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Mozart, Wolfgang Amadeus - Die Entführung aus dem Serail

Catherine Naglestad , Kate Ladner , Hans Neuenfels    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 32,74 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Catherine Naglestad, Kate Ladner, Matthias Klink, Roland Bracht
  • Regisseur(e): Hans Neuenfels
  • Künstler: Lothar Zagrosek
  • Format: Classical, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Naxos Deutschland GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. August 2001
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 150 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005BJ9N
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 111.950 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Wolfgang Amadeus Mozart - Die Entführung aus dem Serail Text by Johann Gottlieb Stephanie D.J. after Friedrich Bretzner Chorus and Orchestra of the Staatsoper Stuttgart Director Music - Lothar Zagrosek Chorus Director - Michael Alber Stage Director - Hans Neuenfels Sets - Christian Schmidt Costumes - Bettina Merz Producer - Katja Anclam Production Manager - Heinz-Jürgen Hilgemann Executive Producer - János Darvas Recorded at the Staatsoper Stuttgart 1998

Produktbeschreibungen

Bayerischer Theaterpreis 1999 in der Kategorie "Oper"!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigenwillig inszeniert, aber musikalisch vollkommen 13. November 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD
Neuenfels-Inszenierungen reizen zum Widerspruch, weil sie mit dem Werk sehr frei umgehen. Auch die „Entführung" sieht nicht so aus, wie man sie sich nach der Lektüre des Textbuches vorstellt. Jede Figur der Oper wird verdoppelt, durch Sänger und Schauspieler zugleich dargestellt. Ganz werkfremd ist dies nicht, denn in Mozarts Figuren selbst ist diese Verdopplung angelegt: man denke an Don Giovanni-Leporello, Tamino-Papageno. Dadurch ergeben sich ungeahnte Spielmöglichkeiten. Beispiel: Osmin tritt als ein Paar schaurig tätowierter Rohlinge auf, die miteinander reden können. Sie nehmen beim „Saufduett" Pedrillo seinen Part ab, d. h. Pedrillo braucht Osmin nicht mehr zum Trinken zu überreden, die Osmine tun dies gegenseitig. Bassa Selim erweist sich als gebildeter Abendländer und zitiert zum Abschied Mörike. - Lässt man sich auf die Abweichungen vom Original ein, so erlebt man ein köstliches Stück modernes Musiktheater, in dem die Musik Mozarts natürlich im unveränderten Original erklingt. Sänger und Orchester lassen keine Wünsche offen; Blonde und Konstanze, aber auch Belmonte bewältigen ihre schwierigen Arien mühelos und vergessen dabei nicht das Agieren auf der Bühne. - Fazit: eine wertvolle Bereicherung des Repertoires, man sollte allerdings die „Entführung" bereits einmal in einer „klassischen" Inszenierung gesehen haben. Mozart selbst hätte gewiss seine Freude an dieser Inszenierung seiner zu Lebzeiten erfolgreichsten Oper gehabt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine wichtige Inszenierung, aber ... 21. November 2006
Von Raulomat
Format:DVD
Die hier dokumentierte Inszenierung der "Entführung" von Hans Neuenfels gehört sicherlich zu den wichtigsten Mozart-Deutungen der 90er-Jahre. Die Doppelbesetzung der Hauptfiguren mit je einem Sänger und einem Schauspieler führt zu einem interessanten und auf komplexe Weise selbstreferentiellen Vexierspiel über die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten von Oper und Schauspiel, die sich im Singspiel ja ohnehin begegnen. Daß die sängerische Qualität nicht gerade maßstabsetzend ist (vor allem der Belmonte kämpft doch manchmal arg mit der Intonation), mag bei einer szenisch so gelungenen Umsetzung zur Nebensache werden.

Nicht nebensächlich aber ist, daß die Fernsehregie ans Unerträgliche grenzt. Durch permanente Nahaufnahmen fehlen dem Zuschauer allzu oft die wesentlichen Informationen über Bühne und Figurenkonstellation. Billig tobt sich hier eine Filmästhetik aus, die mit der Inszenierung fast nichts mehr zu tun hat. Symptomatisch für diese sinnlosen Close-Ups ist übrigens bereits das mehr als dämliche Cover der DVD.

