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Mr.Jones
 
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Mr.Jones

Tom Jones Audio CD
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Man kann nicht abstreiten, dass das letzte Album von Tom Jones, Reload, ihm ein jüngeres Publikum beschert hat. Es wunderte sich über die coole Art und den sexuellen Charme dieses Sängers mit den vielen Haaren auf der Brust. Das scheint jedoch Tom ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein. Wir erleben ihn hier unter der Anleitung des Top-Produzenten Wyclef Jean und das auch noch mit einer Flut von neuen "Szene-Wörtern", die für "Kids" ihre Bedeutung haben. Beim ersten Zuhören gibt es viele Passagen, die einem schlicht und einfach peinlich sind. Es kommt einem so vor, als ob der eigene Vater auf einmal eine Baseballmütze überzieht und bei der Party zum vierzehnten Geburtstag für deine Freunde anfängt zu rappen. Aber sobald man sein ungläubiges Staunen überwunden hat und man sich eingewöhnt hat, ist und bleibt Mr Jones eine ziemlich gute Sammlung von Songs.

Die Eröffnungs-Single "Tom Jones International" präsentiert ihn mit einem Anflug von Rap zu dem Thema, wie toll er doch ist und dies mit einer Melodie im Stil von Nightmare On Elm Street, die von Wyclef gesungen wurde. Nicht unbedingt die Entdeckung dieses Albums, aber es enthält das Potenzial, in den kommenden Jahren zum Favoriten bei Live-Auftritten zu werden. Der nächste Song "Younger Days" ist ein bemerkenswert sentimentaler Trip weit zurück durch die eigene Erinnerung. Mit diesen Texten zeigt er Lebensweisheit (mal abgesehen von dem Mantra "Bumrush the door"). Bei jedem neuen Hören gefällt es einem immer besser.

Ein beeindruckendes Highlight ist die episch angelegte Ballade "The Letter", die in dem für ihn typischen Stil gesungen wird, aber mit einem sanften Touch von R&B. Dies passt viel besser zu ihm als die Pseudo-HipHop-Beats, die man an anderen Stellen des Albums zu hören bekommt. Unter den drei Cover-Versionen ist eine moderne Widmung an den legendären Blues-Gitarristen Leadbelly mit einer Version von "Black Betty" und einem gelungenen Remix von "I Who Have Nothing". Beide Songs machen klar, dass Mr. Jones einem eher wie ein Wyclef-Jean-Album vorkommt, bei dem Tom als Gastsänger auftaucht und nicht umgekehrt. Lassen wir ihm aber mal ein wenig Zeit! Zuerst scheint einem alles ganz, ganz seltsam, aber dann kommt es letztendlich doch noch gut an. --David Trueman

Musikexpress, November 2002

"Das Album rockt."

TV-Total.de, Oktober 2002

"Neue Schmusestunde mit dem 'Tiger' gefällig? Großbritanniens Raubkatze ist zwar inzwischen bereits über 60 Jahre alt, aber Tom Jones schnurrt noch immer gewaltig und so charismatisch wie kein anderer. Für seine neue Single – ein Vorab-Release seines Albums 'Mr. Jones', das Anfang November erscheint – hat sich Tom-Boy den guten Wyclef Jean an seine Seite geholt. Der darf mal wieder seine edlen Producer-Künste unter Beweis stellen. Bei 'Tom Jones International' bringt uns prompt ein smarter HipHop-Beat in Schwung. Dazu Tommys unverwechselbare, sexy Stimme – das geht rein wie ein lecker Sahnedessert!"

Viva.TV, Oktober 2002

"Der Tiger ist los. Oder präziser: Tom Jones rückt an. Mit neuer CD und zahlreichen Fernsehauftritten macht der Waliser in diesen Tagen mächtig von sich reden. Am 26. Oktober schickt RTL den Superstar beim RTL Promi-Boxen in den Ring. Am 2. November, ebenfalls auf RTL, schaut der Tiger bei der 'Top Of The Pops' Show vorbei, und am 4. November ist er auf Pro Sieben zu Gast bei Blödelstar Stefan Raab. In der ARD tritt Jones schließlich am 23. November in der Show 'Gold, Gold, Gold' auf. Grund für die häufige TV-Präsenz des Womanizers ist sein neues Album 'Mr. Jones'. Die Scheibe wird am 4. November via V2 Records Deutschland veröffentlicht. Einen Vorgeschmack auf das von Wyclef Jean produzierte Werk liefert seit 21. Oktober bereits die Single 'Tom Jones International'. Ein echter Elastisch-Macher für die Hüftgelenke, insbesondere weibliche, versteht sich."

