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Mozart. Eine Biographie. 3 CD's
 
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Mozart. Eine Biographie. 3 CD's [Audiobook] [Audio CD]

Martin Geck , Wolfgang Amadeus Mozart , Senta Berger
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Universal Music; Auflage: 1., Aufl. (13. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3829115415
  • ISBN-13: 978-3829115414
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 338.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martin Geck
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Produktbeschreibungen

Amazon.de Audiobook-Rezension

Das Jahr 2006 ist großes Mozartjahr, weil sich der Geburtstag des Musikgenies am 27. Januar zum 250. Mal jährt. Rechtzeitig dazu gibt es eine brandneue Mozartbiografie vom erfahrenen Autor und Musikwissenschaftler Martin Geck. Als Einstimmung, aber auch als Einführung für alle, die sich bisher nicht oder zu wenig mit dem Leben des Komponisten beschäftigt haben, eignet sich vor allem das Hörbuch. Es bietet sozusagen eine Instantversion der fast 400 Seiten dicken Buchausgabe -- für die Lesung wurde doch einiges gekürzt. Insofern: für eine erste Annäherung sehr geeignet. Die ersten beiden CDs widmen sich der chronologischen Beschreibung von Leben und Werk: von den Jahren als Wunderkind, das in ganz Europa auftritt, bis zum frühen Ende mit 35 Jahren. Auf der dritten CD wird dann auf Aspekte von Mozarts Musik näher eingegangen. Zum Beispiel holt Geck ihn vom Podest des Klassikers herunter und beschreibt das Harlequineske seiner Kunst. Andererseits gewinnt ein eher harmlos scheinendes und zigmal gehörtes Stück wie die kleine Nachtmusik unter Gecks Blick neue Dimensionen.

Wer zur Hörbuchfassung statt zur Buchausgabe greift, verzichtet zwar auf Teile des Textes und auch auf die wundervollen Zeichnungen F. W. Bernsteins, gewinnt aber andererseits zweierlei. Zum einen gibt es hier naturgemäß Mozartmusik zu hören: Auf den ersten beiden CDs immer ein paar Takte zwischen den Kapiteln, auf der dritten CD auch etwas längere Auszüge aus den Werken, von denen im Text gerade die Rede ist. Zum anderen ist es Senta Bergers Stimme, die diese Hörbuchfassung besonders empfehlenswert macht. Als Fersehschauspielerin mag ich sie eigentlich nicht besonders, aber hier kann sie wirklich überzeugen und interpretiert Gecks Text ausgezeichnet, bis hin zu wunderbar dialektalen Zitaten aus Briefen.

Interessant ist Gecks neue Biografie aber auch für Kenner Mozarts, weil er eben doch etwas andere Schwerpunkte setzt und zudem die typischen Mozart-Klischees vermeidet. Zum Beispiel das des vom strengen Vater gedrillten Wunderkindes, wie wir es etwa in Wolfgang Hildesheimers Mozart-Biografie finden. Mit Martin Geck als Begleiter kann man dem Mozarttrubel 2006 jedenfalls gelassen entgegenblicken. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 237 Minuten, 3 CDs, mit Musik von W.A. Mozart, gekürzte Lesung

Kurzbeschreibung

Martin Geck, Professor für Musikgeschichte an der Universität Dortmund, schildert die Lebensgeschichte Mozarts vom Wunderkind bis hin zum begnadeten Künstler. Er geht den Legenden, die sich um Mozart gebildet haben, auf den Grund und stellt seine großen Opern und Sinfonien vor.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jung stirbt, wen die Götter lieben, 3. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mozart. Eine Biographie. 3 CD's (Audio CD)
„Kennen Sie Mozart?“ – Wie würde wohl die Antwort eines in einer beliebigen Stadt Befragten ausfallen: z. B. eines nichts Böses ahnenden Passanten, unterwegs im Einkaufszentrum, Schall bedudelt und Lärm besudelt aus jeder möglichen und unmöglichen Richtung und Quelle, von Geschäft zu Geschäft hetzend wie ein Schnäppchenjäger im Schlussverkauf: „Das ist doch der mit den Locken und den Kugeln, oder?“ wäre eine der möglichen Antworten – damit läge die Trefferquote immerhin schon bei 50 %. Und auf die Frage „Aber Sie kennen doch bestimmt „Die kleine Nachtmusik?“ wäre vielleicht die Reaktion ein freudestrahlendes: „Ja genau – dida dida dida dumm“.

Aber - kennen wir Mozart? Und ich meine damit nicht die Kaufhausbeschallungs-, Werbe-, Kinofilm- oder Fahrstuhlversion vieler seiner berühmten Kompositionen. Auch nicht den debil schrill lachenden, ständig betrunkenen oder Obszönitäten und Peinlichkeiten verbreitenden Clown aus Milos Formans Oscar gekröntem Film „Amadeus“ aus dem Jahre 1984.