Gerne hätte ich 5 Sterne gegeben, jetzt sind's halt nur 3!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kolportage! Höchstens als Parodie ernst zu nehmen... 19. September 2013
Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Das Singspiel "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus Mozart ist dessen erste Oper, die er nahezu komplett nach seinem Gusto arrangieren konnte; denn auch das Libretto verfasste er - mit Unterstützung Johann Gottlieb Stephanies - selbst. Ursprünglich basiert dasselbe auf einem Operettenlibretto von Christoph Friedrich Bretzner, der mit Mozarts Umarbeitung alles andere als einverstanden war.
Die Handlung ist einer künstlerischen Strömung der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verpflichtet, nämlich der Sehnsucht nach dem Exotischen, namentlich dem Orientalischen. Selim Bassa hält sich einen Harem, dem er auch die schöne Konstanze hinzufügen möchte. Diese jedoch harrt zusammen mit ihrer englischen Zofe unbeugsam ihrer Befreiung durch den schönen Belmonte - und dessen tollpatschigem Diener Pedrillo. Während die Geschichte also nicht gerade substanzgeschwängert ist, darf sich der Hörer auf hervorragende Musik vom Meister aus Wien freuen.

Die vorliegende Inszenierung aus Stuttgart stammt aus dem Jahre 1998 und erfreut sich bester Ton- und Bildqualität. Das Bühnenbild ist durchweg schlicht gehalten, allerdings bisweilen mit Symbolen angereichert. Auch sonst wird man hier keine klassische Aufführung erleben, sondern eher eine, die sich der Unart des 'Verfälschens' bedient: So werden die Rollen der Konstanze, ihrer Zofe, des Belmonte, des Pedrillo und andere doppelt besetzt, so dass es keine Monologe mehr gibt. Zudem wird der Text an zahlreichen Stellen erweitert, kolportiert oder falsifiziert. Zu 'guter' Letzt wird auch noch die Dramaturgie in Mitleidenschaft gezogen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
When I first looked at this edition, I thought "What the hell is this?!" Now, it is my favorite Entfuhrung of five. Yes, it is new, and odd, and different, with every singer having a double - with a lot of irony and double-play - with the evocation of many different symbolic levels. I understand why some of the reviewers hate it. It takes getting used to. (Although I think it rather unfair that one reviewer sends in his or her negative review three times!)

But, consider! Here we have the very best Osmin, an extremely effective Pedrillio, the very best Blondchen, and one of the best Belmontes ever. It is worth buying the DVD just to watch Brachts do Osmin. Amazing.

The creative and interesting staging means that the songs never, ever seem long. Nor is the staging irrelevant: it makes one think over the meaning and associations of the songs. Having doubles allows one twice the comic amusement: the interplay between the two, the "singer" and the "actor", is often very, very funny. And yet: great, great singing.

I am personally much less fond of the Konstanze, but this is, as always, a matter of taste. The all-talk part of the Sultan is also less successfully done, in my opinion: without a "singing" double, no comedy at all. The man is, as a result, dull. But the rest - I watch this edition again and again. It is definitely worth at least a try!
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4.0 von 5 Sternen Neuenfels ist Neuenfels
Es handelt sich um eine Neuenfels-Inszenierung der Entführung und über seine Inszenierugen, die ja stets zum Widerspruch herausfordern, wenn nicht sogar Protest... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2011 von Hans-Georg Seidel
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Hans Neuenfels Inszenierung (1998 Premiere in der Stuttgarter Staatsoper) besticht durch Originalität, handwerkliche Genauigkeit und dichte Atmosphäre, die einen tief in... Lesen Sie weiter...
Am 11. Januar 2006 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gegen die Musik!
Diese Entführung war 1998 "Inszenierung des Jahres" in Deutschland - ich war in der Premiere und fand es scheußlich, weil unmusikalisch:
Die Idee, die Charaktere zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2003 von vully
2.0 von 5 Sternen Technisch OK - Inszenierung miserabel
Etwas besser als im Original kommt die Entführung daher. Durch die close ups und die technische Aufarbeitung ist die DVD erträglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2002 von Kristian Olav Rosenau
2.0 von 5 Sternen Technisch OK - Inszenierung miserabel
Etwas besser als im Original kommt die Entführung daher. Durch die close ups und die technische Aufarbeitung ist die DVD erträglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2002 von Kristian Olav Rosenau
1.0 von 5 Sternen Technisch OK - Inszenatorisch Miserabel
kommt die Stuttgarter "Entführung" daher. Durch die close-ups und die technische Überarbeitung ist sogar Belmonte erträglich - anders als live. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2002 von Kristian Olav Rosenau
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