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Die Einspielung mit Friedrich Gulda am Flügel und den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado ist für mich ein Glücksfall.
Solist und Orchester harmonieren ideal, alles wirkt wie aus einem Guss. Selbst bei den chromatischen Klavier- Partien in der Durchführung des ersten Satzes Allegro maestoso des C- Dur Konzerts KV 467 ordnet sich das Soloinstrument bei aller Virtuosität wohltuend ins musikalische Gesamtbild ein. Weder versuchen Orchester noch Soloinstrument, sich selbst darzustellen zu Lasten der Ausgewogenheit. Mozart'sche Eleganz und Leichtigkeit wirken auch an Stellen mit hohem musikalischem Anspruch. Die Brillanz des Klavierspiels von Friedrich Gulda kann man dann in der Kadenz bewundern.
Das Andante ist ohnehin etwas für Herz und Gemüt.
Der dritte Satz Allegro vivace assai wird seiner Satzbezeichnung gerecht und ich fühle mich erfrischt und ermuntert und manchmal auch animiert, meinem eigenen Spielvermögen entsprechend das Klavier zu bedienen.
Karl Heinz Oechsner
Die Logik und Transparenz dieser Aufnahmen lassen einem den Atem stocken. Lesen Sie weiter...
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