Einen Ausweg für alle Interessierten bietet das exzellente, jetzt bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienene Hörbuch mit dem unprätentiösen Titel „Mozart - eine Biographie“. Dieses Hörbuch basiert auf der im Rowohlt Verlag erschienenen gleichnamigen Printausgabe des Gleim-Literaturpreisträgers Martin Geck, seines Zeichens Professor an der Universität Dortmund und Autor zahlreicher, mittlerweile in 12 Sprachen übersetzter, Bücher.

What difference does it make?

Endlich einmal werden Käufer der Printausgabe gegenüber dem Erwerber dieses Hörbuches benachteiligt, denn der Verlag hat den Lebenslauf Mozarts, dem sich die ersten beiden CDs widmen, mit zahlreichen kurzen Musikbeispielen angereichert. Diese Klassik-Clips wurden von so bekannten Persönlichkeiten wie z. B. Claudio Abbado, John Elliot Gardiner oder Karl Böhm eingespielt und sind von ausgezeichneter Klangqualität und dies, obwohl die Laufzeit der einzelnen CDs jeweils fast 80 Minuten beträgt. Das absolute Highlight ist jedoch die dritte CD des Hörbuches, die extra für diese Produktion von Martin Geck zusammengestellt wurde und die in dieser Form einzigartig ist. Auf dieser befinden sich, auch für den musik-wissenschaftlichen Laien leicht verständliche, informative und ausführliche Essays mit musikhistorischen oder – kritischen Anmerkungen zu Mozarts großen Werken wie z. B. der Oper „Don Giovanni“ oder, welche Überraschung, „Eine kleine Nachtmusik“.

Fakten! Fakten! Fakten!

Natürlich kommen auch Freunde knallharter Informationen nicht zu kurz. Auf den ersten beiden CDs befinden sich in geballter Form alle Daten, die das Herz eines jeden Musikbegeisterten höher schlagen lassen werden.

In verkürzter Form gegenüber der Printversion, wobei jeder einzelne Track von einem anderen Musikstück Mozarts eingeleitet wird, erzählt uns der Autor von Mozarts Leben und Leiden, Aufstieg und Fall, Freunden und Feinden, Frauen und Freudenmädchen und vielem mehr. Dabei verzichtet Geck erfreulicherweise auf die wohlbekannten Mozartklischees wie das vom übermächtigen Vater und unterlässt die leider übliche Psycho-Analyse des Verhältnisses von Mozart zu Frauen. Stattdessen erzählt er mit leichter Hand und pointiertem Strich in chronologischer Reihenfolge von Mozarts Leben. Dabei seziert er geradezu genüsslich so manchen überkommenen Mythos, löst vermeintliche Rätsel in heiße Luft auf oder beweist, dass sich angeblich fundierte Fakten aus Zitaten literarischer Werke, z. B. E.T.A. Hoffmanns, abgeleitet haben.

Wienerischer Charme

Senta Berger, gebürtige Wienerin und eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, trägt mit Ihrer Fähigkeit, dem Text Leben zu verleihen, immens viel zur Atmosphäre des Hörbuches bei. Dabei beschränkt Sie sich nicht nur auf kleine Schwankungen in der Tonhöhe oder Klangfarbe sondern greift dabei auf die volle Klaviatur Ihrer sprachlichen Möglichkeiten zurück. Egal, ob es sich dabei um fremdsprachige Zitate, Zeitungsartikel, Briefe, Passagen aus literarischen Werken oder um Gecks originären Text handelt, stets trifft sie exakt und scheinbar völlig mühelos den richtigen Ton. Das absolute Highlight sind jedoch die Stellen, denen Sie durch einen leichten wienerischen Akzent besonderen Charme verleit oder wenn Sie in breitestem, ordinären wienerischen Dialekt Briefe vorträgt.
Bemerkenswert ist, welche Wärme Sie in Ihre Stimme zu legen vermag. Dadurch bekommt die naturgemäß sachliche Sprache einer Biographie eine zutiefst menschliche, teilnahmsvolle Dimension, die der Figur Mozarts eine bemerkenswerte Fragilität einräumt ohne in Sentimentalität oder Kitsch abzudriften. An den passenden Stellen tritt dadurch das „Genie Mozart“ in den Hintergrund und macht den Blick frei auf die Tragödie des „Wunderkind Mozart“; eines Wunderkindes, dessen Musik sich auch nach über 200 Jahren noch immer ungebrochen größter Popularität erfreut.

Dem Hörbuch liegt ein mehrseitiges Booklet bei, das naturgemäß bei einer Biographie nicht viele Informationen zum Buch enthalten kann. Dafür sind die Daten zum Autor und zur Sprecherin erschöpfend und zu den einzelnen Interpreten hervorragend. Die Trackliste ist, wie von Deutsche Grammophon Literatur gewohnt, präzise und ausführlich und wird noch durch Hinweise auf Neu-Veröffentlichungen anlässlich des 250. Geburtstags Mozarts 2006 ergänzt.

