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Produktinformation

  • Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
  • Audio CD (31. Oktober 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B00H7NN05A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.387 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Sinfonia
2. Cinque, Dieci, Venti... (1. Akt)
3. Costa Stai Misurando
4. Se A Caso Madama La Notte Ti Chiama
5. Or Bene, Ascolta E Taci
6. Bravo, Signor Padrone!
Alle 29 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Che Novità! - Musicaeterna
2. Susanna, Or Via, Sortite
3. Dunque, Voi Non Aprite?
4. Aprite, Presto, Aprite
5. Oh, Guarda Il Demonietto!
6. Tutto è Come Il Lasciai
Alle 35 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. L'ho Perduta, Me Meschina! (4. Akt) - Musicaeterna
2. Barbarina, Cos'hai?
3. Presto, Avvertiam Susanna
4. Il Capro E La Capretta
5. Nel Padiglione A Manca
6. In Quegl'anni, In Cui Val Poco
Alle 19 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Selten wurde eine Veröffentlichung so sehr mit Spannung erwartet wie diese Neueinspielung einer der schönsten und populärsten Opern der Welt. Der junge, 1972 in Athen geborene Dirigent Teodor Currentzis gilt als einer der "interessantesten Dirigenten der Gegenwart - er könnte einer jener seltenen Künstler sein, die in ihrem Fach für wirkliche Neuerungen sorgen und etwas Außergewöhnliches vollbringen können - vielleicht sogar ein Wunder."(Londoner Telegraph)
Currentzis, Chef des Opernhauses in Perm, hat dort ein eigenes Orchester gegründet, MusicAeterna. Er nutzt das Opernhaus in Perm als Studio für seine Neuaufnahmen aller drei Da Ponte Opern von Mozart, weil er dort ideale Arbeitsbedingungen ohne Limitierungen fand. Mit handverlesenen Solisten, u.a. Simone Kermes als Comtessa und Christian van Horn als Figaro, arbeitete er fast zwei Wochen Tag und Nacht mit den Künstlern an jedem Detail der Aufnahme. Entstanden ist eine in Präzision, Detailtreue und Musikalität einzigartige und klangtechnisch herausragende Aufnahme, ein Muss für alle Mozart- und Opernfans.

"Currentzis vermag der Musik eine Sogwirkung zu geben, die den Zuhörer förmlich fesseln soll."
Tagesspiegel)

"Teodor Currentzis begeistert die internationale Musikwelt – welche Verführungsgewalt, welche Magie steckt in diesem Dirigenten. [...] Er fühlt, wie viel Platz jeder Klang braucht, um sich zu entfalten, wie leise ein Ton sein muss, um noch intensiver zu wirken als ein Fortissimo."
(Süddeutsche Zeitung)

"Das Ergebnis ist in der Tat unkonventionell… schon die Ouvertüre reißt den Hörer förmlich vom Stuhl. […] Was diese Aufnahme mehr prägt als die einzelnen Gesangsleistungen, ist der Ensemblegeist. Vor allem die Rezitative und Ensembles verraten die minutiöse Probenarbeit, die Sänger sind perfekt aufeinander eingespielt – und doch wirkt alles so spontan wie bei einem Live-Mitschnitt."
(Opernglas)

"In ihrer dynamischen Spannbreite, ihrer rhythmischen Schärfe, ihrer Liebe zum beredten Detail ragt diese Aufnahme heraus."
(FAZ)

"Man muss mit solchen Superlativen vorsichtig sein, aber was da in Russland entstanden ist, kann man tatsächlich nur als Sensation bezeichnen."
(RBB Kulturradio)

"Die Aufnahme ist hervorragend."
(Berliner Zeitung)

"Ungezügelte Vitalität, theatrale Saftigkeit, wendige Tempi, schroffe Akzente und ein unbedingter Wille um menschliche Ehrlichkeit bis in die letzte Rezitativ-Note, das zeichnet die Neuinterpretation dieser Musik aus."
(Fono Forum)

"Da rauschen robuster Sound und Detail-Liebe zusammen, dass es kracht. […] Im ausgezeichneten Booklet zur Aufnahme kann man Currentzis´ Ansichten zu Mozart und wie man ihn interpretieren sollte, detailliert nachlesen. […] Es lodert in den Gesangsparts ebenso wie im Orchester."
(Spiegel Online)