Prinz, November 2002

"... Seit er mit dem Prince-Cover 'Kiss' aus der Versenkung der Hotelbühnen in Las Vegas wieder auftauchte, präsentiert sich der Tiger runderneuert. Das ist auch bei seinem neuen Album nicht anders. Die von Wyclef Jean produzierte Platte startet mit saftigen HipHop-Beats, stampft genüsslich durch Funk und R&B, und die Balladen, darunter das Remake seines Klassikers "I Who Have Nothing", sind cool statt kitschig..."

kulturnews.de

62 soll er sein, Tom Jones, der Tiger. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, wie viril er sich in den Charts herumtreibt. Sein Erfolgsrezept: Man nehme die angesagtesten Produzenten und Studiomucker, lasse sich gut abgehangene Coverversionen maßschneidern und veredle sie mit Timbre und Sexappeal. Diesmal knüpft Groovemaster Wyclef Jean den passenden Teppich dazu. Nur hatte dieser weniger Lust als weiland Mousse T, einfach nur der Reglerschieber im Hintergrund zu sein. Er schiebt seine selbstgebauten R&B- und Dancehall-Grooves weit nach vorn und degradiert Jones oft zum Statisten im eigenen Haus. Und überhaupt, der Tiger als Rapper? Experiment hin, große Kasse her, wir lieben Tom Jones am meisten, wenn er richtig schmachtet. Zum Glück hat er das nicht ganz vergessen. (kw)

Der Künstler über die CD

"So this has always been what I want to do. New stuff. Hard-sounding stuff. I lean towards rhythm and blues, so hip hop is not foreign to me. I haven't had to go and learn something. But I feel that, if you want to make a modern record, you must get to the people that are making records today. Wyclef to me was the one."

Biographie der Mitwirkenden

Eigentlich könnte Tom Jones seine Tage längst auf dem Golfplatz verbringen.Irgend- wo dort, wo die Sonne non-stop scheint, mit einem vergoldeten Golf-Cart über immergrüne und exakt geschnittene Rasenflächen tuckern und danach mit seiner Gattin Cocktails kippen oder irgendwelche Designer Boutiquen in Beverly Hills leerkaufen. Das wäre sein schönes Recht, immerhin ist er auch schon über sechzig und seit vier Jahrzehnten ein Weltstar mit einer spektakulären Karriere und Hits wie “Its Not Unusual“, “Delilah“, “What´s New Pussycat”, “Kiss“ und zuletzt „Sexbomb“. Aber so funktioniert Tom Jones zum Glück nicht. Der „Tiger“ steht immer noch unter Stark-Strom.Vielleicht ist er aber einfach nur „total verrückt“ wie Wyclef Jean bewundernd sagt. Und der muss es wissen, denn immerhin hat der Ex Fugee in seinem New Yorker Studio das neue Tom Jones Album produziert. „Tom Jones International“ heißt die erste Single Auskopplung daraus und klingt wieder - man kann kaum glauben – spektakulär! Ein schwungvoller wie trockener Hip Hop Beat aus Wyclef Jeans Fugee Camp und obendrauf diese Naturgewalt von Stimme. Eine Kraft die man sich nicht antrainieren oder lernen kann. Vielmehr eine Macht mit der man geboren wird und die zu bändigen man lernen muss - fast wie ein Jedi Ritter! Man könnte sich nun freuen, daß Tom Jones Stimmbänder nach intensiver Dauernutzung immer noch dieses Volumen haben. Aber das wäre untertrieben, denn seine Stimme legt immer noch zu, zieht an, wird tatsächlich immer besser. Ob das an seiner Disziplin liegt, an seiner Abstinenz oder seiner Leidenschaft wissen die Götter - ist aber auch egal. Wer das alles nicht glauben mag, sollte Tom Jones High Energy Version des Ram Jam Klassikers „Black Betty“ bestaunen. Oder die Balladen „Younger Days“ und „We’ve got tonight“. Alles zu hören auf dem neuen Album des alten Hasen.
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