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Mozart und ich
 
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Mozart und ich [Gebundene Ausgabe]

Maarten 't Hart , Gregor Seferens
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492048587
  • ISBN-13: 978-3492048583
  • Originaltitel: Mozart en de anderen
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 275.691 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Eine Welt, aus der alle Mühen, Sorgen und Plackereien des irdischen Daseins verbannt zu sein scheinen.“ So fühlt sich Maarten `t Hart, wenn er Mozart hört. Aus vollem Herzen outet sich der beliebte niederländische Romancier als großer Fan und Bewunderer. Erinnerungen werden wach, Lebensstationen tauchen auf, Himmlisches in allen Tonarten.

Bevor Sie beginnen, das Buch zu lesen, sei empfohlen, die CD aufzulegen, sich in die ersten Klänge, Kyrie D-Moll, einzuhören, abzuschalten, in der Zeit zurückzugehen, etwa in die sechziger Jahre, wo andere sich auf die „abscheuerregenden Beatles“ oder die „noch abscheuerregenderen Rolling Stones“ stürzten. Geld hatte der junge Student Maarten `t Hart nicht, Schallplatten waren teuer, an einen Plattenspieler war nicht zu denken. So besuchte er oft erst den einen Freund, der gerne Brahms’ Symphonie Nr.2 auflegte, worum `t Hart aber nie von sich aus bat. „Er hätte dann bestimmt gemerkt, dass ich nicht so sehr seinetwegen, sondern vielmehr der Musik wegen kam.“ Mit dem Fahrrad fuhr er später am Abend zum nächsten Freund, der Mozarts Klavierkonzert d-Moll auflegte. „Es war, als könnte es auf der ganzen Welt nichts geben, das mit dem Anfang dieses Werkes vergleichbar war.“

Das ist es, was ein weiteres, eines von so vielen Mozart-Büchern überaus attraktiv und irgendwie auch einzigartig macht: die seltene Komposition, dass ein begabter und beliebter Erzähler seine ganz persönliche Sicht schildert, Leben und Werk eines musikalischen Genies verbindet mit seinem ureigenen Leben und Werdegang, seinen ganz intimen Eindrücken und Gefühlen dieser unsterblichen Musik gegenüber. Das liest sich wie ein Roman, voller zeitgeschichtlicher Tupfer, reich an Zitaten, Bezügen und Hinweisen auf die großen Mozart-Kenner und -forscher, Wissenschaftler und sonstige Koryphäen. Selbst wenn er auch nur ein, nach eigenem Bekunden, „Amateurpianist“ ist, sich schwer tut mit Mozarts sprühenden Läufen, so weiß Maarten `t Hart unendlich viel, ist erstaunlich kenntnisreich, verknüpft persönliche Erfahrung und Erinnerung zu einee gelungenen Mozart- Biographie, ein Porträt der ganz speziellen Art.

Bach war es aber, der Mozart lange in Maarten `t Harts Leben verdrängte, warum? Bestens nachzulesen in Bach und ich. Bei Bach drehe sich, so schreibt er, alles um die Liebe zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer. „Bei Mozart findet man mehr Liebe, Verliebtheit, Erotik, Sinnlichkeit, Leidenschaft und amouröse Verwicklungen als bei jedem anderen Komponisten.“ Kein Wunder also, dass der Niederländer in seiner sehr empfehlenswerten Hommage zu dem Fazit kommt: „Bach bewundere ich, Mozart liebe ich.“--Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

"Mozart und ich" ist Maarten 't Harts sehr persönliche Hommage an "den größten Komponisten der Musikgeschichte". Mit Mozarts "Türkischem Marsch", der für den jungen 't Hart unbekümmert und doch getrieben dahinschnellte, begann die Faszination für den vollkommensten aller Komponisten. In allen musikalischen Gattungen, von der Oper über die Sinfonie und den Tanz bis zum Lied, hat er unsterbliche Musik geschrieben, die auf geniale Weise Leichtigkeit mit Komplexität miteinander vereint. Dies und Mozarts überragendes dramatisches Gespür haben den Erzähler und Musikliebhaber Maarten 't Hart immer wieder aufs neue gerührt und erstaunt. Inzwischen gibt es nicht "einen einzigen Takt, den er nicht gehört hat". Inspiriert, selbstironisch und enthusiastisch erzählt er von Mozart und seiner lebenslangen Leidenschaft für das musikalische Genie. In funkelnder, beschwingter Prosa erzählt der niederländische Romancier Maarten 't Hart von seiner Liebe für den großen Komponisten. Auf der im Buch enthaltenen CD sind seine Lieblingsstücke eingespielt.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ehrlich gesagt, habe ich das Buch "Bach und ich" nur aufgrund seines Autors gelesen. In seiner unnachahmlichen Art, nähert sich Maarten `t Hart seinem Genie und dessen Werk. Daher habe ich mich besonders auf das Erscheinen des Buches "Mozart und ich" gefreut, dessen Leben und Werk mir wesentlich bekannter ist.

