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Einzig die junge Kintea-Ni, die Tou-Ema liebt, glaubt an seine Unschuld.
Tou-Ema gelingt es, sich auf die karge Insel Motu-Iti zu retten, die Insel der Möwen. Nach und nach erkennt er, dass die Möwen ihn als Leitvogel annehmen. Er begreift, was für eine Macht er damit in Händen hält. Mit ihrer Hilfe kann er Rache nehmen; er schickt sie immer wieder aus, um sein Dorf zu zerstören und die Menschen zu quälen. Schließlich gesteht Kontuac seinen Betrug und Tou-Ema wird auf seine Insel zurückgeholt.
Doch die Geister, die er rief, wird Tou-Ema nicht mehr los. Die Möwen gehorchen ihm nicht mehr und setzen ihre Attacken fort. Da entdeckt Kintea-Ni, Tou-Emas treue Gefährtin, die Macht, die die Vögel bannt: starre Figuren, ohne jede Regung. Uns so lässt Tou-Ema zum ewigen Schutz der Insel riesige steinerne Figuren am Strand errichten, die bis zum heutigen Tag geheimnisvoll auf das Meer blicken ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Duch die Nähe zu Volkssagen und Mythen ist es ein Exempel voller Lebensweisheit und Fantasie. Süddeutsche Zeitung
Ein Erzählstil, der einen seltsam gefangen nimmt und bezaubert. DEWEZET
Roberto Piumini hat Motu-Iti kunstvoll komponiert und eindringlich geschrieben. Die Vignetten von Günter Mattei machen es dazu zu einem Vergnügen, den Roman in die Hand zu nehmen und zu lesen. Eselsohr -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Von den Mythen und Mutmaßungen um die Kultur dieser Insel lebt die Handlung.
Leider hat die Geschichte einen zunächst unbedeutend erscheinenden Schönheitsfehler. Er tritt zum ersten Mal gleich auf der zweiten Seite auf. Wichtig wird er aber erst am Schluss, wenn er für des Rätsels Lösung entscheidend ist: Die Moais schauen in Wahrheit nicht aufs Meer hinaus, sondern auf die Insel. Ihr Blick war auf die Bewohner gerichtet, sie zu schützen oder über sie zu wachen.
Wer schon einmal dort war, hat es gesehen. Man darf sich nicht von Bildern wie dem auf dem Umschlag täuschen lassen. Sie zeigen zwar gravitätische, aber erst halbfertige Moais im Hang des Steinbruchs am Krater Rano Raraku.
Die einfühlsamen Schilderungen von Wettkampf, Liebe und Hass, Neid und Angst auf diesem abgelegenen Ort machen das Büchlein dennoch zu einer fesselnden Lektüre.
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