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Mozart: Genius und Eros [Kindle Edition]

Eva Gesine Baur
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Eva Gesine Baur erzählt Mozarts dissonantes Leben, ohne zu beschönigen, dass der Schöpfer unfassbarer Musik auch eine schwarze Seite hatte: Sich seines göttlichen Talents bewusst, log, trickste und intrigierte er. Er verschenkte Glückseligkeiten und verteilte Bösartigkeiten. Die Biographie versucht, diesen Abgrund auszuloten. Mozart selbst hat das Problem in die Welt gesetzt, mit der sich seine Verehrer und seine Biographen herumschlagen: Er schrieb Briefe, die seine menschlichen Schwächen bloßlegen.
Auch andere Zeitzeugnisse zeigen einen Mozart, der alles andere als göttlich war. Seinen Vater, Salieri oder seine Frau Constanze zu Sündenböcken zu machen, verbieten die Fakten. Das Verständnis für das Werk und den Mann Mozart voneinander zu trennen erklärte bereits der Philosoph Norbert Elias als «künstlich, irreführend und unnötig». Wer weiß, wie rastlos und ruhelos seine Mitmenschen den Zappelphilipp Mozart erlebten, versteht die verblüffende Tatsache, dass er über 160 Fragmente hinterließ. Sein Leiden an seiner äußeren Hässlichkeit hilft, seine Begierde nach dem Schönen zu verstehen. Eine Bemerkung des großen Mozart-Dirigenten Richard Strauss brachte die Autorin auf den Vergleich Mozarts mit dem mythologischen Eros, wie er in Platons «Gastmahl» beschrieben wird. Eros ist nicht der von allen Geliebte, sondern der große Liebende. Selbst nicht schön, sehnt er sich nach Schönheit. Ein Zauberer, aber auch ein großer Intrigant. Ein Dämon, getrieben von einer unstillbaren Sehnsucht. Weder Gott noch Mensch. Vielmehr ein Bote zwischen dem Göttlichen und dem Allzumenschlichen. Mozart und Eros: der große Widerspruch. So irdisch wie überirdisch.

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5.0 von 5 Sternen Das Helle und das Dunkle der Person 23. Juni 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Könnte man sich vorstellen, dass ein „ganz normaler“ Mensch, vielleicht einer geregelten Arbeit nachgehend, in sich ruhend und ausgeglichen auf der anderen Seite in seiner „Freizeit“ Werke von jahrhundertelanger Bedeutung schafft?

Eigentlich ist offenkundig ist, dass ein gewisses Getrieben-Sein, eine gewisse Selbstdarstellung , Egomanie, oder, wie Baur es ausdrücken würde, eine „Dissonanz“ in der Person fast schon vorhanden sein muss, um einen Wunsch nach künstlerischem Ausdruck in sich Raum zu verschaffen. Ein innerer Druck, eine beständige innere Reibung, ein grundlegendes inneres „Ungleichgewicht“, dass danach drängt, sich nach außen Ausdruck zu verschaffen.
Es ist fast logisch und natürlich (auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen mögen), dass „Jahrhundertgenies“ sich kaum „normalen“ Maßstäben unterwerfen lassen.

Und Mozart bildet darin nicht nur keine Ausnahme, sondern bietet eine solch schillernde Persönlichkeit zwischen unsterblicher Musik und intriganter Haltung, zwischen konzentriertem, manischem Hineinstürzen in das Komponieren und dem Ausufern und Weggleiten in privaten Emotionen und Leidenschaften (natürlich auch, was den Eros im engeren Sinne angeht), dass es im Lauf der Lektüre als fast ein Leichtes anmutet, die knapp 400 biographischen Seiten des Buches (mit dann zusätzlich reichlich Anmerkungen und Verweisen) mit dieser speziellen Sichtweise zu füllen.

