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Mozart, W.A.: The Abduction from the Seraglio (2 CD's)
 
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Mozart, W.A.: The Abduction from the Seraglio (2 CD's)

14. Februar 2014 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 5. Juni 1990
  • Erscheinungstermin: 5. Juni 1990
  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: Deutsche Grammophon (DG)
  • Copyright: (C) 1988 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 2:10:27
  • Genres:
  • ASIN: B001ST2CO4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.354 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K.H. Friedgen am 14. März 2007
Format: Audio CD
Seit der Aufnahme dieser "Entführung" im September 1973 in Dresden sind inzwischen fast 35 Jahre ins Land gegangen, und doch klingt das Werk praktisch noch so frisch und unverbraucht wie am ersten Tag.
Das ist zunächst einmal dem unvergessenen Dirigenten Karl Böhm zu danken, zu dessen musikalischen Göttern Mozart an ganz bevorzugter Stelle zählte. Zudem hatte der Dirigent sich für die Aufnahme eine wahre Traumbesetzung zusammenstellen können, die keinen einzigen Schwachpunkt aufzuweisen hat. Arleen Augér singt eine jugendfrische Konstanze, und die Blonde an ihrer Seite wird von Reri Grist nicht minder überzeugend dargestellt. Stimmlich ist an beiden weiblichen Hauptpersonen nicht das geringste zu bemängeln. Das gilt ebenso für die männlichen Darsteller: Peter Schreier in der Rolle des Belmonte läßt keinen einzigen Wunsch, weder darstellerisch noch gesanglich, offen, er bietet hier eine seiner besten Leistungen auf Platten. Eigentlicher Star der Aufnahme ist für mich allerdings Kurt Moll, der den Osmin mit einer Tonschönheit und einer Genauigkeit im Gesanglichen ausstattet, daß man von der ersten Zeile an begeistert ist. Mag er vielleicht der abgrundtiefen Bosheit des unbarmherzigen Haremswächters nicht immer ganz überzeugend beikommen, so nimmt sein makelloses und fein schattiertes Singen so gefangen, daß dieser kleine Mangel (wenn es denn einer ist) mehr als wettgemacht wird. Harald Neukirch schließlich gibt einen untadeligen Pedrillo. Bedauerlich ist allerdings, daß die DGG wieder einmal zu der fragwürdigen Praxis gegriffen hat, die Dialoge nicht von den Sängern, sondern von Schauspielern sprechen zu lassen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. August 2003
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Peter Schreiers Stimme ist mir so vertraut - ich höre ihn wirklich sehr gerne. Die Arien Nr. 15 und Nr. 17, "Wenn der Freude Tränen fließen" "Ich baue ganz auf deine Stärke" sind wunderschön!
Reri Grist singt Blondchen frisch und h�Esch.
Woran ich mich nicht gewöhnen kann, ist dass die Dialoge von Schauspielern gef�Ert werden, so dass z.B. Belmonte beim Sprechen eine ganz andere Stimme hat. Gerade bei ihm hat diese Stimme (Hans-Jörn Weber) nicht ein bisschen Ähnlichkeit mit der von Peter Schreier.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Fabian-Krause TOP 1000 REZENSENT am 26. Juli 2009
Format: Audio CD
Karl Böhm neigte nach meiner Wahrnehmung dazu, bei Mozart eher auf Wohlklang, Phrasierung u.ä. zu achten. Schwung, Temperament und Pepp gingen dabei manchmal etwas verloren. Dennoch war er für meinen Geschmack ein ausgezeichneter Mozart-Dirigent.

Die von einem Vorrezensenten hier geäußerte Kritik am Dirigat Böhms bei dieser Aufnahme teile ich allerdings nicht. Keinem Part dieser Aufnahme mangelt m.E. an Spritzigkeit o.ä. - eine sehr gelungene Interpretation!

Gleiches gilt für die Sänger-Leistung: Peter Schreier singt Belmonte zum Niederknien schön - gefällt mir sogar besser als Fritz Wunderlich auf Jochums Aufnahme. Arleeen Auger brilliert als Konstanze, insbesondere an den Kollarturstellen. Kurt Moll ist ein herausragender Osmin - stimmlich traumhaft, klar in Phrasierung und Aussprache, gut gespielt und vor allem nicht so übertrieben auf Effekt aus, so krampfhaft lustig wie beispielsweise Kurt Böhme bei Jochum. Auch Reri Grist singt ganz vorzüglich. Einzig Harald Neukirch als Petrillo überzeugt mich nicht wirklich, er fällt ein wenig ab.

Die Tatsache, dass Schauspieler die Sprech-Parts übernehmen finde ich unerheblich, auch wenn sich mir die Motivation nicht erschließt.

Angenehm an dieser Aufnahme ist jedenfalls, dass Sprech-Parts und Gesang getrennt sind. Wer Rosinenpickerei betreiben will, also gezielt einzelne Arien/Duette o.ä. aus dieser Aufnahme anhören will, hat den Vorteil, dass er Tracks ohne Sprechparts, die wirklich nur das gewollte Stück enthalten, bekommen kann (was aber die Besetzung die Wahl von Schauspielern für die Sprechparts nicht wirklich erklärt).

Auch an der Klangqualität ist nichts auszusetzen.

Fazit: ganz ausgezeichnete Aufnahme! Absolut empfehlenswert!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 30. März 2004
Format: Audio CD
Vorab: In keiner Aufnahme der Entführung wird durchgehend so schön, so makellos gesungen. Und doch würden mir bei der Frage nach der besten Einspielung der Entführung erst ganz andere Aufnahmen einfallen: Fricsay, Jochum (wegen Fritz Wunderlichs Belmonte), Mehta (live, Salzburg 1965), mit Einschränkungen Gardiner, Harnoncourt, ...

Warum? Weil Karl Böhm so langsam, eckig, hölzern und akademisch dirigiert. Wenn man diesen Dirigenten schon einmal live hat dirigieren hören - mit für die damalige Zeit extrem temperamentvollen Tempi gerade in seinen Wagner-Einspielungen -, versteht man eigentlich nicht, warum seine Studioaufnahmen so blutarm geraten sind. Und was die Zauberflöte oder Don Giovanni, sogar Figaros Hochzeit vielleicht noch überleben mögen, macht der Entführung weitgehend den Garaus - vielleicht weil Mozart hier gerade im Orchester mehr mit kurzen rhythmischen Figuren arbeitet als in den späteren Opern.

Bei den Sängern gibt es dagegen (fast) keine Einwände:

Arleen Auger ist eine lyrische, innige Konstanze in der Tradition einer Maria Stader - aber mit besserer Koloraturtechnik.

Peter Schreier singt den Belmonte ebenso makellos und stilsicher wie Ernst Haefliger - wenn auch nicht so temperamentvoll wie der wunderbare Fritz Wunderlich, dafür technisch souveräner.
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