Hier ist also das dritte Album von Moneybrother, das erste mit einem Major Label dahinter - und es ist gut geworden. Sehr gut.
Die Schweden an sich sind ja berühmt für ihr gutes Händchen für Melodien, und davon gibt es auf diesem Album eine ganze Menge. Mittlerweile bin ich fast der Meinung, daß es sein bestes Album bis jetzt ist - "Blood Panic" ist schwer zu toppen, aber "Mount Pleasure" ist sehr sehr nah dran, das zu tun.
Den ersten richtigen Flash bekam ich beim Hören von "It will not happen here" - ein Lied über den Moment, das Glücklichsein, wunderschön.
Und so gehts dann auch weiter: "It might as well be now" ist ein wunderbares Duett mit der norwegischen Sängerin Ane Brun, die ein bisschen klingt wie Björk, bevor diese komplett durchgedreht ist.
"Just another summer", die erste Single, ist trotz des Tempos ein melancholisches Lied über das Älterwerden und trifft damit bei mir als Fast-Mittdreißiger (Hilfe) mittenrein - super.
"It is time for falling apart" ist der ultimative Song für die eine Stunde, vor man ausgeht - ein Lied übers Feiern, übers Jungsein...
"I know it ain´t right" ist ein Song über die letzte Nacht und einfach nur wunderschön.
Wunderbare Melodien, die besten Texte, die ich bisher von Moneybrother gehört habe (und die waren schon immer gut) - "Mount Pleasure" ist tatsächlich ein wunderbares Stück Musik, pures Vergnügen von Anfang bis Ende, mal rockt es, mal ist es ruhig-melancholisch, aber es ist immer authentisch und erdig - so muss ein Album klingen. Fantastisch.