In beinahe andächtiger Weise werden die Klavierstücke, die Arien und die anderen Meisterwerke betrachtet und beleuchtet. Der Autor schildert hierbei -wie es der Buchtitel verheißt- seine ganz persönliche Erfahrung. Nett ist die Anekdote, als Maarten `t Hart immer wieder seinen Bekannten aufsucht, in der Hoffnung, dass dieser bei den Besuchen die Lieblingsplatte auflegt. Um nicht als unhöflich zu gelten, darf er natürlich nicht mit dem Wunsch herausplatzen, und so bemäntelt er mühsam beherrscht seine Gier mit gesellschaftlicher Unterhaltung.

Amüsant ist auch der Versuch, die eigene Weltsicht auf den Musiker zu übertragen. Mit der Begründung, dass kein aufrecht denkender Mensch, der katholischen Kirche angehören kann, wird auch schnell klar, warum sich das sonst so rege Genie sich so schwer getan hat, seinen Beitrag zur geistlichen Musik zu leisten. Ansonsten kommt der bibelfeste Atheist schwer ins Schleudern, wenn er den "Schöpfergedanke" verdrängen soll und mit rein "wissenschaftlichen" Aspekten das Musikwunder "Mozart" erklären möchte. Da kommt sein Argument, dass kein Gott sein Genie so früh wieder hätte sterben lassen, etwas lahm daher, da ein Blick auf die Herkunft und Lebensumstände Mozarts (jüngeres Kind einer großen Familie, unruhige Kindheit, Konflikte mit Familie und Bekannten, unsichere Existenz) erkennen lässt, dass es tatsächlich ein großes Wunder gewesen wäre, hätte Herr Mozart ein hohes Alter erreicht.

Als Geschenk für die Ohren, hat der Autor eine Auswahl getroffen, und wunderbare Klänge auf einer CD vereinigt. So kann man das Gelesene gleich mit dem Gehörten verbinden.

Dieses Buch ist keine Biographie. Es ist ein ganz persönliches Portrait mit wertvollen Einsichten und Ansichten - und mit unvergleichlicher Musik!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Noch vor kurzem war für den Niederländer Maarten't Hart Johann Sebastian Bach das Maß aller musikalischen Dinge. Und genau mit der gleichen Vehemenz, mit der er in seinem Buch "Bach und ich" die Genialität des Thomaskantors in unerreichbare Höhe hob, tut er dies nun mit dem Protagonisten seines neuesten Werkes: "Mozart und ich". Für amüsante Kurzweil und Unterhaltung - auch hinsichtlich einer hier und da danebengeradener Wortwahl - ist hier allemal gesorgt. Maarten't Harts Mozart-Hommage hat vielleicht gerade deswegen einen gewissen Sympathiewert, weil man hier die Meinung und die Analyse eines reinen Musikliebhabers und eben nicht die eines "unwiderlegbaren" Musikwissenschaftlers vor sich hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich das Buch "Bach und ich" von demselben Autor gelesen hatte, kaufte ich mir das Buch über Mozart sofort nach Erscheinen. Es lässt sich aber nicht im Geringsten vergleichen.

Maarent´t Harts Abhandlung über seine Liebe zu Bach zog mich sofort in den Bann. Ich konnte nicht umhin, noch weitere Werke von Bach - außer den auf CD mitgelieferten - anzuhören. Durch das Buch über Mozart musste ich mich fast quälen. Die Wortwahl oder wie sich Maarten´t Hart über Popmusik äußert mag zunächst belustigen. Teilweise kann man auch zustimmen. Aber irgendwann fragt man sich, ob der Hass auf nicht-klassische Musik wirklich so groß sein muss.

Während der Autor Bach hegt und pflegt, sorgsam die Musik hört, spielt und ernsthaft mit anderen teilen will, scheint es beim Mozart-Buch so, dass er die Musik mit Händen un Füßen verteidigen möchte, so dass kein anderer drankommt. Und noch schlimmer: Als wäre er alleine darauf gekommen, wie wundervoll Mozart ist.

Das Buch war in meinen Augen das Geld nicht wert. Ich habe es gleich weiterverkauft, weil ich sicherlich nicht mehr darin lesen will oder die ein- oder andere Werkbeschreibung nachschlagen werde. Anders als in dem sehr empfehlenswerten Buch "Bach und ich".
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