Für alle die von dieser Band noch nie etwas gehör haben....macht nix, hatte ich auch nicht. Aber manchmal muss man was wagen und die Vorgänger-Rezension hat mich angesprochen.
Was man wissen sollte:
Der Gesamtsound ist recht druckvoll und irgendwo zwischen Metallica und Pantera anzusiedeln. Jedoch ist es nicht richtig Metal, sondern mehr eine Rock-Scheibe. Sehr eingängige Parts lassen einen mit dem Kopf wippen und progressive Einlagen erinnern an DreamTheater-Riffs, wobei IA Eklundh ein super Seitenzupfer ist(Soloalbum... kann mit Vai, Satriani, Petrucci,usw. verglichen werden) und eine wirklich angenehme Rock-Stimme hat. Auch die Texte sind nachvollziehbar und aus dem "Leben" gegriffen. Wer also auf Drachtötungen, "Ich hasse dies und jenes","MotherF...er" und ähnliche Auswüchse hofft, ist hier fehl am Platze. ("IA" Scheint gem. seiner Homepage eh ein netter Kerl zu sein, der auch Ahnung hat, von dem was er tut).
Der Bassist und Drummer sind auch nicht schlecht. Sie bilden eine gute Basis und da "IA" einen recht fetten Sound hat, ist es auch mal Möglich dem Bass etwas freien Lauf zu lassen, was mich ein wenig an "lord of the boards" erinnert hat. ( flippiges Basstapping im Hintergrund).
Es ist allerdings ein BAND-Album, was bedeuten soll, das es nicht allzu viel Gitarren Gehfiedel gibt. Natürlich ist die Meisterklasse "IA"'s zu hören, aber auf minutenlange Riffs und Tempi-Wechsel wartet man vergebens. Dies macht die Scheibe nicht schlecht, wirklich nicht. Sie ist halt mehr was fürs Autofahren und nebenbei mitsingen. Wer Riffs braucht, sollte bei DreamTheater bleiben:o)), oder/UND Eklundh's Soloalbum kaufen.