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Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? Taschenbuch – 1. März 2003

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 410 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Aktualis. N.-A. (1. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453861418
  • ISBN-13: 978-3453861411
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

FRANÇOIT TRUFFAUT wurde 1932 in Paris geboren. Bereits mit 14 Jahren beginnt seine berufliche Laufbahn. Er lebt von seiner Liebe zum Kino, ersten Buchveröffentlichungen und Gelegenheitsjobs. Es ist André Bazin, eine Art Vaterfigur, der ihn dazu ermuntert, seine ersten Filmkritiken zu schreiben. 1954 dreht er seinen ersten Film »Une visite«, einen Kurzfilm in 16mm. Insgesamt werden es mehr als 20 Filme, darunter Klassiker wie »Jules und Jim«, »Fahrenheit 451«, »Sie küssten und sie schlugen ihn« und »Die letzte Metro«.
Truffauts freundschaftliche Verbindung zu Hitchcock hielt bis zu dessen Tod an. Viele Gemeinsamkeiten verbanden die beiden Männer: eine fast religiöse Affinität zum Kino, die Unerbittlichkeit, die Leidenschaft, die Faszination für ihre Schauspieler, die traumatische Kindheit.
Viel zu früh starb François Truffaut am 21. Oktober 1984.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 9. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Wer könnte besser geeignet sein als François Truffaut, den großen Alfred Hitchcock zu interviewen? Zwei Meister unter sich, zwischen denen offensichtlich die Chemie stimmt, und der Fragesteller Truffaut ist nicht nur einer der besten Filmregisseure der Welt, sondern auch noch ein erfahrener Journalist.
Nach einer launigen Einführung, in der Truffaut seine erste Begegnung mit Hitchcock schildert, liest man, in 15 Kapitel gegliedert, ein Interview, wie es spannender und informationsgeladener nicht sein könnte. Truffaut hat seine Fragen sichtlich gut vorbereitet, und mit vielen Ausflügen in Hitchcocks reichen Fundus an Erinnerungen geht es hier um dessen Leben und Werk.
Im Vordergrund steht natürlich Hitchcocks Schaffen, von den Stummfilm-Anfängen in London über seine großen Hollywood-Produktionen bis hin zu "Topas" und "Frenzy".
Das besondere an diesem unglaublichen Interview ist nicht, d a s s Hitchcock hier seine Filme kommentiert (das tun andere Regisseure auch), sondern w i e er das tut: Neben zahlreichen Anekdoten über Vorbereitungen und Dreharbeiten geht es vor allem um das "Wie". Der Buchtitel verspricht nicht zuviel. Genau darum geht es: Wie Hitchcock zu dem Inbegriff von Suspense wurde, der er ist.
Dieses Interview ersetzt tatsächlich manch ein filmtheoretisches Buch, wenn Hitchcock erläutert, mit welchen Mitteln er seine Effekte erreichte; er kannte sich schließlich nicht nur mit der Technik aus, sondern auch mit der Psyche der Zuschauer, und nicht das kleinste Detail überließ er dem Zufall.
Hitchcock überlegte genau, und was er z.B.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von olschewski-bi am 28. April 2003
Format: Taschenbuch
Also mit zwei Wörtern: ein Muß!
Dies ist das Filmbuch für jeden echten (!) Filmfreak. Es handelt sich um ein 50-Stunden-Interview von Francois Truffaut mit Alfred Hitchcock. Allein diese beiden Namen lassen den Kenner mit der Zunge schnalzen.
Der Altmeister wird also von einem seiner "Filmjünger" interviewt. Wer anderes wäre besser in der Lage gewesen, die entscheidenden Hintergründe "herauszukitzeln" und seine Fragen mit soviel Kompetenz zu unterlegen?
Dieses Buch hat sicherlich auch biographischen Charakter, trotzdem ist es keine Biographie und auch keine reine Filmopgraphie, wie man dies leider heutzutage zunehmend in dem scheinbar sich gut verkaufenden Genre der "Filmbücher" feststellen muß. Es ist sowohl ein Zeitzeugnis als auch eine phantastische Auseinandersetzung eines Schöpfers mit seinem eigenen Werk. Möglich wird dies durch die unbestechliche Begeisterung und Sachkunde des Interviewers, eben des viel zu früh verstorbenen Francois Truffaut.
Das Interview befaßt sich akribisch mit allen Filmen Hitchcocks. Hierbei wird chronologisch vorgegangen und sehr oft sehr weit ins Detail gegangen, wobei der echte Filmfreund sehr viele Hintergründe im Hinblick auf die wirtschaftlichen, menschlichen und auch technischen Schwierigkeiten erfährt, die die Realisierung der einzelnen Filme erschwert haben. Sehr interessant sind natürlich die Schilderungen der Probleme und Problemlösungen im "Special-Effekt"-Bereich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 1000 REZENSENT am 10. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Meine erste Bekanntschaft mit den Filmen Alfred Hitchcocks machte ich im Alter von 12 oder 13 Jahren, als ich an einem Samstagabend im Haus meiner Großeltern einem betrügerischen Medium dabei zusah, wie es einer alten Dame dabei half, ihren zur Adoption freigegebenen Neffen wieder ausfindig zu machen. Damals konnte ich natürlich mit dem Namen eines Regisseurs wenig anfangen und war deshalb auch kaum geneigt, über das Für und Wider der Auteur-Theorie nachzudenken. Ich fürchte sogar fast, daß der Name Hitchcock für mich zunächst im Zusammenhang mit den drei klugs.ch.eißerischen Fragezeichen von Bedeutung war, doch hatte dieser Film mir so gefallen, daß ich auch heute noch recht genau weiß, wo und wann ich ihn zum ersten Mal sah.

Einige Jahre später dann las ich zum ersten Mal François Truffauts Interviews mit Alfred Hitchcock - über das Buch war ich in der Stadtbibliothek gestolpert - und freue mich nun, es endlich in meinem eigenen Bücherregal zu haben. Der Plauderton, in dem sich Truffaut und Hitchcock über des Meisters Filme unterhalten, ohne dabei freilich auf der Ebene substanzloser Plauderei zu verharren, macht diesen Klassiker zu einer leicht verständlichen Lektüre, die sich gut eignet, einen ersten theoretischen Zugang zu Hitchcock - sowie zum Spannungsfilm überhaupt - zu erlangen. Jeder einzelne Film Hitchcocks - die letzten seiner Werke in einem summierenden Essay Truffauts, das die Form des Dialoges aufgibt - findet Erwähnung, wobei einige - z.B. "The Lodger", "Strangers on a Train", "Psycho" oder "The Birds" - mehr im Vordergrund stehen als andere, die eher kursorisch abgehandelt werden.
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