Kundenrezensionen

17
4,2 von 5 Sternen
Mozart: Requiem KV 626
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 16. Juli 2013
Diese zweite Gesamtaufnahme des Requiems von Mozart unterscheidet sich deutlich von der ersten, quasi "revolutionären" Aufnahme von Harnoncourt, die damals fast wie ein Schock wirkte und deutlich schärfer akzentuiert war. Die neue Aufnahme von Harnoncourt wirkt hier deutlich verinnerlichter, leiser, ja fast zärtlicher. Es herrscht ein großer Ernst, umflort von einer Melancholie, die sehr berührend ist. An manchen Stellen wird Harnoncourt jetzt vielleicht sehr langsam, so dass er nicht immer der Gefahr entgeht, dass der Spannungsbogen abzureißen droht. Aber letztlich ist er als Musiker so eminent, dass er einen dann immer wieder zu fesseln versteht (man höre nur die Feindifferenzierung im Dies irae, wo er den Chor an manchen Stellen fast flüstern lässt).
Der Arnold-Schönberg-Chor zeigt einmal mehr seine große Klasse und der Concentus musicus spielt akzentuiert und sehr farbenreich. Leichte Einschränkungen zeigen sich für mich lediglich bei den (männlichen) Solisten: Finley ist mir zu wenig Bass, er müht sich mit der Tessitura und auch K. Streit ist an manchen Stellen etwas rauhstimmig und die Stimme "läuft" dann nicht leicht genug. Ganz wunderbar rein hingegen C. Schäfer im Sopran. Aber im Zusammenklang der Stimmen gelingt jezt nicht immer die große Homogenität.
In der Summe eine sehr zu empfehlende, spannende Aufführung mit nicht ganz optimaler Klangabmischung (das Orchester wirkt an manchen Stellen etwas überrepräsentiert).
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren starb, hinterließ er eine seiner bewegendsten und großartigsten Kompositionen unbeendet: sein Requiem in d moll KV 626, das erst posthum unter der Federführung seiner Schüler Franz Xaver Süßmayr und Joseph Eybler vervollständigt wurde. Lange war unklar, für wen Mozart diese monumentale Trauermesse komponierte. Letzten Endes wurde sie zu seinem eigenen Tombeau.
Gleich nach seinem Tode und der Vervollständigung des Werkes erlangte die Komposition eine derartige Berühmtheit, die bis heute andauert - und das, obwohl der Komponist nur etwas zwei Drittel der Komposition selbst vornahm. Das Requiem wurde an so großen Grabsetzungen wie der Joseph Haydns aufgeführt. In den letzten Jahren hat es dementsprechend viele Aufnahmen gegeben. Die hier vorliegende Liveaufnahme des Concentus Musicus Wien unter der Leitung des mit Leichenbittermiene dreinblickenden Nikolaus Harnoncourt darf als eine der allerbesten gelten.

Besonders auffällig am Requiem sind die Dichte und die Intensität der Musik. Selbst die eigentlich in Dur stehenden Teile des Werkes wirken beklemmend und einnehmend. Schon der Beginn des Stückes, der berühmte Introitus, lässt erahnen, von welch umfassenden Leid hier gekündet werden wird. Dass Mozart über den letzten Zeilen des "Lacrimosa" eingeschlummert sein soll, ist wohl eine Legende, die aber dennoch beweist, wie beliebt allein dieser kurze Teil der Messe ist.
Die letzten vier Teile des Requiems stammen nicht mehr von Mozart selbst, hierzu hat er nur einige Skizzen hinterlassen. Die Instrumentierung dieser nachkomponierten Sequenzen steht der Meisterschaft der übrigen Teile aber in nichts nach. Besonders entrückend ist das grandiose Miteinander von Gesangssolisten, Chor und Orchester.

Der Concentus Musicus Wien spielt auf Originalinstrumenten und in Originalbesetzung. Der Klang ist lauter und rein. Harnoncourt dirigiert transparent, fesselnd und farbenreich. Typisch für ihn sind seine scharfe Akzentuierung und seine perlende, differenzierte Nuancierung. Selten hat man dieses überstrapazierte Werk derart schlank, aber dennoch packend gehört.
Hinzu kommt die phänomenale gesangliche Leistung des Arnold Schönberg Chors, der von Christine Schäfer (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Kurt Streit (Tenor) und Gerald Finley (Bass) ergänzt wird. Sämtliche Akteure harmonieren prächtig miteinander. Die Intonation ist punktgenau, der Gesang hell und klar, jedes Wort ist herauszuhören.
Und selbst derjenige, der die Worte dennoch nicht verstehen sollte, kann sie einfach im hervorragenden Booklet nachlesen, in dem auch auf die Entstehungsgeschichte des Requiems eingegangen wird. Zum Format der CD: SACD steht drauf. Damit kann ich nichts anfangen. Ich kann nur sagen, dass die Aufnahmequalität bestechend und makellos ist.

Fazit: Vielleicht die beste Einspielung von Mozarts Schwanengesang; auf jeden Fall aber die authentischste...
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2009
Diese Version des Mozart-Requiem ist mit weitem Abstand die beste, die ich je gehört habe. Die Solisten und das Orchester musizieren wirklich einwandfrei. Aber was wäre dieses Requiem ohne diesen eindrucksvollen Chor?
Die wirklich außergewöhnliche reine Intonation und dieser perfekt homogene Klang des Windsbacher Knabenchores machen diese Aufnahme zu einem Hörerlebnis ganz besonderer Art!
Ich habe dieses Requiem schon oft gehört. Mit verschiedenen Chören. Aber der Klang und das Niveau dieses Ensembles ist wirklich unbeschreiblich. Irgendwie auch unvergleichlich.

