Ich hatte das Glück, in der Philharmonie in München die Klazz-brothers und die Cuba-Percussion bei der Vorstellung der CD Mozart meets Cuba selbst zu erleben. Mozart, so meine ich, wäre überglücklich gewesen, wenn er miterleben hätte können, wie sein Wirken weiterleben darf. Mozart durfte durch die unbefangene und grandios vorgetragene, bis ins letzte Detail gelebte Musik endlich wieder Mensch mit Humor und grenzenloser Weite werden, ein Ereignis, das ihm gerade viele seiner Verehrer durch die allzu große Vergöttlichung seiner Person und seiner musikalischen Wunderwerke verbieten wollen.
Mozart hätte mitgespielt, mitgetanzt und mitgesungen wie der durchaus klassische Außenseiter Lou Bega, der mit seiner Individualität ein anderes Fenster in die Freiheit der Musik aufgezeigt hat.
Die CD ist mehr als ein Glücksfall.