"… der Hauptgrund für diese ungeheuer dynamische und spannungsgeladene Aufnahme ist der griechische Dirigent Teodor Currentzis […] Currentzis und sein Ensemble geben der Musik die Bosheit, Düsternis und Dämonie zurück, werfen alles allzu Verbindliche über Bord, und so erleben wir Figaros Hochtzeit wie von Staub befreit, glänzend, zupackend, unabgenutzt […] arbeitet kompromisslose Dynamiken heraus und scheut nicht vor Extremen zurück wie leisestem Pianissimo und krachenden Orchestertutti. Dass bei so viel Dramatik die eigentliche musikalische Raffinesse Mozarts aus dem Blickfeld gerät, verhindert Teodor Currentzis durch zahlreiche Ornamente und Auszierungen in den Arien, die viele Mozart-Fans so vermutlich noch nie gehört haben.[…] Angenehm vibratoarme Stimmen, extrem genaue Akzentuierung eines jeden Taktes, ein grandioses Gesamtkonzept - hier ist wirklich einmal eine Mozart-Oper gelungen, an der man kaum einen Makel finden kann. Der Figaro fürs 21. Jahrhundert ist da!"
(RBB Kulturradio)

"Der beste Mozart kommt aus Perm. […] Mit seinem Ensemble Musica Aeterna spielt Teodor Currentzis Mozart, wie man ihn bisher noch nicht gehört hat: präzise, entschlackt und kompromisslos. […] ein einzigartiger Trip in das Herz einer Oper, von der man dachte, man könne ihr nichts Neues mehr abgewinnen."
(Brigitte)

""Le Nozze di Figaro" (Sony) in der neuen Einspielung mit dem Orchester Music Aeterna ist ein Glücksfall. Schnelle Tempi, historische Auffühgunrspraxis, geschärfter Klang und ein wunderbar aufeinander abgestimmtes Ensemble - so kann man die unzählig oft eingespielte Mozart-Oper wieder neu und mit unbändiger Freude hören."
5 Sterne
(Neue Presse)

CD-Tipp "Favorit"
"Vom Rande des Urals kommt ein Mozart mit Herzschlagton. Teodor Currentzis und sein verschworenes Ensemble nehmen in Perm alle Da-Ponte-Opern auf. Der Beginn ist verheißungsvoll und fesselnd."
(Der Tagesspiegel)

"Das Ergebnis […] dieser ersten Aufnahme überwältigt. Kein "neuer" Mozart, aber ein lustvoller Dienst am Werk, eine akribische Produktion fern aller Klischees mit und durch die tiefe Orchesterstimmung beförderter überbordender Klangphantasie. Fast beängstigend intonationsrein musiziert vom fabelhaften Orchester und der handverlesenen [...] Sängerriege. [...] Anhören!"
(Die Deutsche Bühne)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Bilger am 6. Juni 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Der Enthusiasmus der Vorrezensenten ist verständlich, handelt es sich doch um eine musikalisch und klanglich beeindruckende Einspielung. Dennoch möchte ich mir einige kritische Anmerkungen nicht verkneifen.

Hocherfreut über den Service von Amazon, einem nach der Bestellung sofort den MP3-Download anzubieten, um die Wartezeit bis zum Eintreffen des Pakets zu überbrücken, hörte ich - durch die zahlreichen, positiven Kritiken neugierig - gleich hinein. Selbst in MP3-Qualität war die Durchhörbarkeit und Brillianz der Aufnahme, die effektvoll hochpolierten, historischen Instrumente, die rhythmischen Akzentuierungen und die Abkehr von aller plüschigen Routine auf Anhieb beeindruckend. Aber waren es nicht ein paar Effekte zu viel, Originalität um jeden Preis? Das mag Geschmacksache sein, aber für meinen Geschmack war es ein wenig des Guten zu viel. Dann die Sänger: erfreulich unverbrauchte Stimmen, jugendlich (bis auf ausgerechnet Mary-Ellen Nesi, die für den Cerubino etwas zu reif klingt), aber nicht gerade Spitzenklasse. Manche Passagen mehr ins Mikrofon gehaucht als gesungen (entsprechend der Forderung von Currentzis, dass man vor Studio-Mikrofonen nicht singen müsse, "als man ein riesiges Theater zu füllen hätte"). Die angestrebte, vibratoarme Stimmführung überrascht besonders bei Simone Kermes als Gräfin, die fast unangenehm scharf klingt.

