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Mr. und Mrs. Smith - Arthaus Retrospektive
 
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Mr. und Mrs. Smith - Arthaus Retrospektive

Robert Montgomery , Carole Lombard , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,48 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Montgomery, Carole Lombard, Gene Raymond
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 23. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 1941
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004SKKMEW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.604 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Alfred Hitchcocks einzige Screwball Comedy mit der unvergessenen Carole Lombard als Ehefrau außer Rand und Band.

Für die Ehe der Smiths gelten zwei Regeln. Erstens: Bei einem Streit darf niemand den Raum verlassen, bis der Disput beigelegt ist. Zweitens: Einmal im Monat muss der Partner eine Frage des anderen wahrheitsgemäß beantworten. Als Ann ihren Mann fragt, ob er sie noch einmal heiraten würde, überlegt David dummerweise nicht lang. Seine Ehrlichkeit führt zu jeder Menge Missverständnissen.

In seiner einzige Screwball Comedy beweist Alfred Hitchcock, der eigentliche Master of Suspense, dass er auch dieses Genre souverän beherrscht. Zwar musste ihn die unvergessene Carole Lombard erst zur Regie überreden, aber ihre schlagfertige Ehefrau außer Rand und Band inszenierte Hitchcock als einen komödiantischen Hochgenuss.

VideoMarkt

Ein eigentlich glücklich verheiratetes Ehepaar gerät in eine Krise, als sie ihm die Frage stellt, ob er sie zum aktuellen Zeitpunkt noch einmal heiraten würde. Nicht genug, dass er mit einem unüberlegten "Nein" antwortet. Als das Paar erfährt, dass aufgrund eines technischen Problems die Ehe nicht rechtsgültig ist, wirft sie ihn umgehend aus dem Haus - und der verhinderte Gatte muss einen Weg finden, die Rechtsgültigkeit seiner Liebe zu beweisen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mel. S.
Wer hätte gedacht, dass Hitchcock ein Meister im Fach der Komödie war? Ich jedenfalls nicht, bis ich zufällig auf diesen Film stieß, der leider auch die einzige Komödie des Meisterregisseurs blieb. Vielleicht macht aber auch gerade das diesen Film so einzigartig und lustig. Die Eheprobleme eines jungen Paares werden hierbei mit soviel Witz und Charme dargestellt, dass sich mancher Film aus der heutigen Zeit eine Scheibe davon abschneiden könnte. Schon allein wegen der wundervollen Carole Lombard sollte jeder Screwball-Liebhaber sich diesen Film ins heimische Regal stellen!
Schade ist lediglich -und wie sollte es auch anders sein- , dass es keine Extras zum Film gibt. Aber daran sind wir Schwarz-Weiß-Film-Liebhaber ja schon gewöhnt...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nein! 1. Juli 2011
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Mit der Screwball Comedy "Mr. & Mrs. Smith" aus dem Jahre 1941 entschloß sich Alfred Hitchcock - der Sage nach auf Betreiben der umwerfenden Carole Lombard allzumal -, sein angestammtes Thriller-Genre zu verlassen und sich einer reinen Komödie zuzuwenden. Das Ergebnis ist, so finde ich, ein unterhaltsamer und mit Wortwitz und Situationskomik gesegneter Film, der allerdings nicht ganz ohne Längen bleibt.

Mr. David Smith (Robert Montgomery) und seine Gattin Ann (Carole Lombard) sind seit etwa drei Jahren verheirat - jedenfalls glauben sie das. Um ihrer Ehe Dauerhaftigkeit zu verleihen, sind sie übereingekommen, gewisse Regeln einzuhalten, wie etwa die, daß nach einem Streit das Schlafzimmer nicht ohne Versöhnung verlassen werden darf. Eine weitere Regel besagt, daß jeder der beiden auf eine Frage seines Partners eine ehrliche Antwort zu geben hat. In seiner Unbekümmertheit beantwortet David nun ausgerechnet Anns Frage, ob er sie nochmals heiraten würde, wahrheitsgemäß, indem er eingangs darauf hinweist, wie viele Freiheiten er durch seine Ehe eingebüßt habe, und diese Frage dann verneint. Im Laufe des Tages erfahren dann beide Smiths unabhängig voneinander, daß sie infolge eines juristischen Formfehlers vor dem Gesetz eigentlich nicht verheiratet sind.

Nachdem David, der - anders als seine Frau - n i c h t weiß, daß sie weiß, daß er weiß, nach einem als romantisch geplanten Abendessen keinerlei Anstalten gemacht hat, die Heirat nachzuholen, setzt ihn Ann kurzerhand vor die Tür. In der Folge nun versucht David, sich Anns Jawort zu erkämpfen, was indes dadurch erschwert wird, daß sein bester Freund Jeff (Gene Raymond) auf die Nachricht hin, daß Ann technisch gesehen ledig ist, die Lage ausnutzt und sich zu seinem Rivalen aufschwingt.

Kommt die Komödie anfangs auch recht schleppend in Gang, so kann sie doch nach den ersten Minuten mit vielen glanzvollen Dialogen und einem großen Maß an Situationskomik aufwarten. Wer jemals in einem nicht ganz so sauberen Restaurant hat essen müssen, wird beispielsweise nachvollziehen können, warum die Tatsache, daß die lokalansässige Katze um keinen Preis von der Suppe essen will, David so viel Kopfzerbrechen bereitet, daß er sich kaum noch auf seine Ehefrau konzentrieren kann. Auch die Szene, in der David seine Frau, die mit Jeff in einen Club ausgeht, eifersüchtig machen will, in dem er scheinbar mit einer jungen und hübschen Sitznachbarin plaudert, welche allerdings nichts von seiner Existenz bemerken darf, gehört für mich zu den absoluten Glanzlichtern des Filmes. Aber Hitch hat ja eigentlich in vielen Filmen bewiesen, daß er einen Hang zum besonderen Humor hat. Was meiner Meinung nach jedoch nicht mehr so überzeugt, ist die abrupte Auflösung, mit der der Film seinen Zuschauer entläßt. Dies geht alles ein wenig schnell und wirkt zurechtgebogen wie ein Gellerscher Löffel.

