„Das Herz ist nämlich ein Muskel, dazu bestimmt, Blut zu pumpen, und völlig ungeeignet zum Denken... „
Nichts ist brutaler und unbarmherziger als das Leben. Genau das bekommt der begabte französische Maler Toulouse-Lautrec zu spüren. Er ist gefangen in einem kranken, zerbrechlichen Körper, der ihm von der Kindheit an große Schmerzen bereitet und dafür sorgt, dass er für immer ein kleiner, hässlicher und einsamer Mann bleiben wird. Ausgerechnet er, der dieser Welt so viel Schönheit geschenkt hat, darf niemals erfahren, was es heißt, geliebt zu werden. Nur eine einzige Frau sieht in dem Maler das, was sein verkrüppelter Körper verbirgt: einen wunderbaren und großartigen Menschen, nämlich seine geliebte Mutter.
La Mure erzählt mit einer malerischen Sprache den Aufstieg und die unaufhaltsame Zerstörung eines Genies, seinen Hunger nach Liebe, die brutale Einsamkeit, die ihn wie ein Schatten überall verfolgt und von der es kein Entkommen gibt.
Berühmt, aber einsam! Begabt, aber ungeliebt! Das war Toulouse-Laurtec.
Ein grandioses Buch, das man unbedingt gelesen haben muss. Der Leser wird mit einer rührenden, romantischen und lehrreichen Geschichte belohnt. Versprochen!