Brigitte, 03.12.2008
Bayern 4 Klassik, 07.11.2008
Kurzbeschreibung
Pressezitate
„Nicht erst seit ihrem Erfolg beim diesjährigen Salzburger ‚Don Giovanni’ gilt Annette Dasch als eine der bekanntesten Sopranistinnen ihrer Generation. Auf ihrer neuen CD beweist sie, dass sie zu Recht auch eine der kompetentesten Mozart-Sängerinnen unserer Zeit ist. Ihre Aufnahme von Arien aus ‚Nozze di Figaro’, ‚Il re pastore’ und ‚Cosi fan tutte’ ist eine grandiose Demonstration ihrer vokalen Bandbreite. Die soeben mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnete Sängerin wartet mit sehr schönen Lyrismen auf, verfügt darüber hinaus über eine Stimme, die durchaus dramatisches Potenzial besitzt. Sie berührt als ‚Figaro’-Gräfin und als Pamina, meistert technisch bravourös die Szene der Fiordiligi ‚Per pièta’, in der sie mühelos den Tonraum bis hin zu den schwierigsten Höhen durchschreitet und dabei blitzsauber intoniert.“
(Financial Times Deutschland)
„Annette Dasch singt 16 Arien in deutscher und italienischer Sprache, die den gesamten Kompositionsreichtum Mozarts hörbar machen. Von Auszügen aus den frühen Opern ‚Lucio Silla’ oder ‚Zaide’ bis zur ‚Zauberflöte’ oder ‚La clemenza di Tito’. Mit den Mozart-Arien hat sich Annette Dasch ein Repertoire erschlossen, das ihre Stimme endlich vollkommen fordert. Lyrisch und zart mit gehauchten Höhen und perfekter Artikulation fasziniert sie in Arien wie ‚L`Amerò’ aus der Oper ‚Il re pastore’. Die Akademie für Alte Musik, die auf historische Aufführungspraxis spezialisiert ist, zeigt, dass sie zu den besten Ensembles dieses Faches zählt. Sie präsentiert Mozart nicht als geschmeidigen Ohrenschmaus auf dem Silbertablett. Stattdessen bekommt der Hörer die Vielschichtigkeit, die Überschwänglichkeit mitunter die Abgründigkeit der Musik zu spüren.“
(RBB Kulturradio)
Fono Forum
01/09
„Und tatsächlich bleibt Frau Dasch nicht im glatten, unverbindlichen Schöngesang stecken, sondern ‚riskiert’ Mozart, versucht seine komplexen Frauenfiguren auf die Spur zu kommen. Da werden kein Arien abgeliefert, sondern kleine Szenen entwickelt, in denen dem Rezitativ eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Vorzügliche Partner findet die Sängerin dabei in den Dirigenten Marc Piollet und der Akademie für alte Musik Berlin, die mit ungeheurer Eloquenz und Dringlichkeit musizieren.“
Stereo
1 09
„In der noch jungen Karriere der Sopranistin Annette Dasch spielt Mozart eine zentrale Rolle, zuletzt fiel sie als Elettra (‚Idomeneo’) in München und Donna Anna in Salzburg positiv auf. Ihr zweites Solo-Album ausschließlich diesem Komponisten zu widemen, zeugt von Mut, legitimiert sich aber aus den reichlichen Bühnenerfahrungen. Und tatsächlich bleibt Frau Dasch nicht im glatten, unverbindlichen Schöngesang stecken, sondern ‚riskiert’ Mozart, versucht seine komplexen Frauenfiguren auf die Spur zu kommen. Da werden kein Arien abgeliefert, sondern kleine Szenen entwickelt, in denen dem Rezitativ eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Vorzügliche Partner findet die Sängerin dabei in den Dirigenten Marc Piollet und der Akademie für alte Musik Berlin, die mit ungeheurer Eloquenz und Dringlichkeit musizieren. Und so verbindet sich hier historische Aufführungspraxis aufs beste mit moderner Psychologie. Annette Dasch singt die Arien mit zahlreichen Verzierungen, aber mit den Gefühlswahrnehmungen einer jungen Frau von heite.“
Neue Westfälische
24.11.2008
„Die Bühnenpräsenz und Anrührungskraft der umtriebigen (‚Dasch-Salon’) Berliner Sängerin überwältigen. Es geht um die Liebe in all ihren Gefühlsfacetten, Ambivalenzen und Auswirkungen. So unerreicht subtil diese der Genius Mozart in Töne gesetzt hat, so kongenial zieht Annette Dasch alle Register vokaler Wandlungsfähigkeit und Wahrhaftigkeit. Das reicht von Glückseligkeit in der wirklich innigen Linienführung im ‚König als Hirte’ bis zum in tragischer Deklamation durchlebten Abschiedsschmerz der Konzertarie KV 528, stellt die trauerumflorte Rückschau der ‚Figaro’-Gräfin neben Susannas beglückt zärtliche ‚Rosenarie’ (als zweiter Zugabe)“
Spiegel online
11.08.2010
„Zu Tränen rühren konnte Dasch allerdings mit ihrer "Mozart"-CD (Sony Classical) von 2008, die sie mit der "Akademie für Alte Musik Berlin" und dem Dirigenten Marc Piollet einspielte. Zart und dennoch präzise interpretierte sie Hits wie "Dove Sono" ("Figaro") und "Mi Tradi" ("Don Giovanni") mit seltener gehörten Wunderwerken aus "Lucio Silla" und "Zaide". Der trocken-barocke Klang des Ensembles verlangt zwar etwas Gewöhnung, doch wer Elisabeth Schwarzkopf als ideale Figaro-Contessa verehrt, bekommt von Annette Dasch eine taufrisch betörende junge Version zu hören: eine Stimme, die ihre Grenzen noch längst nicht erreicht hat.“