Pressestimmen
"Von Senger schreibt leichtfüssig, episodenreich, mäandert durch Geschichte und Alltag des Reichs der Mitte, das er aus mehrjährigem Aufenthalt kennt. [...] eignet sich das im besten Sinne belehrende und amüsante Büchlein als Einführung in Chinas Mentalität. Es wird abgerundet durch den Abdruck eines Gesprächs zwischen von Senger und dem Germanisten Peter von Matt." NZZ am Sonntag, 28. Dezember 2008 "Harro von Senger, Autor der '36 Strategeme', widmet sich auch in diesem Buch dem chinesischen strategischen Denken und verbindet Philosophie mit praktischer Anwendung und einem tiefen Einblick in die chinesische Seele und Psyche. Eine spannende Lektüre für alle, die den Rundumschlag zu China längst hinter sich gelassen haben." Asia Bridge, Juli 2008 "Von Senger gibt eine Vielzahl von Tipps, wie die Europäer sich den Chinesen nähern könnten. Diese sind durchaus bedenkenswert. Auch für hiesige Politiker wäre sein Buch eine spannende Lektüre." Badische Zeitung, 23. April 2008
Kurzbeschreibung
Geschickt, pragmatisch, improvisationsstark - so werden Chinesen hierzulande vielfach gesehen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist im Westen nahezu unbekannt: Chinesen, insbesondere Führungspersönlichkeiten des Milliardenvolkes, verfügen über drei geistige Quellen, die sie recht systematisch nutzen. Moulüe: Wir unterscheiden zwischen kurzfristiger Taktik und langfristiger Strategie. Chinesen verfügen über eine weitere Denkebene: die Supraplanung. Sie fußt auf dem ältesten Militärtraktat der Welt, der "Kunst des Krieges von Meister Sun", und befähigt zu einem planerischen Panoramablick von einer für uns ungeahnten Weite. Ma-Lie: Bei aller Euphorie, Bewunderung und auch Furcht vor der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung Chinas übersehen wir weitgehend, wie wirksam man dort den Sinomarxismus als Führungstechnik nach wie vor einsetzt. Vor allem aber ist unbekannt, wie langfristig dieser Staat die Zukunft plant - bis hin zu zwei Hundertjahreszielen! Zhimou: Die "36 Strategeme", wie sie Harro von Senger im Westen bekannt gemacht hat, werden in den größeren Rahmen gestellt, in dem sie in China stehen, und von ungewohnten Blickwinkeln aus beleuchtet. Harro von Senger, der "meistgelesene Autor der westlichen Chinaforschung ..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung), stellt in seinem neuen Buch erstmals diese drei im Westen wenig bis gar nicht bekannten chinesischen Denksysteme in ihrer Vernetzung vor - und versucht aufzuzeigen, wie wir darauf reagieren könnten.
Buchrückseite
Verblüffende Hintergründe der chinesischen Wirtschaftsdynamik Geschickt, pragmatisch, improvisationsstark - so werden Chinesen hierzulande vielfach gesehen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist im Westen nahezu unbekannt: Chinesen, insbesondere Führungspersönlichkeiten des Milliardenvolkes, verfügen über drei geistige Quellen, die sie recht systematisch nutzen. Harro von Senger, der "meistgelesene Autor der westlichen Chinaforschung ..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung), stellt in seinem neuen Buch erstmals diese drei im Westen wenig bis gar nicht bekannten chinesischen Denksysteme in ihrer Vernetzung vor - und versucht aufzuzeigen, wie wir darauf reagieren könnten.
Über den Autor
Harro von Senger ist Professor für Sinologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. und Experte für chinesisches Recht des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung (Lausanne) sowie seit 2001 Dozent an der Generalstabsschule der Schweizer Armee. Zahlreiche juristische und sinologische Fachveröffentlichungen. Einem größeren Publikum wurde er durch sein Werk "Strategeme" (12. gebundene Aufl. 2003, in 12 Sprachen übersetzt) bekannt.