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3.0 von 5 Sternen
PS: Gleam-Nachfolger "Gleam+" besser?, 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Motorola Gleam Handy (ohne Branding, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, 2 Megapixel Kamera) grau (Elektronik)
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Das Motorola Gleam habe ich seit dem 11.04.2011.
Mein Sony-Touchhandy habe ich gegen das Gleam 'eingetauscht'. Ich mag kein Handy, wo ich jeden zweiten Tag den Akku aufladen muss und mit Funktionen überladen ist, die ich kaum nutze. Mir persönlich genügt ein Handy, womit man primär telefonieren und gelegentlich simsen kann. Die Bedienung sollte relativ übersichtlich und einfach sein. Das habe ich mit dem Motorola Gleam, nicht viel mehr, aber das reicht mir. Auf Tuner FM, MP3-Player, Foto-/Videofunktionen, Spiele und vor allem auf das Internet lege ich keinen großen Wert. Für diese Funktionen benötige ich nicht unbedingt ein Handy, dafür habe ich spezielle Gerätschaften, die dann meist mehr können als solche mobilen Varianten.
Aus meiner Sicht wirkt das Motorola Gleam gegenüber anderen Klapphandys etwas klobig. Dabei gibt es nur geringfügige Größenunterschiede zum RAZR 3Vi.
Vorteile vom Motorola Gleam:
- gute Empfangs- und Sprachqualität
- gute Akkuleistung
- eine noch größere Tastatur und noch lesbarer durch bessere Beleuchtung
- übersichtliche und einfache Bedienung
- tolle Lichtsignale/-effekte
- 3,5 mm Klinke für handelsübliche Kopfhörer/Headset
Nachteile vom Motorola Gleam:
- nur Dualband-Handy (GSM-Netze, kein UMTS, nicht für Amerika tauglich)
- SMS Klein- und Großschreibung sehr umständliche Prozedur/Handhabung
- Klappmechanismus nicht so stabil, wie beim RAZR 3Vi
- glänzendes Klapp-Oberteil (anfällig für Fingerabdrücke)
- Klapp-Unterteil nur mit Plastikdeckel/-abdeckung (Akkufach)
- Datei-Größe und Länge des Dateinamens begrenzt (keine genauen Angaben)
- kein Micro USB-Datenkabel im Lieferumfang
- keine Hinweise betreffs einer PC-Datenverbindung (Warum wohl?):
- laut Motorola-Support nur Multimediadaten mit einem Micro USB-Datenkabel übertragbar
- Kontakte nur via Bluetooth einzeln oder Kontakte auf Sim-Karte speichern und in ein anderes Handy einlegen und
damit übertragen, bearbeiten bzw. sichern
Die Investition eines Micro (nicht Mini!) USB-Datenkabels kann ich nicht empfehlen, da - wie zuvor beschrieben - ein nur sehr eingeschränkter Datenzugriff.
Die Bedürfnisse und Anforderungen an ein Handy sind sehr unterschiedlich. Ich wollte meine Sichtweise hiermit über das Motorola Gleam darlegen. Den Kauf habe ich nicht bereut, weil es im Wesentlichen meinen Vorstellungen entspricht und weitestgehend auch den Informationen, die ich vor dem Kauf erhalten habe.
In der 2. Fassung meiner Gleam-Kritik (2011-11-02) habe ich eine Abwertung von 4 Sterne auf 3 Sterne vorgenommen. An sich sollten es 3,5 Sterne bzw. die Schulnote 2,5 sein.
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PS (2012-02-11):
Gleam-Nachfolger "Gleam+" in Deutschland angekündigt für Februar/März 2012, ohne Vertrag ca. 99 Euro.
Das "Gleam+" hat sich gegenüber dem Vorgänger nur leicht verändert (Farben: Silver und Winter White).
Weiterhin kein UMTS, HSDPA und WLAN.
Neu ein HTML-Browser (wenn gebraucht) und das "Gleam+" ist lediglich 0,4 mm dünner.
Der interne Speicher (50 MB) ist über eine microSD-Karte bis 16 GB erweiterbar.
Das 2,8 Zoll Innen-TFT-Display hat eine Auflösung von 240 x 400 Pixel (Vorgänger: 240 x 320 Pixel).
Die Außenseite besteht nun aus 144 LEDs.
Sprechzeit: bis 360 min / Standby-Zeit: bis 600 h (Vorgänger: 375 min / 500 h).
SAR-Wert vom "Gleam+": 0,72 (Vorgänger nur: 0,41)
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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Naja....Motorola steht zwar drauf, aber..., 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Motorola Gleam Handy (ohne Branding, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, 2 Megapixel Kamera) grau (Elektronik)
Als mein altes Sony V630 final seinen Geist aufgab, war kostengünstiger ERsatz gefragt. Ich gehöre zu den wenigen Leuten, die ein Mobiltelefon in erster Linie auch nur zum Telefonieren und darüber hinaus als Organizer für Adressen/Telefonnummern und als Terminkalender benutzen, und somit erachte ich z.Z. "hippe" Funktionen wie Kamera, Internet, Email, Games, Musik- und Videowiedergabe usw. an einem Telefon als überflüssig. Da ich neben meiner speziellen Ablehnung sämtlicher "Apfel-Geräte" allgemein auch das "Rumgeschmiere" auf Touchscreens generell nicht mag, war somit die Auswahl an in Frage kommenden Geräten schon deutlich eingegrenzt: Kurzum ich entschied mich am Handy-Stand eines Elektronikmarktes nach kurzem Herumspielen mit den nach obiger Vorauswahl nur wenigen verbleibenden Handymodellen für das Klapp-Modell "Gleam" (bzw. EX211) von Motorola.
