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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein interessantes Nachschlagewerk.., 3. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Mr. Däniken, wie haben Sie das vollbracht?: Die Erkundung des ganz irdischen Erich von Däniken (Gebundene Ausgabe)
aber bei weitem kein "literarisches Meisterwerk" wie mein Vorgänger Kaschel schreibt, auch wenns das Buch für ihn wahrscheinlich umsonst gab. Zum Inhalt: Über Däniken wurden bereits viele Biografien geschrieben, die vorliegende ist nicht nur die aktuellste, sondern sicherlich die mit Abstand umfangreichste. Der Schauspieler Jürgen Mai hat sich gleich mehrere Male mit Däniken getroffen und sich ihm an die Fersen geheftet, um in mehreren Sessions seinen opulenten Fragenkatalog abzuarbeiten. Die Früchte dieser Arbeit kann man in diesem fast 500 Seiten starken Wälzer nachlesen, für dessen Vorbereitung sich Mai die beeindruckende Arbeit gemacht hat, fast alle Werke Dänikens nachzulesen, um dementsprechend gut vorbereitet seine Arbeit verrichten zu können. Herausgekommen ist eine Biografie, die fast auf jedes einzelne von Dänikens Bücher eingeht, Dänikens Karriere, Privatleben und Zukunftspläne durchleuchtet, und Details ans Tageslicht bringt, die selbst vielen Insidern neu sein dürften. Man erfährt, dass Dänikens Erstlingswerk „Erinnerungen an die Zukunft" in einer Scheune entstanden ist, in die EvD mit Handschuhen und Pudelmütze vor dem Alltagsstress geflohen ist, durch welche glücklichen Fügungen er an den Econ Verlag kam, der Däniken dann groß herausgebracht hat, dass die Startauflage bei mikrigen 6000 Büchern lag, die aufgrund der Riesennachfrage (über 200.000 Leserbriefe in 3 Jahren!) monatlich neu aufgelegt werden mussten. Man wird mit Neuigkeiten überrascht, wie zB der, dass Däniken seinem damaligen Kritiker Gerhard Gadow nach dessen Veröffentlichung seines Anti Däniken Klassikers „Erinnerungen an die Wirklichkeit" das Studium finanziert hat, man erfährt von Reinfällen wie zB mit dem falschen Amazonas Häuptling, von amüsanten Episoden wie der Verulkung durch die Versteckte Kamera u.v.m. Jürgen Mai legt mit vorliegender Biografie ein abwechslungsreiches und interessantes Werk vor, dass sowohl als Bettlektüre, als auch als Nachschlagewerk seinen Dienst erfüllt. Lediglich ein wenig mehr Biss und hätte ich mir manchmal gewünscht - da Mai ein bekennender Däniken Fan ist, muss man im vorliegenden Werk auf allzu kritische Fragen verzichten. Und ob es den Däniken Leser wirklich interessiert, wie er zu Grafitti, Parfüms, Ehebruch, Kino, Oper u.ä. steht, kann ich nicht beurteilen; ich für meinen Teil dachte mir oft, das weniger auch oft mehr ist. Nichtsdestotrotz wird der Däniken und PräAstronautik Liebhaber auf viele Informationen stoßen, die ihm zuvor nicht bekannt waren und die auf einige Dinge und Aspekte der Däniken Forschung ein neues Licht werfen dürften. Ein fast 30 Seiten starker Bildteil runden die vorliegende Biografie gelungen ab.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Hätte man mehr draus machen müssen!, 19. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Mr. Däniken, wie haben Sie das vollbracht?: Die Erkundung des ganz irdischen Erich von Däniken (Gebundene Ausgabe)
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin ein großer Erich von Däniken-Fan, aber dieses Buch ist eines der schlechtesten, daß ich je gelesen habe. Warum: Jürgen Mai hatte knapp 8 Tage lang die Möglichkeit, EvD unter 4 Augen zu interviewen. Herausgekommen sind ein ca. 450 Seiten langes Interview, dessen Informationsgehalt bei nahezu Null liegt und 26 Seiten Bilder, die zum allergrößten Teil aus älteren Biographien, Sachbüchern oder dem Fernsehen stammen. Zum Interview: Für "Beginner" mag das Buch ja einiges Wissenswertes bieten [Zitat: "Manche wissen nicht, dass er (EvD, Anm.) Schweizer ist."]