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Mount Misery
 
 
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Mount Misery [Gebundene Ausgabe]

Samuel Shem
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 686 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426660121
  • ISBN-13: 978-3426660126
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 342.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Samuel Shem
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Alle, die Samuel Shems letzten Roman The House of God gelesen haben, werden mit Dr. Roy Basch, dem Protagonisten von Mount Misery, vertraut sein. Zuletzt war Dr. Basch dabei, eine zermürbende Assistenzzeit abzuschließen; in Mount Misery beginnt er seine psychiatrische Ausbildung in einer feudalen Nervenklinik in Neuengland. Seine Einführung in die unzähligen, heute zur Verfügung stehenden Therapieformen -- alles von der Freudschen Psychoanalyse bis hin zur Psychopharmakologie -- liefert viel schwarzhumoristisches Wasser auf Samuel Shems Mühle. In dieser Klinik benötigt man offenbar eine offizielle Rollenverteilung, um die Ärzte von den Patienten zu unterscheiden.

Shem (das Pseudonym des Psychiaters und Stückeschreibers Dr. Stephen Bergman) hat große Freude an derber Parodie. So schafft er beispielsweise Figuren wie Dr. Heller, der Vorträge mit dem Titel "Grenzfall-Deutsche und deutsche Grenzfälle" hält; oder Dr. A. K. Lowell, deren Hingabe an die Freudsche Analyse so extrem ist, daß sie sich weigert überhaupt mit den Patienten zu sprechen. Obwohl sein Humor gelegentlich etwas plump wirkt, bringt Shem einige ernsthafte Argumente über die Gefahren einer Psychotherapie an, in der der Therapeut nicht über jeden Vorwurf erhaben ist.

Kurzbeschreibung

Der amerikanische Psychiatrieprofessor Samuel Shem, Verfasser des Bestsellers "House of God", rechnet in diesem Roman mit seiner eigenen Fachrichtung, der Psychiatrie, ab. Dr. Bach, auch Held des ersten Buches, beendet seine Ausbildung in der angesehenen psychiatrischen Klinik Mount Misery, gelegen in den grünen Hügeln Neuenglands. Es dauert nicht lange, da durchschaut er die dort herrschenden Gesetze: Die Ärzte gebärden sich als Verfechter konkurrierender wissenschaftlicher Theorien, und die Patienten werden häufig genug als reine Geldquelle benutzt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch damals direkt nach "House of God" gelesen, und ich fand es fast noch besser.
Shem erzählt hier die Geschichte eines jungen Mediziners der sich nach seinem Internship im Akutkrankenhaus entschliesst in der Psychiatrie zu arbeiten.
Shem spinnt ein dichtes Psychogramm und zeigt die menschlichen Abgründe auf die einen sowohl bei Therapeuten als auch bei Patienten begegnen.
Empfand man "House of God" noch stellenweise als reisserisch, so ist "Mount Misery" um einiges differentzierter.

Ich fand dieses Buch nicht nur klasse weil es so authentisch ist und mir während eines Praktikums in der Psychiatrie oft geholfen hat die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu hinterfragen, sondern auch wegen Shems lockerer Schreibweise. Es ist eines der berühmten Bücher die man abends anfängt und sich morgens fragt wo die Zeit geblieben ist.

Michael Palmer schreibt auf dem Klappentext: "M.M. ist ein packender, erschreckender, ungeheuer fesselnder Roman, der soviel Spannung besitzt wie der beste Medizinthriller."
Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen, ausser:

Pflichtlektüre!!!

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich hatte mich entgegen vielen Medizinern beharrlich geweigert "House of God" zu lesen, einfach weil es mir zu häufig als absolutes Kultbuch vorgehalten worden war. Zum Geburtstag bekam ich nun "Mount of Misery" geschenkt, was angesichts meines Praktischen Jahres in der Psychiatrie und meiner Affinität diesem Fach gegenüber sicher passend war.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Der Autor versteht es spannend und trefflichst, die Defizite der modernen Psychiatrie zuzuspitzen und aus der Sicht eines jungen Arztes die zunehmende Desillusionierung und Demoralisierung darzustellen.

Ich kann die im Buch dargestellte Sichtweise nur unterstreichen. Ob Nosologen, Pharmakologen, Psychoanalytiker ... ihr Blick engt sich ein, der Patient gerät häufig ins Hintertreffen, Karrieregeilheit und Anpassung sind gefragt.

