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Mouches Volantes: Die Leuchtstruktur des Bewusstseins
 
 
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Mouches Volantes: Die Leuchtstruktur des Bewusstseins [Taschenbuch]

Floco Tausin
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kurzbeschreibung des Inhalts von ›Mouches volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins‹

Was sind diese Pünktchen und Fädchen, die in unserem Blickfeld schwimmen und bei hellen Lichtverhältnissen sichtbar werden? In der Augenheilkunde sprechen die Ärzte von Partikel in den Augen, ›Mouches volantes‹ oder ›Glaskörpertrübungen‹ genannt; Patienten werden mit dem Hinweis auf die Harmlosigkeit des nicht effektiv behandelbaren Phänomens vertröstet. Der Autor Floco Tausin stellt in diesem Buch die radikal entgegengesetzte Erkenntnis des im schweizerischen Emmental lebenden Sehers Nestor vor: Die ›fliegenden Mücken‹ sind erste Teile einer leuchtenden, durch unser Bewusstsein gebildeten Grundstruktur, die unsere alltägliche Wahrnehmung von Objekten ordnet und als sinnvoll erscheinen lässt; wir Menschen sind dabei an je einer Kugel in dieser Struktur angenabelt, in welche wir eingehen müssen, um über den Tod hinaus bewusst zu bleiben. Der Leser findet in diesem Buch nicht nur einen Erfahrungsbericht in Form einer mystischen Geschichte; er wird auch mit der Weltanschauung, der Lebenspraxis und den Ekstasetechniken des Sehers Nestor vertraut, die es bedarf, um zur Erkenntnis eines Phänomens zu gelangen, das direkt vor unseren Augen ›fliegt‹, dessen Bedeutung aber weit über unsere vertraute Welt hinausreicht.

Klappentext

»Ein Seher bewegt das Bild mit seiner überschüssigen Energie. Er gibt sie durch seinen offenen Körper in das Bild als ein Ganzes, also in die Grundstruktur. Dabei durchdringt er die Bewusstseinsschichten und sieht unmittelbar, was bei einem solchen ekstatischen Erlebnis immer wieder geschieht: Die Kugeln und Fäden der Struktur, und damit auch die Gegenstände unserer sinnlich-materiellen Welt, leuchten auf, kom- men näher und werden grösser. Gleichzeitig erhält der Seher das direkte Wissen. Dies ist der Grund, weshalb ich von der Leuchtstruktur des Bewusstseins spreche.«

Auszug aus Mouches Volantes Die Leuchtstruktur des Bewusstseins von Floco Tausin. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel „Mouches volantes“, S. 189f.
Zurück in meiner gewohnten Umgebung aber, wo alles seine rationale Erklärung hatte und haben musste, verflüchtigten sich meine Vorsätze und Einsichten schnell einmal. Ich musste wissen, was es wirklich war, das sich da vor meinen Augen hin- und herbewegte und das ich anstarren sollte – um eventuelle Risiken auszuschliessen.
Ich liess daher meine Augen von einem Augenarzt untersuchen. Der beruhigte mich und teilte mir mit, dass es sich bei diesen Trübungen um abgesonderte Teilchen im Glaskörper handle. Er nannte sie mouches volantes, ein lästiges und weit verbreitetes, aber harmloses Phänomen. Behandelbar sei es nicht, ich müsse lernen, damit zu leben. Er riet mir, am besten gar nicht darauf zu achten.
Ich musste es aber genauer wissen und begann mich über die Trübungen zu informieren. ›Mouches volantes‹, fand ich heraus, ist sowohl in der französischen als auch in der deutschsprachigen Augenheilkunde die allgemeine Bezeichnung für dieses Phänomen. Der geläufige deutsche Ausdruck lautet ›Glaskörpertrübungen‹ oder auch ›fliegende Mücken‹ und ›Mückensehen‹. Im angelsächsischen Raum sind die Punkte und Fäden als floaters bekannt. Weiter gibt es eine Vielzahl von umschreibenden Bezeichnungen: dunkle Flecken, Schlieren, dünne Haare, kleine schwarze Fuseln, Flusen, Staubfussel, Würmchen, Ringlein, Flitterchen, Spinnennetze, Fasern, Kreise und längliche Ketten – nebst Punkten und Fäden samt ihrer verniedlichten Form.
Mouches volantes werden als ›entoptische Erscheinung‹ klassifiziert. Dies sind Wahrnehmungen von Objekten, die der Betrachter zwar ausserhalb von sich zu sehen glaubt, die aber in Wirklichkeit innerhalb seines Auges liegen. Mouches volantes werden gegen andere solche Erscheinungen abgegrenzt, beispielsweise gegen Purkinjes Gefässschattenfigur, also die Wahrnehmung von Äderchen der Augenwand bei seitlicher Lichteinstrahlung in die Augen; oder gegen die ›Sternchen‹, blitzartig aufleuchtende, sich in gewundenen Bahnen bewegende Kügelchen, die auf niedrigen Blutdruck zurückzuführen sind. Hinter dem Begriff der Mouches volantes verbirgt sich jedoch eine Vielzahl von unterschiedlichen Auffassungen und Erklärungen, sowohl was die Natur der flottierenden Partikel betrifft als auch deren Ursachen und genaue Lokalität im Auge.
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