Für den Zuschauer unserer Tage dürfte "Mr. & Mrs. Smith" darüber hinaus an manchen Stellen ziemlich aufschlußreich im Hinblick auf die Errungenschaften der Emanzipation sein. Da verbietet David seiner Frau kurzerhand kategorisch den Umgang mit einer ihrer Freundinnen, die er für einen schlechten Umgang hält, oder er droht, ihr ganz einfach den Geldhahn zuzudrehen - oder, wie er es ausdrückt, seine Hand von ihr zu ziehen -, wenn sie sich nicht füge und ihn wieder in der gemeinsamen Wohnung aufnehme. Szenen wie diese zeigen recht deutlich, in welch krassem Abhängigkeitsverhältnis eine verheiratete Frau zu jener Zeit stand. Aber es kommt noch dicker: Um gerade nicht mehr finanziell von David abhängig zu sein, hat sich Ann einen Job besorgt - als Verkäuferin in einem Kaufhaus. Lassen wir einmal die Frage, ob sie sich mit dem Verdienst überhaupt den gewohnten Lebensstil würde leisten können, beiseite. Das Kaufhaus verfolgt die Linie - zur Entschärfung der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt, wie man sagt -, Frauen nur dann anzustellen, wenn sie ledig sind. Vergegenwärtigt man sich aber die plumpen Annäherungsversuche des in die Jahre gekommenen Managers, dann fällt einem mindestens noch ein zweiter Grund ein, der die Verantwortlichen zu dieser Politik bewogen haben konnte.

Wie so oft in den Screwball Comedys jener Jahre geht der Geschlechterkampf auf eine Weise aus, der althergebrachte Geschlechtervorstellungen eher bekräftigt als kritisiert. Zwar ist Mrs. Smith - nicht zuletzt dem Image der leider so früh verstorbenen Carole Lombard geschuldet - eine temperamentvolle Frau mit eigenem Willen, aber in der letzten Szene, die in ihrer Botschaft fast ein wenig an Shakespeares "The Taming of the Shrew" erinnert, unterwirft sie sich gerne wieder ihrem Mann. Aus eigenem Willen, und nicht etwa aus Zwang, aber doch wohl bewogen von der Anziehungskraft eines durch Aggressivität und Zielstrebigkeit geprägten männlichen Rollenmodells. Der Film läßt keinen Zweifel daran: Jeff mag ein rücksichtsvoller und ehrenwerter Frauenversteher sein - in vielem ungleich empathischer, geduldiger und zärtlicher als David, aber dabei eben auch eine lächerliche Figur* -, doch da er Gewalt aus Prinzip ablehnt, ist er auch nicht bereit, sich für Ann zu prügeln, und dieser letzte Punkt gibt bei der Dame den Ausschlag zugunsten des virilen, zupackenden Davids, der sich am Ende entschlossen die Frau nimmt, die gerade wegen dieser Entschlossenheit genommen werden möchte.

Alles in allem ist "Mr. & Mrs. Smith" eine unterhaltsame Komödie, die sich auch heute noch sehen lassen kann - vor allem wegen Carole Lombard und Robert Montgomery -, ohne jedoch, wie ich finde, zu den ganz großen Glanzlichtern Hitchcocks oder der Komödie zu gehören.

Leider enthält die Neuauflage in der Reihe Arthaus Retrospektive keine wirklich nennenswerten Extras, wie sie einem Hitchcockfilm zukämen.

* Sowohl Jeff als auch David sind Figuren, über die der Zuschauer lachen kann. Allerdings scheint der Film doch ein wenig umbarmherziger mit Jeff umzugehen, der keinen Alkohol vertragen kann, in einer Szene bis auf die Knochen durchnäßt wird, anders als die euphorische Ann in mehreren hundert Metern Höhe ängstlich und passiv wirkt, und auch gern seine Eltern im Gefolge hat. Auch David ist eine lächerliche Figur, dabei jedoch immer Herr der Lage oder zumindest bemüht, es zu bleiben oder werden, und der Zuschauer wird deutlich eingeladen, sich mit den Bemühungen, die David anstellt, Ann zurückzugewinnen, zu identifizieren.
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Von Anton Beat Riess TOP 1000 REZENSENT
Der Film hat mittlerweile 71 Jahre auf dem Buckel, und obwohl es die einzige "reine" Komödie von Alfred Hitchcock ist, doch ziemlich lustig ausgefallen, was auch an den Darstellern wie Carole Lombard, Robert Montgomery sowie dem sehr attraktiven (eigentlich sonst blond haarig) Gene Raymond zu verdanken. In einer kleinen Nebenrolle ist Jack Carson zu sehen.

INFO: Dieser Mr. & Mrs. Smith hat gar nichts, nicht mal ansatzweise mit der Version mit Brad Pitt und Angelina Jolie etwas zu tun!!! (soll keine Kritik sein!)

Alfred Hitchcock konnte es auch hier nicht lassen, ein Cameo zu haben, bei dessen Szenen Carole Lombard die Regie übernahm.

DIE DVD

Enthält leider ausser zu anderen Arthaus-Produktionen keine weitere Bonis.

Die Bildqualität ist solide gesagt: solide und hätte mit einer Restauration durchaus schärfer und kontrast-reicher aufgespielt werden können.

TON: mono, aber immer gut verständlich!!!!
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