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Mozart, Wolfgang Amadeus - Don Giovanni
 
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Mozart, Wolfgang Amadeus - Don Giovanni

Wiener Philharmoniker , Samuel Ramey    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



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Produktinformation

  • Darsteller: Wiener Philharmoniker, Samuel Ramey, Julia Varady
  • Format: Classical, PAL
  • Sprache: Unbekannt (Dolby Digital 2.0), Unbekannt (PCM Stereo)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Music Entertainmant
  • Erscheinungstermin: 7. September 2000
  • Produktionsjahr: 1987
  • Spieldauer: 193 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TLLA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 101.676 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Libretto: Lorenzo da Ponte Don Giovanni: Samuel Ramey Donna Anna: Anna Tomowa-Sintow Don Ottavio: Gösta Winbergh Il Commendatore: Paata Burchuladze Donna Elvira: Julia Varady Leporello: Ferruccio Furlanetto Masetto: Alexander Malta Zerlina: Kathleen Battle Wiener Philharmoniker Herbert von Karajan

Produktbeschreibungen

Im Frühjahr 1787, kurz nach dem überwältigenden Erfolg der Prager Aufführung von LE NOZZE DI FIGARO Dezember 1786 begann Mozart in Wien mit der Komposition des DON GIOVANNI, die er im Herbst des selben Jahres in Prag beendete und dort selbst am 20. Oktober 1787 im Graflich Nostitzschen Nationaltheater uraufführte. Der große Erfolg wiederholte sich - nach Mozarts Änderungen der Partitur - bei der Wiener Erstaufführung am 7. Mai 1788 nicht. Die Oper, die als "Dramma giocoso" heiteres Drama bezeichnet wird zählt mit seinen komplexen musikalischen Mensch-Darstellungen zweifelsfrei zu den größten Schöpfungen der abendländischen Musikkultur Giovanni kollidiert als Außenseiter mit den Werten der herrschenden Gesellschaft Kurz vor der Französischen Revolution steht das ökonomisch und moralisch ausgehöhlte feudale Herrschaftssystem unmittlelbar vor seiner Auflösung.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Aufführung ist mittlerweile 20 Jahre alt, die Inszenierung, Kostüme und Bühnenbild dementsprechend konventionell, aber durchaus schön anzusehen. Da wird noch ordentlich getaumelt, mit dem Bühnensäbel geklappert, flehend die Arme gen Himmel gereckt und Don Giovanni kommt den Objekten seiner Begierde auch nicht näher als 1 Meter. Überhaupt agieren die Protagonisten eher isoliert als miteinander. Die Stimmen sind allesamt sehr gut bis hervorragend, ganz besonders natürlich Sam Ramey als Don Giovanni und Kathleen Battle als Zerlina. Besonders schön ist auch, daß man die ganze Ouvertüre über Karajan am Pult sieht. Die Filmaufnahme selbst ist eher dürftig, das Bild oft grisselig, unscharf und oft viel zu dunkel. Nahaufnahmen sind Mangelware, die Schnittführung teilweise einfach schlecht und nicht nachvollziehbar. Trotzdem die Dokumentation einer einmaligen Aufführung, die man übrigens auch mit geschlossenen Augen genießen kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Es wundert, daß ein Konzern wie Sony für ein solches Produkt seinen eigenen Namen zu verschleißen bereit ist. Keinesfalls reicht es zu behaupten, es fehle an Bildschärfe. Das wäre purer Euphemismus. Ich habe selten eine technisch so schlecht umgesetzte DVD gesehen. Das Bild ist so unscharf, als sei die Brille beschlagen, der Ton ist besser, aber nicht state of the art - selbst wenn man das Produktionsjahr 1987 berücksichtigt. Was haben die Techniker der Deutschen Grammophon nicht noch aus der wesentlich älteren Barbier-Einspielung aus der Scala von 1974 herausgeholt?!
Künstlerisch allerdings ist es eine der besten Inszenierungen des Don Giovanni überhaupt, unter der musikalischen Leitung eines überragenden Karajan; die Besetzung ist absolute Spitzenklasse, besonders seien Samuel Ramey in der Titelrolle, Feruccio Furlanetto als Leporello und eine bezaubernde Kathleen Battle als Zerlina hervorgehoben, aber auch Anna Tomowa-Sintow als Donna Anna, Julia Varady als Donna Elvira und - meiner Meinung nach mit geschmacksbedingter Einschränkung - Gösta Winbergh als Don Ottavio liefern erstklassige Leistungen. Das Duo Michael Hampe (Regie) und Mauro Pagano (Bühnenbild und Kostüme) hat mit seinem Salzburger "Giovanni" der Nachwelt eines seiner schönsten Werke hinterlassen. Insofern muß man die DVD als historisches Dokument begreifen, die unfaßbaren technischen Verfehlungen schlucken und kann sich dann bemühen, möglichst unbeschwert einen großen Mozart-Abend zu genießen. Die Aufführung selbst verdient fünf Sterne, unter Einbeziehung der technischen Umsetzung bleiben davon aber leider nur noch drei übrig, wovon der dritte auch nur eine Verneigung vor dem Spätwerk Herbert von Karajans ist.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mozart-kulinarisch 5. August 2002
Das Cliché wird genau bedient. Eine durchweg konventionelle Inscenierung- herrliche Bilder,nebenbei. Eine Anzahl hervorragender Sänger- ich will nur die überragende Battle als Zerlina erwähnen, aber insgesamt ist das Ensemble einfach großartig. Eine der Stärken Karajans: er hatte ein Händchen für Sänger.
Der späte Karajan- im Wohlklangrausch. Wer dies will, der ist mit dieser Aufnahme bestens bedient.Je mehr andere Aufnahmen auf dem Markt sind,desto mehr gibt es einerseits das Bedürfnis nach einer solchen Art, andererseits kann man diesen Interpretationsansatz als überholt ansehen. Im Zeichen der Hundert-Jahr-Feier wird sicher wieder viel Lob erschallen.

Don Giovanni als verstörendes Stück, Don Giovanni interpretiert im Regietheater- das wird man vergebens suchen- da muss man Salzburg 2006 anschauen oder aus dem gleichen Jahr Zürich.
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