Die Aufnahme selbst ist unglaublich sauber, ohne störende Geräusche.

Was noch positiv zu erwähnen wäre, ist das ausgesprochen edel gestaltete Cover der CD.

Ich kann diese Aufnahme mit bestem Gewissen weiterempfehlen!!! ...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2014
der Gott aller Mozart-Interpretationen! Besser kann ein Interpret, hier: Dirigent, es wohl nicht machen. War es das, was Mozart gemeint hat? Ich denke, ja. Und wer kann beweisen, dass es "Gott" gibt? Hanoncourt ist jedenfalls in seinem Fach einer.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2014
die klangqualität hätte wirklich höher sein können. hab mir zuerst gedacht es liegt an meiner anlage, jedoch war die quali auch in
audiophiler umgebung unterdurchschnittlich. schade, bei so einem großen werk und nikolaus harnoncourt am cover hätte man sich auch einen guten tonmeister leisten können...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Harnoncourt, der stets bemüht ist, Musik zeitgemäß seiner Entstehung zu interpretieren, nähert sich hier wieder der Perfektion, die ihn auszeichnet. Den Komponisten hätte seine Herangehensweise sicherlich imponiert...
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Einführung der SACD ist sicher ein Glücksfall für jeden, der technisch etwas mehr erwartet als MP3.
Hier kann die Aufnahme überzeugen, Sie stellt die technischen Möglichkeiten nicht aus, sondern erweitert das Klangerlebnis um einige Realitätsstufen.
Nur nützt der technische Fortschritt nicht, wenn die Interpretation hinter berechtigten Erwartungen zurückbleibt, so wie man es beispielhaft hier in dieser Einspielung erleben kann.
Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber einige Bereiche sind doch übergreifend konsenzfähig. Bezüglich der musikalischen Leitung betrifft das den Grad der Musikalität und den Grad den Musikantischen. Ersteres kann diese Aufnahme Herrn Harnoncourt zweifellos bescheinigen. Was das Musikantische betrifft, berücksichtigt diese Interpretation weder die musikalisch- emotionale Herkunft Mozarts (den Opernkomponisten leugnend), noch wurde sich um eine durchgehende Interpretation bemüht. Kühle Gliederung und bloße Analyse führt hier zu emotionaler Starre und Formblöcken.
Die Auswahl der Sänger kann nicht befriedigen. Es geht nicht darum etwas vermeintlich leichter oder schwerer zu besetzen.Vielmehr sollte es hier um ein "Ensemble" gehen. Auch hier hört man einen mir befremdlichen Separatismus und weniger Symbiose. Die Stimmenauswahl harmoniert auch vom Stimmklang nicht. Der Bass ist ein Bariton, dessen Tiefe keinen Raum entwickeln kann , der Tenor klingt schon ab der Mittellage rauh und kühl, wen soll das einnehmen? Die barocke Phrasierung läßt allzuoft Endsilben dynamisch derartig herabfallen, daß man das einzelne Wort selbst mit "High-End" nicht identifizieren kann. Ich würde jedem raten, sich die Aufnahme vorab anzuhören und sich selbst ein Bild zu machen. Alle, die die Aufnahme unter Karajan mit Wunderlich und den grossen musikalischen Bogen dort schätzen, dürften hier so ihre Probleme haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2014
Für mich eine stimmige Aufnahme, auch mit der Übertragung auf meinen MP3 Player hatte ich keine Probleme und eine (für mich und mit meinen Kopfhörern) gute Qualtität
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2014
Für mich TOP 3 der besten Requiem (an sich ein Widerspruch in sich selbst: DAS REQUIEM ist einfach genial, es gibt halt eben Interpretationen, die nicht "flutschen"). Deshalb meine ich, sollten nur ausgewählte Giganten wie eben Nikolaus Harnoncourt dieses Werk in die Hand nehmen. Okay, Sound könnte besser sein und entspricht weder dem Komponisten noch dem Dirigenten, aber was soll's: ich bin froh, daß uns jemand seine Gnade schenkt, solch ein Werk geniessen zu dürfen - und so seh ich es: ein Riesengenuß transzendentaler Natur, weit über den Begriff "Musik" hinaus. Jedem das sein, und Geschmäcker sind privat, aber hier kann man doch wirklich nicht meckern, wenn man halbwegs noch bei Verstand ist!
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9 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2011
Ich kann nicht verstehen, wie man einer so unglaublich schlechten Aufnahme 5 Sterne geben kann. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme und ganz offensichtlich wurden die Mikrophone falsch postiert, nämlich bei den Trompeten.
Das Resultat ist ein unerträgliches rhythmisches Gedröhne. Z. Bsp beim Dies Irae werden die Streicher vollkommen überdröhnt. Jetzt zur Interpretation: Meiner Meinung nach ist die Aufnahme viel zu dramatisch, man arbeitet sich von einem bombastischen Höhepunkt zum nächsten. Gerade das Introitus, das von einem meiner Vorredner besonders gelobt wurde, finde ich vollkommen misslungen. Wenn die Trompeten einsetzen, muss man vor Schreck die Stereoanlage runterdrehen.

Über die Sänger und den Chor kann ich nichts sagen, da das Orchester viel zu sehr ablenkt.

Ich habe das Requiem immer als ein ruhiges Stück empfunden, bei dem man in sich kehren kann. Das ist bei dieser Interpretation beim besten Willen nicht möglich.
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