. Vielleicht interessiert es ja auch jemand, welchen Rotwein EvD bevorzugt ... Der Autor des Buches ergeht sich nur allzuoft in untertäniger Verehrung gegenüber seinem großen Idol und den Fragen fehlt fast jeder Biß. Auch EvD macht es seinem Interviewer nicht gerade leicht, denn sobald ein Thema mal spannend zu werden droht, stoppt Däniken weitere Ausführungen mit dem Hinweis, daß er jemandem versprochen hat, diese Information nicht zu veröffentlichen - zumindest nicht in einem Buch. Bei Seminaren mache er da - nach Zusagen seiner Hörer nichts davon zu veröffentlichen - Ausnahmen. Seminare bietet er allerdings keine mehr an und Südamerikareisen mit ihm gehen in die tausende ... So bleibt es in diesem Interview bei oberflächlichem Geplänkel, EvD erzählt einige Anekdoten über seine schriftstellerischen Anfänge, seine Erlebnisse und seine Expeditionen, legt seine politischen Ansichten dar (die sich wohl mit einem Großteil der Durchschnittsbevölkerung decken dürfte: Politiker sind doof, ich würde alles besser machen, wenn ich für kurze Zeit Diktator wäre) und gibt wenig überraschende Antworten auf z.T. wild durcheinandergewürfelte Fragen. Jedoch, ein Highlight hat das Buch, nämlich als EvD (Seite 220) sein Erlebnis der 3. Art nach einem Vortrag im Rheinland, in einer Parkgarage beschreibt - jemand gibt ihm die Hand und wird gleichzeitig unsichtbar. Ich denke dieses Highlight wird für viele ausreichen, um dieses Buch zu kaufen, zumindest für fachkundigere EvD-Fans wird dies aber das einzige Highlight dieses Buches bleiben. Lesern, die am Lebenslauf bzw. Werdegang des Interviewten interessiert sind, empfehle ich die eigentlichen, älteren Biographien - auch im Hinblick auf Fotos. Diese, EvDs Sachbücher und seine Vorträge haben meiner Meinung wesentlich mehr zu bieten als dieses Buch. Schade, aber aus einem 8-tägigen Interview und knapp 500 Seiten (incl. Anhang und Fotos) Platz hätte man mehr machen müssen!
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5.0 von 5 Sternen
Was will man mehr?, 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mr. Däniken, wie haben Sie das vollbracht?: Die Erkundung des ganz irdischen Erich von Däniken (Gebundene Ausgabe)
Ich kann hier einige meiner Vorredner nicht verstehen. Mai fragt aus einem breiten Gebiet von Fragen: Boulevard oder Politik, familiäre Dinge, biografische Dinge wie auch eine >Vielzahl< Fragen zu Dänikens Büchern. Das Problem ist nur, wenn man Dänikens Bücher gelesen hat, gibt es überhaupt nichts mehr zu fragen - weil alles klar ist. Außer natürlich zur Person selber und deswegen ist das Buch schlussendlich so interessant, denn hier erfährt man endlich wer hinter den Thesen steckt, was Däniken überhaupt als Mensch auszeichnet. So erfährt man z.B. lapidar klingende Dinge, wie welches Parfüm Daniken benutzt oder warum er immer ein blaues Sakko trägt. Seine Meinung zu politischen Themen etc. Und selbstverständlich werden auch, wie gesagt, Fragen zu und über verschiedenen Bücher gestellt. Was soll man da noch Fragen verehrte Herren? Wer >Thomy und der Planet der Lügen< gelesen hat, wird viele Anspielungen darauf finden. Leider stellt Mai keine Fragen zu Walter Erstings Buch >Der Tag an dem die Götter starben<, weil er es erst während des Buchinterviews von Däniken geschenkt bekommt, es also nicht gekannt hat. Demnach wäre ein zweiter Teil von >Mr. Däniken (...)< nicht verkehrt, der sich speziell mit diesen zwei Büchern beschäftigt. Es wäre nämlich sehr interessant, was es mit diesen Büchern aufsich hat, und ob beide genau so stimmen, wie sie erzählt werden. Abschließend kann man nur sagen, dass das Buch eine runde Erweiterung zu der Person Däniken ist, so dass man den Mann hinter den umstrittenen Thesen besser einschätzen und kennenlernen kann.
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