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Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (2 DVDs / NTSC)

Peter Mattei , Lorenzo Regazzo , Christoph Marthaler    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 45,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Peter Mattei, Lorenzo Regazzo, Christiane Oelze, Heidi Grant Murphy, Christine Schäfer
  • Regisseur(e): Christoph Marthaler
  • Format: Classical, NTSC, Surround Sound
  • Sprache: Italienisch (DTS 5.1), Italienisch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Naxos Deutschland GmbH
  • Erscheinungstermin: 18. September 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 260 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B000HKDB3G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.322 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Synopsis

"Werke"
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Le Nozze di Figaro

"Interpreten"
Peter Mattei, Lorenzo Regazzo, Christiane Oelze, Heidi Grant Murphy, Christine Schäfer
Orchestra and Chorus of the Opéra National de Paris
Leitung: Sylvain Cambreling

"Aufnahme"
Paris Opera, 2006

"Le Nozze di Figaro"
Das fruchtbare Zusammenspiel von da Pontes Libretto und Mozarts unsterblicher Musik war es, das die hervorgebrachten, eher schablonenartigen Charaktere der Opera buffa-Tradition in lebensnahe menschliche Wesen transformierte und "Le Nozze di Figaro" damit zu einer der beliebtesten Opern überhaupt werden ließ. Lorenzo Regazzo gibt einen ebenso charmanten wie gefühlvollen und geistreichen Figaro in einer sprühend-lebendigen Aufführung. Davon ausgehend, dass jede Zeit ihren Mozart haben muss, verlegt Christopher Marthaler die Handlung in ein etwas surreales Heiratsinstitut, in dem unentwegt geheiratet werden soll. Einzelne Personen werden so lebendig, dass sie wie Menschen von heute erscheinen und auch einem jüngeren Publikum näher sind als bei traditionellen Inszenierungen. Unter Verzicht auf die üblichen Kürzungen setzen Marthaler und Cambreling auf die Rezitative als Handlungsträger und erfinden gar einen Rezitativisten, der mit Jürg Kienberger kongenial besetzt ist und dessen zusätzlich hinzugefügte Nummern "selbst Mozart vergnügt hätten" (Reiner E. Moritz).


Produktbeschreibungen

Lorenzo Da Ponte's e Mozart sono stati capaci di trasformare la musica e i caratteri della tradizione dell'opera buffa in veri e propri esseri umani, rendendo Le nozze di Figaro una delle più sofisticate opere di tutti i tempi...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Figaro mal anders ... 21. Juni 2007
Von Berni
Format:DVD
... Das trifft es wohl am ehesten. Figaro ist ja durchaus ein zeitloses Stück, das dachte sich auch Regisseur Christoph Marthaler. Aus diesem Grund brachte er seine Sichtweise des Mozartschen Meisterwerks 2001 auf die Bühnen der Salzburger Festspiele 2001 und eben letztes Jahr nach Paris in die Opera National. Das Sängerensemble ist fast identisch wie in Salzburg, nur ist Mozart geistig in Paris weniger zu Hause als in der Festspielstadt an der Salzach, was man als Zuhörer ein wenig zu spüren bekommt. Dieser Figaro ist witzig und sehr ironisch, ohne großartig tiefgründig zu sein (bei einem Stück wie dem FIGARO auch nicht notwendig). Im 1. Akt befindet man sich z.B. nicht wie gewohnt in den Gemächern von Figaro und seiner Verlobten Susanna, sondern in einem "Heiratsschuppen", in dem beide arbeiten und von der Brautausstattung bis zur Ehelichung alles anbieten. Die Figuren haben nicht den üblichen Stellenwert wie von Mozart und Beaumarchais ursprünglich vorgesehen. So ist die Gräfin keine wirkliche Gräfin, sondern eine einfache adlige, die ebenso in der Hochzeitsbranche tätig ist wie Figaro und Susanna.

Lorenzo Regazzo ist als Figaro sicherlich nicht der gutaussehende gestandene Mann wie ihn z.B. Ildebrando D'Arcangelo verkörpert hat, steht ihm stimmlich aber in keiner Weise nach. Ein schönes Timbre, gepaar mit anständigem Kern in der Stimme.

Die Susanna der Heidi Grant Murphy ist langweilig naiv. Stimmlich eher klein, wächst Murphy selten über sich hinaus und kann ihre Stimme nie wirklich entfalten (schon garnicht in der Höhe). Sie macht die Susanna zum Dummchen 1. Klasse und man mag sich nicht wirklich mit dieser Rollengestaltung anfreuden. Dafür gab es einfach schon so kluge Gestaltungen toller Sängerinnen, als dass man sich mit Murphy zufrieden gibt und die Rolle zu unachtsam abtut. Schade ...

Christiane Oelze und Peter Mattei sind stimmlich ein fabelhaftes Grafenpaar. Oelze bekam von allen Sängern leider die schlechteste Kritik, für mich nicht nachvollziehbar. Ihre Stimme ist wunderbar lyrisch und noch so unverbraucht, praktisch sehr geeignet für eine Gräfin in den besten Jahren. 2001 noch selber Susanna in Marthalers Salzburger Produktion, ist sie nun die gereifte Gräfin. Sicher, die "Porgi Amor" Arie wirkt sehr gefühlslos gesungen und fast geschrien, dafür weiß sie aber sehr klug "Dove Sono" zu gestalten, wo man ihren inneren Schmerz deutlich zu spüren bekommt. Man hört scheinbar ihre seelischen Seufzer. Peter Mattei hat stimmlich alles was ein Graf braucht! Kraftvoll und selbstbewusst tritt er dem Publikum entgegen und gestaltet ein wunderbares Bild.

Der Cherubino von Christine Schäfer ist vielgerühmt und jedem Opernliebhaber aus Salzburg bekannt. 2001 sang sie bereits die Rolle in Marthalers Produktion in Salzburg und eben letztes Jahr neben Anna Netrebko und Ildebrando D'Arcangelo. Zuvor jedoch im Februar in Paris, eine super Vorbereitung für Salzburg. Stimmlich einwandfrei und zum verlieben schön, ist sie hier jedoch schrecklich anzusehen. Ein ekliger Teenager eben, mit jeglichen modischen Fehltritten die man sich nur vorstellen kann ...
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