Ich war zuvor glücklicher Besitzer eines Motorola V3i. Im Vergleich erschien mir das V8 zunächst riesig. Doch der optische Eindruck täuscht: es ist lediglich 0,5cm höher und sogar etwas dünner als das V3/V3i.
Das Metallgehäuse ist tatsächlich sehr hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse ist sehr verwindungssteif und scheint einiges auszuhalten. Die Bilder der Motorola-Website versprachen allerdings etwas mehr als geboten wird: so ist das untere Viertel der Gehäuserückwand aus Plastik. Schönes Plastik, aber eben Plastik.
Ich mag durchaus auffällige Farben, doch der dunkel-schwimmbadgrüne Schimmer des Gehäuses: ganz klar nicht mein Fall. Ich glaube, dass eine andere Farbe dem Handy ein edleres wertigeres Aussehen gegeben hätte.
Begrüßenswert ist die höhere Geschwindigkeit des Prozessors. In der Tat werden Menüs deutlich schneller angezeigt als noch beim V3i. Auch die Probleme beim schnellen SMS-Tippen gehören der Vergangenheit an... Beim V3i/V3 kam die Anezeige des Getippten manchmal erst eine Sekunde später. Wenn man sehr schnell war : D
Dass die Software auf Linux basiert, läßt hoffen, dass die Stabilität der Software auch noch etwas besser geworden ist als bei den Vorgängern.
Excellent sind die Sende- und Empfangseigenschaften. Die Abstrahlung erfolgt gleichmäßig in alle Richtungen und die Sendeleistung wird bei schlechtem Empfang nur langsam hochgeregelt. Trotzdem ist die Sprachqulität in beiden Richtungen sehr gut.
Das können -rein technisch-objektiv gesehen- keine Handys besser als die Razr-Reihe von Motorola. Das ist m.E. das wichtigste Kaufargument für ein Razr!!
Weitere Punkte:
x Der Mini-USB-port ist hinter einer Metallklappe, die sich nur mit Fingernnägeln rauspulen läßt. Wie lange die Klappe halten wird??
x Das Handy verfügt über Quadband wie V3i/V3. Beim V3xx fehlte diese Eigenschaft leider. Das V3xx ist ein gutes Stichwort: das verfügte nämlich schon über UMTS. Das fehlt hier leider. Das kommt erst mit dem V9, das bislang nur in den USA verfügbar ist...
Schade, dass man hier vielleicht auch aus produktpolitischen Gründen, das Motorazr 2 nicht gleich nur mit UMTS verkaufen will.
x Das Design könnte aufsehenerregender sein, wenn es einen professionelleren Touch hätte. Es wirkt übersichtlicher (Tastendesign leicht verändert), aber auch kindlicher als bei Vorgängern der Razr-Reihe.