(C) Wolfgang Haan

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kleine Kritik: zu wenig Musik bei zu vielen Worten ueber Musik, 4. Juni 2007
Von 
Dichtung&Kritik "Varush" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart. Eine Biographie. 3 CD's (Audio CD)
Ja, so ganz uneingeschraenkt moechte ich hier nicht mitjubeln, auch wenn mir die Biographie ebenfalls sehr gut gefaellt.

Man findet hier auf 3 CDs Mozarts Leben von Senta Berger sehr schoen und deutlich erzaehlt, es ist eie Freude, ihr zuzuhoeren, und man begleitet Mozart auf seinen Tourneen und in seine Musik hinein.

Aber leider beginnt gerade dort auch meine Kritik. Denn meines Erachtens waere das vorliegende Werk erst richtig gelungen, wenn man ab und zu auch Musik eingespielt haette, an den passenden Stellen - und zwar nicht nur ca. 15-20 Sekunden (!) zu Beginn eines neuen CD-Programmpunktes!

Sondern als wirkliches Musikbeispiel zu dem, was da gerade ausfuehrlich geschildert wird.

Erst auf CD3 finden wir ausgiebige Stellen aus Mozarts Opern. Die Sinphonien, Sonaten und geistlichen Werke aber finden sich nur in Worten umschrieben, die zwar sicher sehr gewaehlt und treffend sind - aber leider auch ein wenig leer stehen bleiben, ohne Musik.

Sicher, manch einer hat die musikalischen Mozartausgaben zu Hause stehen,... aber gerade an den Stellen, wo sie in seinem Leben auftauchen, haette man die Stuecke doch sehr gerne in laengeren Auszuegen einmal gehoert.

Ich beharre so auf diesem Punkt, weil ich es sehr bedauerte, nur Worte und dann hoechstens einmal 20Sek. Musik zu hoeren auf den beiden ersten CDs.

Trotzdem ist das Leben sehr ausfuehrlich geschildert, man lernt viel ueber Mozart und seine Welt und geniesst die gute Stimme Senta Bergers und den guten Stil des Textes.

Sicherlich hoerenswert.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So wird eine Biographie tanzbar ..., 8. Januar 2006
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart. Eine Biographie. 3 CD's (Audio CD)
Senta Berger liest aus der MOZART-Biographie des Musikwissenschaftlers Prof. Martin Geck - und das ganze ist trefflich garniert mit Musikbeispielen. Der legendäre Theologe KARL BARTH formulierte anlässlich eines Festvortrages mit dem Titel "Mozarts Freiheit", wer Mozart höre, der dürfe sich als Mensch fühlen, "als der schlaue Basilio und als der zärtliche Cherubino, als Don Juan, der Held, als der Feigling Leporello, als die sanfte Pamina und als die tobende Königin der Nacht, als die alles verzeihende Gräfin und als die entsetzlich eifersüchtige Elektra, er darf sich als der weise Sarastro und als der närrische Papageno, die in uns alle stecken - er darf sich als dem Tod Verfallene und als der noch und noch Lebende, die wir ja alles sind, verstanden und selber zur Freiheit berufen fühlen." MOZARTscher Stil provoziert den BACH-Sohn Carl Philipp Emanuel allerdings zur Schimpfkanonade: "Alles muss närrisch und komisch sein!" Närrisch? Man soll das "Karnevaleske" in seiner Kreativität nicht bagatellisieren. Martin Geck spricht vom "harlekinesquen" Mozartscher Genialität, die wie eine Atempause auftauche zwischen der strengen und vernünftigen Klassik und der zuweilen erdrückende Emotionen erweckenden Romantik. Was MOZART alles leistet, kann man übrigens im Umkehrschluss auch aus dem Gemecker NIETZSCHES herauslesen, der sich über WAGNER äußerst verächtlich ausließ: "Meine Einwände: ... dass ich nicht mehr leicht atme, wenn diese Musik auf mich wirkt; dass alsbald mein Fuß gegen sie böse wird und revoltiert - er verlangt von der Musik die Entzückungen, welche in gutem Gehen, Schreiten, Springen, Tanzen liegen. Protestiert aber nicht auch mein Magen? mein Herz? mein Blutkreislauf? mein Eingeweide?" - MOZART hingegen macht alles richtig. Martin Geck (wunderbar ins Ohr gebracht durch Senta Berger) formuliert, sich durchaus würdig erweisend dieser vieltönigen Meinungspartitur: "Zwischen BACH und BEETHOVEN das große Aufatmen: keine Predigt, kein Bekenntnis, kein Ethos, kein deutscher Tiefsinn, sondern Freiheit. Freiheit des Agierens, des Fühlens und Denkens." Hört man diese CD in der Küche beim Bügeln, könnte man streckenweise gar zu tanzen anfangen.
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