Im ausführlichen Booklet, das ich wenige Tage später in Händen hielt (über das handling und die Haltbarkeit ist bereits geschrieben worden), wird dies alles vom Dirigenten plausibel begründet.
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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wandererthomas VINE-PRODUKTTESTER am 14. Februar 2014
Format: Audio CD
Es klingt wie ein Märchen: Im Reiche des mächtigen und gar despotischen Zaren Wladimir des Großen lebt über 1000 km vom Zarenhof entfernt in der östlichsten Stadt Europas am Fuße eines mächtigen Gebirges ein gütiger Gouverneur, der die Kunst über alles liebt. Aus zauberhaften Quellen hat er Geld und möchte es für die schönen und wahren Dinge des Lebens ausgeben, also nicht für Eishockey oder Fußball. Ein hochbegabter, aber mittelloser Zauberkünstler aus dem ebenso mittelosen Athen hat es über seine Studien ins ferne Sibirien verschlagen und eben diesen Zauberlehrling ruft sich der Gouverneur an seinen Hof. Respektlos fordert er gleich noch ein Orchester aus den gebildetsten Musikern des Landes und gute Sänger für einen Chor – und bekommt es! Und auf das sich der Ruhm aus dem fernen Osten weit über die Welt verbreite, will man auf Tonträgern die unbestritten göttlichsten Werke der Opernwelt, die drei Mozartopern komponiert auf Texten des Lorenzo da Ponte, bannen. Und nicht als verhusteten Mitschnitt einer Theateraufführung, nein zwei Wochen lang darf der Zauberlehrling mit seinen Musikern, die sich den schönen Namen „ewige Musik“ gegeben haben, im Theater des Gouverneurs proben, tüfteln, aufnehmen, seine unbescheidene Vision verwirklichen: einfach die beste Aufnahme dieser Opern zu machen!
Da staunt man im Land der Dichter und Denker schon, da wo Provinzgouverneure Orchester auflösen, pardon fusionieren, wo Rechnungshöfe solch sittenwidrigem Treiben in einem Opernhaus betriebswirtschaftlich schnell den Garaus machen, wo aber auch wohlbestallte Orchestermusiker ihre Probenzeiten äußerst ungern über den Tarifvertrag hinaus verlängern lassen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vanhelsing am 5. März 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nun ist sie also da: Die so lang erwartete und von der Fachpresse mit (Vorschuss-)lorbeeren versehene Currentzis-Aufnahme des Figaro, der die beiden anderen da-Ponte-Opern Don Giovanni und Cosí fan tutte binnen Jahresfrist folgen sollen.
Wie zu erwarten, greift auch hier der Maestro mit seiner sibirischen Orchestertruppe, wie bei seiner Requiem-Einspielung, wieder energisch-rhythmisch, mitunter fast rau und brutal auf die mozartschen Klänge zu: Überwiegend rasche Tempi, manchmal hart an der Grenze des technisch Machbaren, kurz abgerissene Phrasenschlüsse, wild schrubbende Streicher und donnernde Pauken und Trompeten. Hier geht sich ein Aristrokratenehepaar ohne jegliche distanzierte Adelsattitüde live an die Kehle, begehrt ein trotziger Footman zu Gitarrenklängen gegen seinen Arbeitgeber auf, durchlebt ein Pubertierender die Qualen seines Daseins (und reisst bei seinem Fenstersprung akustisch das halbe gräfliche Schloss mit ein). Im wahrsten Sinne „ein toller Tag“. Die verhaltenen Momente scheinen da hingegen irgendwie nicht in das Gesamtkonzept zu passen und stechen auch technisch mit nahe an das Mikrophon herangezogenen Stimmen aus dem Klangbild heraus.
Das Orchester spielt blitzsauber und meistert die ihm vom Dirigenten aufgestellten Rennhürden mit Bravour (Holzbläser in der Ouvertüre!). Das Sängerensemble ist durchweg mit jugendlich klingenden Stimmen besetzt. Selbst in den Partien der Marcellina und des Basilio, die in der Aufführungspraxis üblicherweise mit Veteranen besetzt sind und die hier die allzu oft gestrichenen Capra-Capretta und Eselshaut-Arien präsentieren dürfen.
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