Die knapp einstündige Dokumentation beleuchtet die Geschichte von Ingvar Kamprad, dem Gründer von IKEA und einem geschätzten Vermögen von 31 Milliarden Euro einem der reichsten Männer der Welt. Es ist das Portrait eines bemerkenswerten Mannes, der trotz seines riesigen Vermögens ganz auf dem Boden der Tatsachen geblieben ist, sparsam lebt und seine rund 200 Filialen gerne einmal im Minivan und inkognito besucht. Dabei fehlt es dem Streifen nicht an kritischer Distanz, kommen doch auch die in den 1990er Jahren aufgekommenen NS-Vorwürfe zu Worte. Kamprad selbst kommt, teils auf Schwedisch mit deutschem Synchrontext, teils auf Deutsch, direkt zu Wort.
Alles in allem eine höchst interessante Dokumentation über die Lebensgeschichte und das andauernde Wirken eines spannenden Menschen, die auf mich etwas gerafft wirkte und gerne länger als nur 52 Minute hätte dauern können.