Es war jetzt die dritte Halterung, die ich erworben habe - und wieder das gleiche Problem:
Verwendung für relativ schweres Navigationsgerät am Fahrrad - auf Asphaltstraßen bleibt die Halterung in der erstmals vorgegebenen Stellung und nichts passiert.
Aber wehe, man fährt über Kopfsteinpflaster, unebene Wege usw.: durch das Ruckeln und den langen Hals wirkt die Schwerkraft und das Navigationsgerät neigt sich mit dem Hals nach unten, bis man nichts mehr sehen kann. Also bleibt einem nichts anderes übrig, als den Hals wieder in die richtige Richtung zu biegen. Wenn man das einige dutzend Male gemacht hat - beim letzten Mal war es bei ca. 1.000 km Fahrstrecke soweit, bricht das Metall des Schwanenhalses und das Navigationsgerät fliegt mit dem Oberteil der Halterung auf den Boden.
Da sich an diesem Prinzip nichts ändern kann, habe ich jetzt die gebrochene Stange radikal gekürzt und mit der Heißklebepistole in das Unterteil geklebt (so dass die beiden dickeren Teile des Ober- und Unterteils direkt aufeinanderstoßen) - und alles gut mit dickem Isolierband zusammengebunden und wieder am Rad montiert. Da jetzt das System nur einen Bruchteil so hoch ist wie vorher, hoffe ich, dass jetzt nichts mehr biegen wird - brechen kann es wegen des vielen Isolierbandes sowieso nicht - die ersten Fahrten waren vielversprechend - es bewegte sich - im Gegensatz zu früher - nichts mehr.
Update - 1 1/2 Jahre später:
Die Reparaturlösung hält jetzt schon 7000 km - da jetzt nichts mehr brechen kann, erfüllt der eigentliche Halter seine Funktion.