Die Stücke in Moll-Tonart sind bei Mozart die interessanteren,ob es nun die Sonate KV 310,die Fantasie KV 475, die Sinfonien KV 183 oder 550, die Klavierkonzerte KV 466 und 491 sind. So ist auch die Bläserserenade c-moll KV 388 die interessantere. Von dem Schwesterwerk KV 375 weiss man, dass es der Abendunterhaltung diente, der Verwendungszusammehang dieser Serenade ist nicht bekannt. Wenn im Begleitheft von " aufwühlender Musik " geschrieben wird, kann man dies nur unterschreiben. Aber dies genau vermeiden die Bläsersolisten um Sabine Meyer ein Stück weit. Schon der Allegro-Satz zu Beginn des Stücks müsste dräuender gespielt werden, hier werden eher leichte Abdunkelungen präsentiert. Dies ist für dies herrlich dunkle Werk einfach zu wenig. In den anderen Sätzen, einschliesslich die abschliessenden Allegros der gleiche Eindruck. Ansonsten blasen die Herren und die eine Dame natürlich tadelsfrei !