Wobei „Eros“ eine tragende, zentrale, entscheidende Rolle spielt. Im umfassenden Sinne des Wortes, nicht auf reine (modern verstandene) sexuelle Bereiche sich reduziert.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mozart ganz modern 29. Juni 2014
Format:Gebundene Ausgabe
In der Biographie von Eva Gesine Baur wird einem die Person Mozarts auf ganz neue Art nahe gebracht – fern aller romantischen Klischees. Packend geschrieben, psychologisch tiefgründig ausgeleuchtet und akribisch recherchiert. Ich ertappte mich dabei, wie ich der Faszination dieses Menschen und seines Lebens verfalle, gerade wie hier nicht das Genie gefeiert wird. Es bringt nichts, wenn ein Hildesheimer schwärmerisch schreibt, Mozart sei „vielleicht das größte Genie der bekannten Menschheitsgeschichte.“ Baur schildert unsentimental Mozarts Neigungen zu Lüge und Intrige ohne je Zweifel an ihrer Bewunderung aufkommen zu lassen. Vor allem aber zeigt sie das Abgründige in Mozarts Wesen und Werken. Das Provokante, Dissonante, Riskante. Eben nicht den Mozart, dessen Musik auch heute noch zum Ideal von Harmonie und Leichtigkeit verkitscht wird.  Durch dieses Buch erst habe ich verstanden, warum die Musik Mozarts so magisch wirkt und mit welchen Mitteln er es schafft, seine Zuhörer zu betören. Beim Lesen überfiel mich ständig unbändige Lust, sämtliche Kompositionen mit neuen Ohren zu hören.
Sicherlich eines der besten Bücher, die je über Mozart geschrieben wurden. Und bestimmt das modernste, denn Mozart rückt uns nah als ein Charakter voller Brüche.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mythen veranschaulichen Unfassbares 11. Juli 2014
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich mit der Absicht trägt, den vielen Mozart-Biographien eine weitere hinzuzufügen, muss einen großen Wissensschatz und eine gute Idee haben. Da dies bei Eva Gesine Bauer der Fall ist, habe ich ihr Opus gelesen. Sie studierte Literaturwissenschaft, Psychologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, womit sie die erste Bedingung locker erfüllt. Und um Leben und Werk von Mozart neu einzubetten, hatte sie die Idee, den griechischen Gott Eros ins Spiel zu bringen. Hinzu kommt, dass Eva Gesine Baur unter dem Pseudonym „Lea Singer“ bereits mehrere Romane veröffentlichte und deshalb auch die Kunst des Geschichtenerzählens beherrscht. Beste Voraussetzungen also, um im Ranking der Mozart-Biographen einen der vorderen Plätze einnehmen zu können.

Da ich Mozarts Musik erst durch ein Schlüsselerlebnis in Rom näher kennenlernte und bisher nur Wolfgang Hildesheimers Mozart-Biographie gelesen hatte, kann ich schlecht beurteilen, ob in Eva Gesine Baurs Buch substanziell Neues über das Leben dieses Ausnahmekünstlers steht. Aber der gut 160 Seiten umfassende Anhang deutet zumindest darauf hin, dass die Autorin die wichtigsten und aktuellsten Quellen verarbeitete.

Beim erwähnten Schlüsselerlebnis kamen ein Schweizer Musikwissenschaftler und ich nach einer durchdiskutierten Nacht zur Überzeugung, dass die englische Punkrock-Band „The Clash“ und Wolfgang Amadeus Mozart überraschend viel gemeinsam haben. Und auch wenn Frau Baur keine Beziehungen dieser Art knüpft, erinnerten mich viele ihrer Ausführungen an Vergleiche, mit denen der Schweizer Jazzmusiker und Sohn eines bekannten Komponisten einen neuen Mozart-Freund gewinnen konnte.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz über den Abgrund 17. August 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich habe schon sehr viel über Mozart gelesen, dennoch hat dieses Buch mich fasziniert, und das, obwohl es eigentlich nichts Neues bringt und manche Details vernachlässigt. Es ist möglicherweise diese Sicht, die nicht verstellt wird von einer tiefen Verehrung des Komponisten. Manche allzu menschlichen Seiten werden aufgezeigt, wenn auch vielleicht etwas überzeichnet. Dass Mozart nicht besonders diplomatisch war, dass er offensichtlich seine Alltagsprobleme nicht meistern konnte, ist ja nicht so besonders neu. Aber einige Aspekte sind mir doch deutlicher geworden. Die Rätsel und offenen Fragen bleiben. Ich fühle mich in meiner Intuition bestätigt, dass man Mozart nicht zu leicht nehmen sollte und dass er denen, die im Dunkel leben, Licht bringt - eben, weil er das Dunkle, Schwere, Depressive kannte. Er tanzt am Abgrund, ja er tanzt sogar über den Abgrund wie ein Seiltänzer. Ich fühle mich auch darin bestätigt, dass ich immer schon das Gefühl hatte, man kann Mozart oberflächlich hören - aber man kann auch eintauchen in seine Musik und ihre Tiefe erleben, ausloten sicher nicht.
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