Zu Design, Verarbeitungsqualität und Funktionsumfang haben schon andere alles Nötige gesagt, im großen und Ganzen ist das hier Gebotene für ein Stand Juni 2011 aktuelles Handy aus dem 70-90 Euro-Segment in meinen Augen durchaus angemessen.
Was mir jedoch negativ aufstößt, und was auch zu nur 2 Sternen führt, sind die in meinen Augen doch erheblichen Einschränkungen, die mich vom Kauf doch eher zurückgehalten hätten, wenn ich mir darüber VOR dem Kauf im Klaren gewesen währe:
Es steht zwar der Markenname "Motorola" drauf, aber das "Gleam" (EX211) ist ein reines China-Handy, dessen "Innereien" auf Eigenentwicklungen aus China beruhen und nicht von Motorola stammen. Es steckt also nicht wirklich viel von Motorola drin in dem Ding. Das hat u.a. zur Folge, dass der gewohnte Support (Software zum Verwalten von Kalender oder Kontakten am PC, Synchonisieren mit Outlook und Dergleichen, USB-Treiber,...) von Motorola für dieses Modell defakto nicht vorhanden ist. Bis auf einige schon fast lächerliche "FAQ's" gibt es von "offizieller" Motorola-Seite nichts zu dem Teil, keine Software, keine Treiber, gar nix.
Software von Drittanbietern wie "MobileMaster" oder "SonicHandy" enthüllen dann wenigstens via Bluetooth-Verbindung, dass es sich bei dem "Gleam" um einen "China-Kracher" basierend auf MediaTek-MTK1/MTK2 Chipsatz handelt, bei dem anscheinend von Motorola nicht viel mehr als der aufgedruckte Name übernommen wurde. Es ist mit Mühe zwar möglich, mittels Software von Drittanbietern wenigstens die Kontaktdaten am PC zu bearbeiten und zumindest über den Umweg über die ".vcf"-Windows-Kontakte (Windows 7!) auch die Kontakte aus Outlook via Bluetooth auf das Handy übertragen, aber auch nur grüppchenweise, nie mehr als 5 bis 6 auf einmal, sonst "verschluckt" das Teil sich und lässt einige Datensätze unter den Tisch fallen. Übertragung via USB ist trotz vorhandener USB-Schnittstelle nicht möglich, da selbst nach 3 Tagen Suche keine Treiber auffindbar sind.
Also die von der Motorola-Werbung vielbeschworene Fortsetzung der "Ahnenreihe" früher berühmter Klapphandys (Razr V3,V3i,...)des Hauses entpuppt sich hier meiner Meinung fast schon als Mogelpackung. Dieses Gerät scheint als absolutes Stand-Alone- und Low-End-Produkt am Markt vorgesehen zu sein, ohne jeglichen Support seitens Motorola und ohne Verbindungsmöglichkeiten in die Außenwelt (PC, Outlook, Organizer-Funktionen). Die USB-Schnittstelle ist mehr oder weniger als reiner Stromversorgungs- und Akkuladeanschluss gedacht. Zum Laden wird dann sogar von Motorola ein Treiber angeboten, was aber Schwachsinn ist, da ich zum Laden das Telefon nur an einen beliebigen USB-Port anschließen muss. Damit aus dem USB-Anschluss des eingeschalteten PC's Strom fließt, benötigt man keinen extra Software-Treiber... *kopfschüttel*
Jedem Käufer sollte das alles VOR dem Kauf bewusst sein. Wen diese "Einschränkungen" nicht stören, der erhält ein modernes, angenehm zu bedienendes Telefon mit langer Akkulaufzeit und angenehm großem, für europäische Händegrößen durchaus geeigneterem Tastenfeld als bei vielen anderen Geräten. Das "Gleam" ist ein einfaches und günstiges Mobiltelefon mit den absoluten Grundfunktionen eines Tastentelefons, einem proprietärem Rufnummernspeicher und einem nicht synchronisierbaren Kalender sowie ein paar weiteren nicht wirklich brauchbaren Spielereien (FM-Radio, Kamera,...). Alles was über die reine Telefonfunktion hinausgeht, ist hier entweder gar nicht möglich, oder eher nur halbherzig umgesetzt, ist bestenfalls für die Feature-List reißerisch-bunter Werbeanzeigen geeignet, aber ohne wirklichen Nutzen für den sinnvollen Einsatz im Alltag. Es ist also absolut KEIN Ersatz für einen seperaten Organizer, PDA o.ä., der über eine ordentliche PC-Konnektivität zu gängigen Softwaren (Outlook und Co.) verfügt. Auch das klassisch gebundene Adressbuch mit Terminkalender im Taschenformat kann das Gleam nicht wirklich ersetzen.
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