Für mich war es tröstlich, daß ein Harvard Professor für Psychiatrie , das Fach ähnlich wahrgenommen hat, wie ich auch. Ein sehr empfehlenswertges Buch.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
An Samuel Shem's Erstling "House of God" habe ich mich aus purer Neugierde rangetraut, da es ja seinerzeit immer als Kultroman angepriesen wurde, denn mit Medizin habe ich so gar nichts am Hut. Die Neugier hat sich ausgezahlt, "House of God" ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Trotzdem mir die Hauptfigur des Romans, Dr. Roy Basch, menschlich überhaupt nicht genehm ist, bin ich so gefesselt gewesen, daß ich mir "Mount Misery" zugelegt habe und wieder bin ich nicht enttäuscht worden. In diesem Fortsetzungsroman von "House of God" geht es darum, daß ein junger Arzt (Dr. Basch), der sich für die Psychatrielaufbahn entschieden hat, sein erstes von drei Lehrjahren an der renommierten psychatrischen Klinik "Mount Misery" verbringt und die verschiedenen Abteilungen der Klinik durchläuft für jeweils ein Vierteljahr, wie z. B. Psychopharmakologie, Suchtstation, etc. Auch hier bin ich immer noch nicht sehr angetan von der Hauptfigur Basch-die Art und Weise wie er Familie, Freunde und vor allem Freundin behandelt, machen ihn mir eher unsympathisch, doch die ganze Story macht das Buch zu einem Meisterwerk. Auch dieser Roman lässt sich für Nichtmediziner sehr gut lesen. Er ist sehr beklemmend, düster und es geschehen ungeheuerliche Dinge in "Mount Misery". Ärzte und Doktoren, karrieregeil, denen Geld wichtiger ist, als Menschen zu helfen. Verbotene pharmazeutische Tests an Mensch und Tier bei lebendigem Leibe. Statt Therapiegespräche zu führen stopfen die Ärzte ihre Patienten mit Medikamenten voll und setzen sie unter Drogen. Vergewaltigen und Gewalt zwischen Ärzten und Patienten und auch im Kollegenkreis. Mobbing, etc. Das alles wird so anschaulich verdeutlicht, daß es einem beim Lesen kalt den Rücken runterläuft und wenn man als Nichtmediziner so gar keine Vorstellung von den Abläufen in Kliniken und Anstalten hat, ist man doch einigermaßen schockiert, ob der Dinge, die dort geschen. Ich war so ans Buch gefesselt, als ob ich die ganze Zeit neben Dr. Basch stehe und mit ihm leide und verzweifle und mich in einigen wenigen Situationen sogar freuen kann. Trotz aller Abartigkeiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Genial. Ein Meisterwerk.
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Gutes Buch - weniger gute Übersetzung
Der Plot ist gut, das Thema spannend, aber an der Übersetzung hätte man noch etwas arbeiten können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von M. Warbek
Eine gute Anregung zum Nachdenken - für Medizin-Interessierte ein...
Ich selbst bin gerade am Ende meines Medizinstudiums. Nachdem "House of God" mein Interessen an weiteren Romanen von Samuel Shem geweckt hatte, habe ich mich ein sein nächstes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Moe
Unterhaltsam, ein bisschen zu reisserisch
Eines der Bücher, die einem in der "aufgeklärten" Psychiatrie als "Must-Read"-Lektüre ans Herz gelegt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2008 von Samhain
Wer ist Arzt, wer ist Patient?
Dr. Roy Basch beginnt seine Ausbildung an der bekannten Nervenheilanstalt "Mount Misery". Wie die Leser von "House of God" es schon gewöhnt sind, stößt der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von kuppli
Gute Fortsetzung des House of God
Der weitere Werdegang der Hauptperson aus House of God ist nicht so brutal, schreiend zynisch wie Shems Vorgängerwerk, ABER es ist eine würdige Fortsetzung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2006 von Calicivirus
Und die Spannung geht weiter...
...jetzt allerdings mit Borderline Patienten. Mount Misery ist der gelungene Nachfolger von House of God. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2006 von Jinger
langweilige Fortsetzung ohne Spannung und Handlung
Nach "House of God" wechselt Dr. Roy Basch in die Psychiatrie und

tritt seinen Dienst auf dem "Mount Misery" an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2006 von Frank Hegermann
Ein würdiger Nachfolger
Shems Fortsetzungsroman von "House of God" ist ebenso interessant und spannend geschrieben wie der Kultklassiker, jedoch ist der Grundtenor weniger zynisch. Lesen Sie weiter...
Am 8. August 2005 veröffentlicht
wahrheit
dieses buch spricht die wahrheit... also alle die etwas mit der Psychiatrie zu tun haben sollten dieses buch nicht nur im schrank stehen haben sondern es auch lesen.
Veröffentlicht am 14. Mai 2004 von head_over_feet
genial!!
da ich bis jetzt nicht von der existenz von "house of god" wusste, habe ich zuerst "mount misery" gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2003 von Alisa B.
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