscars verdienen. Dieser Film müsste zum Pflichtprogramm von allen Politikern gemacht werden. Aber auch die "kleinen Leute" werden ihre Freude an dem Film haben. Bei der DVD dürfte insbesondere die Mehrfachsprachwahl und vor allem die Bonus-Features wie Trailer und der Begleitkommentar von Frank Capra, Jr. , dem Sohn des Regisseurs, besondere Beachtung geschenkt werden. Hier wird der Filmfreund bestimmt einiges aus dem "Nähkästchen" erfahren. Für die Zukunft würde ich mir weitere Capra-Klassiker auf DVD wünschen natürlich mit Sprachwahl und Extras. Aber "Mr. Smith geht nach Washington" ist mit "Ist das Leben nicht schön?" eines der unerreichten absoluten Capra-Klassiker, die man gerne immer wieder sehen möchte. Dieses ist vor allem der "Liebling" James Stewart, sämtlichen Nebendarstellern, wo insbesondere Lionel Barrymore und Jean Arthur eine tolle Figur abgeben, aber auch der Erzählweise des unvergessenen Frank Capra zu verdanken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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